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mal ernst, mal heiter
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 Liebe Leserin, lieber Leser!

Was dem Menschen am Herzen liegt, das möchte er mitteilen! Unser Blog – das Tagebuch »mal ernst, mal heiter« – wächst allmählich aus den Kinderschuhen heraus. Die allererste Eintragung datiert zurück auf den 14. September 2006.

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02. September 2010
Lesen und Schreiben lernen: einige Grundregeln
Kategorie: Aktueller Lerntip (tip = englisch für Hinweis)
 

Wie lernt ein Kind Lesen und Schreiben?
Angestrebt ist eine Automatisierung: Die Schrift wird mit dem Auge erfasst, und zugleich »hört« das Kind einen Laut. Bild und Ton verschmelzen in der Wahrnehmung. Zuerst die Buchstaben, später Silben, dann Wörter und zuletzt ganze Sätze.

Zum Schulanfang ein paar wichtige Hinweise:

• Wir fangen mit Buchstaben an und lautieren. Was man verstehen will, muss erst aufgegliedert werden. Daher: nicht gleich ganze Wörter lernen lassen!

• Wir schreiben nur Buchstaben und Silben, die wir kennen. Nach einer Anlauttabelle schreiben mag vielleicht lustig sein und rasche »Erfolge« vortäuschen, die schwachen Schüler aber bleiben dabei auf der Strecke. (Oder wollen wir dafür sorgen, dass sich die Bildungsschere schon im ersten Schuljahr öffnet?)

• Wir schreiben überhaupt nur Wörter, die wir richtig schreiben können. Das falsche Wortbild prägt sich sonst ein. Richtig schreiben — oder auch falsch! — ist eine Angelegenheit der Gewohnheitsbildung. Man sollte sich nur gute Gewohnheiten angedeihen lassen!

• Wir üben täglich, nicht zu viel und nicht zu wenig.

• Vorlesen und Spielen (Reime, Lieder) dürfen nicht zu kurz kommen. Wir artikulieren dabei sehr deutlich und weisen auch die Kinder an, deutlich zu sprechen. Das Lernen geht über alle Sinne, nicht nur über den Verstand. Emotionale Verknüpfung mit dem Lernstoff ist wichtig. Deshalb hat man früher Reime und Lieder in den Unterricht eingebunden. Das ist etwas in Vergessenheit geraten. Wir helfen der Erinnerung nach!

• Übertreibungen sind gelegentlich notwendig zur Verdeutlichung des Lernstoffes. Das kann man spielerisch verpacken. Kinder spielen gern mit Buchstaben und Wörtern! Spaß beim Spiel ist etwas sehr Ernstes.

• Humor ist die Würze des Lebens — und des Lernens.

Für Fragen stehen wir gern zur Verfügung. Wenden Sie sich an info@stolzverlag.de. Gutes Gelingen im neuen Schuljahr wünscht das Autorenteam vom

STOLZ Verlag

 
 
01. September 2010
Gedanken zum Montag
Kategorie: Schule und Lernen

Lernen braucht Zeit!

Ja, ich reite auf der Zeit herum! Wir alle reiten nämlich auf der Zeit, nur merken die wenigsten, wohin sie die Zeit gebracht hat, die sie einsparen wollten.

Erinnern Sie sich: Als Sie zuletzt bei der Ankunft auf einem fremden Bahnhof aus dem Zug gestiegen sind, was haben sie als erstes gemacht? Was taten sie, als sie aus dem Bahnhofsgebäude heraustraten, in das Gewimmel fremder Menschen, in den ungegliederten Raum der Verwirrung an optischen und akustischen Eindrücken? Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
28. August 2010
Gedanken zum Schulanfang
Kategorie: Erziehung


Foto: Henning Hraban-Ramm / pixelio 

Erwachsen sein? Warum nicht!

Schwäche ist, wenn der Starke nicht mehr stark sein will, der Wissende nicht mehr wissend, der Tüchtige nicht mehr tüchtig und der Ältere nicht mehr erfahren.

Schwäche und Furcht vor Liebesverlust sind zutiefst menschliche Eigenschaften. Unsere Kinder jedoch suchen Halt und keine Scheintoleranz, als welche sich Schwäche so gern tarnt. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
24. August 2010
Sprache und Schrift
Kategorie: Schule und Lernen

Gedanken zu Sprache und Schrift

Sprache wird über das Ohr wahrgenommen. Die gesprochenen Wörter treffen in zeitlicher Aufeinanderfolge auf das Ohr.
Schrift wird vom Auge aufgenommen. Die geschriebenen Wörter treffen in räumlichem Nebeneinander auf das Auge.

