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| 02. September 2010 |
| Kategorie: Aktueller Lerntip (tip = englisch für Hinweis) |
 | Wie lernt ein Kind Lesen und Schreiben? Angestrebt ist eine Automatisierung: Die Schrift wird mit dem Auge erfasst, und zugleich »hört« das Kind einen Laut. Bild und Ton verschmelzen in der Wahrnehmung. Zuerst die Buchstaben, später Silben, dann Wörter und zuletzt ganze Sätze. Zum Schulanfang ein paar wichtige Hinweise: | • Wir fangen mit Buchstaben an und lautieren. Was man verstehen will, muss erst aufgegliedert werden. Daher: nicht gleich ganze Wörter lernen lassen! • Wir schreiben nur Buchstaben und Silben, die wir kennen. Nach einer Anlauttabelle schreiben mag vielleicht lustig sein und rasche »Erfolge« vortäuschen, die schwachen Schüler aber bleiben dabei auf der Strecke. (Oder wollen wir dafür sorgen, dass sich die Bildungsschere schon im ersten Schuljahr öffnet?) • Wir schreiben überhaupt nur Wörter, die wir richtig schreiben können. Das falsche Wortbild prägt sich sonst ein. Richtig schreiben — oder auch falsch! — ist eine Angelegenheit der Gewohnheitsbildung. Man sollte sich nur gute Gewohnheiten angedeihen lassen! • Wir üben täglich, nicht zu viel und nicht zu wenig. • Vorlesen und Spielen (Reime, Lieder) dürfen nicht zu kurz kommen. Wir artikulieren dabei sehr deutlich und weisen auch die Kinder an, deutlich zu sprechen. Das Lernen geht über alle Sinne, nicht nur über den Verstand. Emotionale Verknüpfung mit dem Lernstoff ist wichtig. Deshalb hat man früher Reime und Lieder in den Unterricht eingebunden. Das ist etwas in Vergessenheit geraten. Wir helfen der Erinnerung nach! • Übertreibungen sind gelegentlich notwendig zur Verdeutlichung des Lernstoffes. Das kann man spielerisch verpacken. Kinder spielen gern mit Buchstaben und Wörtern! Spaß beim Spiel ist etwas sehr Ernstes. • Humor ist die Würze des Lebens — und des Lernens. Für Fragen stehen wir gern zur Verfügung. Wenden Sie sich an info@stolzverlag.de. Gutes Gelingen im neuen Schuljahr wünscht das Autorenteam vom STOLZ Verlag |
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| 01. September 2010 |
| Kategorie: Schule und Lernen |
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Lernen braucht
Zeit!
Ja, ich reite auf der Zeit herum! Wir alle reiten nämlich
auf der Zeit, nur merken die wenigsten, wohin sie die Zeit gebracht
hat, die sie einsparen wollten.
Erinnern Sie sich: Als Sie zuletzt bei der Ankunft auf einem
fremden Bahnhof aus dem Zug gestiegen sind, was haben sie als
erstes gemacht? Was taten sie, als sie aus dem Bahnhofsgebäude
heraustraten, in das Gewimmel fremder Menschen, in den
ungegliederten Raum der Verwirrung an optischen und akustischen
Eindrücken? Diesen
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| 28. August 2010 |
| Kategorie: Erziehung |
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 Foto: Henning Hraban-Ramm /
pixelio
Erwachsen sein? Warum
nicht!
Schwäche ist, wenn der Starke
nicht mehr stark sein will, der Wissende nicht mehr wissend, der
Tüchtige nicht mehr tüchtig und der Ältere nicht
mehr erfahren.
Schwäche und Furcht vor Liebesverlust sind zutiefst
menschliche Eigenschaften. Unsere Kinder jedoch suchen Halt und
keine Scheintoleranz, als welche sich Schwäche so gern tarnt.