Das Ohr nimmt die Zeit wahr.
Das Auge erforscht den Raum.

Das Ohr erfaßt das Nacheinander der Geräusche.
Es schlüsselt die Chronologie der Ereignisse auf.
Das Auge unterscheidet zwischen oben und unten, hinten und vorn.
Es vermittelt die räumlichen Dimensionen.

Das Ohr hört den vergänglichen Ton.
Das Auge kann sehen, was sich nicht verändert.

Laute gehören zur Welt des Hörens.
Buchstaben gehören zur Welt des Sehens.

Was aufgeschrieben wird, muß zuerst gesprochen worden sein.
Wer keine Gedanken hat, kann nicht sprechen.
Wer keine Sprache hat, kann auch nicht schreiben.
Analog gilt: Wer nicht sprechen kann, weil ihm die Wörter fehlen,
kann nicht lesen lernen.
Sprachgestörte Kinder tun sich beim Lesen- und Schreibenlernen schwer.

Woher kommen Sprachstörungen?

Karin Pfeiffer

 

 

 
19. August 2010
Geteiltes Leid ...
Kategorien: Gesundheit und Fitness | Besinnliches

 
Foto: Petra Morales / Pixelio

Trainingslauf im Regen
und eine Begegnung

Neulich schnürte ich wieder einmal meine Laufschuhe. Der Himmel leuchtete freundlich herunter, und so begann ich frohen Sinnes meine Traditionsrunde am Flußufer. Nach nicht einmal zehn Minuten spürte ich die ersten Tropfen. Der Himmel hatte sich verdüstert. Trotzig trabte ich weiter: jetzt erst recht! Bald schon sprühte es heftig aus der Himmelsgießkanne herunter auf Wege, Bäume, Sträucher und mich. Ich war froh über den Anorak, den ich mir im letzten Moment übergezogen hatte. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
16. August 2010
Drei Seiten
Kategorien: Spruch der Woche | Besinnliches

 

Jedes Ding hat drei Seiten: eine, die Du siehst,
eine, die ich sehe
und eine, die wir beide nicht sehen.
 

Chinesisches Sprichwort

 
09. August 2010
Recht auf Dummheit
Kategorien: Humor | Spruch der Woche

 

Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.

Mark Twain, 1835 — 1910
amerikanischer Schriftsteller

 
04. August 2010
Lernen am Computer
Kategorie: Schule und Lernen


Foto: Stephanie Hofschläger / pixelio 

Lernen am Computer — eine Illusion

Die Vorstellung, ein Kind könne am Bildschirm das Lesen und Schreiben erlernen, ist heute weit verbreitet. Doch gleicht dies dem vergeblichen Bemühen, mittels Computer Geige zu lernen oder sich virtuell auf einen Marathonlauf vorzubereiten. Eindimensionalität der Sinneseindrücke und Abstraktheit des elektronischen Mediums behindern das praktische Lernen eher, als daß sie dieses förderten. In der pädagogischen Praxis werden jedoch die längst bekannten Erkenntnisse der Lernpsychologie häufig ignoriert. Nach wie vor versucht man, schulisches Lernen mit Hilfe moderner Medien zu optimieren, und immer wieder erweisen sich die Maßnahmen als wenig erfolgversprechend. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
03. August 2010
Rechtschreibregeln führen zu Fehlern
Kategorie: Rechtschreibung
 

Verunglückt: Rechtschreibregeln

Unter die Rubrik »Verwissenschaftlichung« des Unterrichts gehören auch zahlreiche, Rechtschreibregeln, deren Formulierung eindeutig mißglückt ist. Diese haben seit 1996 nach und nach in die Pädagogik Eingang gefunden, wo ihnen ein langes Leben beschieden sein dürfte.
Gesehen kürzlich auf einer Schulbuchausstellung: Ein Plakat, ersonnen zum Zweck der visuellen Unterweisung und als Begleitmedium zu einem Rechtschreiblehrwerk für Grundschüler, verkündet folgenden sinnschweren Satz, der hiermit wörtlich wiedergegeben sei: Diesen Beitrag zu Ende lesen »
 
02. August 2010
Problemlösungen
Kategorien: Besinnliches | Spruch der Woche

 

Die großen Probleme dieser Welt können nicht mit derselben Denkweise gelöst werden, mit welcher wir sie verursacht haben.

Albert Einstein, 1879 — 1955, dtsch. Physiker

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Veranstaltungen:
27.10.2010 - 29.10.2010
WORLDDIDAC, Messezentrum Basel



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