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| 24. August 2010 |
| Kategorie: Schule und Lernen |
Gedanken zu Sprache und Schrift Sprache wird über das Ohr wahrgenommen. Die gesprochenen Wörter treffen in zeitlicher Aufeinanderfolge auf das Ohr. Schrift wird vom Auge aufgenommen. Die geschriebenen Wörter treffen in räumlichem Nebeneinander auf das Auge. Das Ohr nimmt die Zeit wahr. Das Auge erforscht den Raum. Das Ohr erfaßt das Nacheinander der Geräusche. Es schlüsselt die Chronologie der Ereignisse auf. Das Auge unterscheidet zwischen oben und unten, hinten und vorn. Es vermittelt die räumlichen Dimensionen. Das Ohr hört den vergänglichen Ton. Das Auge kann sehen, was sich nicht verändert. Laute gehören zur Welt des Hörens. Buchstaben gehören zur Welt des Sehens. Was aufgeschrieben wird, muß zuerst gesprochen worden sein. Wer keine Gedanken hat, kann nicht sprechen. Wer keine Sprache hat, kann auch nicht schreiben. Analog gilt: Wer nicht sprechen kann, weil ihm die Wörter fehlen, kann nicht lesen lernen. Sprachgestörte Kinder tun sich beim Lesen- und Schreibenlernen schwer. Woher kommen Sprachstörungen? Karin Pfeiffer | | |
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| 19. August 2010 |
| Kategorien: Gesundheit und Fitness | Besinnliches |
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Foto: Petra Morales / Pixelio
Trainingslauf im
Regen
und eine Begegnung
Neulich schnürte ich wieder einmal meine
Laufschuhe. Der Himmel leuchtete freundlich herunter, und so begann
ich frohen Sinnes meine Traditionsrunde am Flußufer. Nach
nicht einmal zehn Minuten spürte ich die ersten Tropfen. Der
Himmel hatte sich verdüstert. Trotzig trabte ich weiter: jetzt
erst recht! Bald schon sprühte es heftig aus der
Himmelsgießkanne herunter auf Wege, Bäume,
Sträucher und mich. Ich war froh über den Anorak, den ich
mir im letzten Moment übergezogen hatte. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 16. August 2010 |
| Kategorien: Spruch der Woche | Besinnliches |
Jedes Ding hat drei Seiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen. Chinesisches Sprichwort |
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| 09. August 2010 |
| Kategorien: Humor | Spruch der Woche |
Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit. Mark Twain, 1835 — 1910 amerikanischer Schriftsteller |
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| 04. August 2010 |
| Kategorie: Schule und Lernen |
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 Foto: Stephanie Hofschläger /
pixelio
Lernen am
Computer — eine Illusion
Die Vorstellung, ein Kind könne am Bildschirm das Lesen und
Schreiben erlernen, ist heute weit verbreitet. Doch gleicht dies
dem vergeblichen Bemühen, mittels Computer Geige zu lernen
oder sich virtuell auf einen Marathonlauf vorzubereiten.
Eindimensionalität der Sinneseindrücke und Abstraktheit
des elektronischen Mediums behindern das praktische Lernen eher,
als daß sie dieses förderten. In der pädagogischen
Praxis werden jedoch die längst bekannten Erkenntnisse
der Lernpsychologie häufig ignoriert. Nach wie vor versucht
man, schulisches Lernen mit Hilfe moderner Medien zu optimieren,
und immer wieder erweisen sich die Maßnahmen als wenig
erfolgversprechend. Diesen
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| 03. August 2010 |
| Kategorie: Rechtschreibung |
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Verunglückt:
Rechtschreibregeln
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Unter die Rubrik
»Verwissenschaftlichung« des Unterrichts gehören
auch zahlreiche, Rechtschreibregeln, deren Formulierung eindeutig
mißglückt ist. Diese haben seit 1996 nach und nach in
die Pädagogik Eingang gefunden, wo ihnen ein langes Leben
beschieden sein dürfte.
Gesehen kürzlich auf einer Schulbuchausstellung: Ein Plakat,
ersonnen zum Zweck der visuellen Unterweisung und als Begleitmedium
zu einem Rechtschreiblehrwerk für Grundschüler,
verkündet folgenden sinnschweren Satz, der hiermit
wörtlich wiedergegeben sei: Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 02. August 2010 |
| Kategorien: Besinnliches | Spruch der Woche |
Die großen Probleme dieser Welt können nicht mit derselben Denkweise gelöst werden, mit welcher wir sie verursacht haben. Albert Einstein, 1879 — 1955, dtsch. Physiker |
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