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| 27. März 2007 |
| Kategorie: Veranstaltungen |
Rheinischer Karneval? Fast könnte man das meinen. Kostümierungen, wohin das Auge fällt. Der Tiger vom Nachbarstand (Mildenberger Verlag) ist uns auch ans Herz gewachsen. ... davon weiter unten mehr.
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Buchmesse endet mit Besucherrekord | Mit neuem Besucherrekord ist die Buchmesse in Leipzig zu Ende gegangen. 127.000 Besucher zog die Veranstaltung in ihren Bann. Das sind etwa 1.000 mehr als im Vorjahr, teilte die Messegesellschaft mit.
| | Auf wachsendes Interesse stießen auch die Themen Bildung und Erziehung. Dieser Schwerpunkt soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. | | | | | | Seit der Jahrtausendwende haben Manga auf etablierten deutschen Literaturveranstaltungen wie der Frankfurter Buchmesse und der Leipziger Buchmesse eigene Messebereiche. Manga, was ist denn das??
| | | | | |  | Jeden Morgen kurz nach zehn stürmten die ersten Jugendlichen die Messehallen. Schon von weitem kündigte sich das Nahen der Horden an: phantasievoll bis schrill verkleidete Mädchen und Jungen rannten lachend und rufend die Gänge entlang. Jeder wollte zuerst im Hallenbereich für Comics und Mangas sein: ein Eldorado für Beobachter und Fotografen. |  |  |  | Mangas sind Comics, ursprünglich aus Japan. Mittlerweile wird der Begriff aber vor allem von Comic-Verlagen auch zunehmend für Comics aus anderen Ländern verwendet, die sich am Stil japanischer Produktionen orientieren. Viele Jugendliche sind begeistert von Mangas. Die Kostüme sind teilweise Nachempfindungen von Manga-Figuren. Verblüffend viel Arbeit und Mühe wird in die Herstellung dieser Kostüme gesteckt — man hat den Eindruck, dass monatelang daran gearbeitet wird. | |
Und hier ist der liebe Tiger. Sichtbare Begeisterung bei groß und klein.
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| 24. März 2007 |
| Kategorie: Veranstaltungen |
Und das war unser Samstag:
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| 19. März 2007 |
| Kategorie: Humor |
Zur heute aktuellen Diskussion um Rauchverbote hätte sich Mark Twain auf seine eigene Weise gemeldet. Über ihn erzählt man sich folgende Anekdote:
| | Twain, der leidenschaftliche Raucher, der von sich behauptete, auf die Welt gekommen zu sein mit der Frage „Hat hier jemand Feuer?“, bekannte: „Sich das Rauchen abzugewöhnen, ist die leichteste Sache, die man sich denken kann: Man hört einfach damit auf! Ich selbst habe das in meinem bisherigen Leben viele hundert Male getan.“ |
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| 16. März 2007 |
| Kategorie: Besinnliches |
 | | | Gelungenes Leben ist erfolgreiches Leben. Erfolg kann man nicht durch eine einmalige, heroische Tat erzwingen. Er setzt sich zusammen aus ungezählten, täglichen Anstrengungen. Alles Gute setzt sich aus unscheinbaren Atomen kleinster Taten zusammen. So prunkvoll und auffällig wie der Palast, so unscheinbar sind die Steine, aus denen er gebaut. Karin Pfeiffer |
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| 04. März 2007 |
| Kategorie: Veranstaltungen |

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| Samstag, 3. März, acht Uhr dreißig: Noch ist alles leer und still und friedlich. |
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| Zwei Stunden später, halb zehn: Das Bild hat sich eindrucksvoll verändert. |
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|  |  | | An der Kasse gibt es viel zu tun. Kein Wunder, bei diesen tollen Angeboten zu Messepreisen! | | | |  | | Die Kassenschlange reißt nicht ab. Ein spezielles Lob für die geduldigen Kunden! | | | |  | Draußen auf dem Messeboulevard haben die Kleinen ihren Spaß mit »DER MAUS«. Diese kann mit ihren großen Kulleraugen zwinkern und wirkt ganz und gar lebendig. | | | | Etwas weniger Spaß haben jene, die mal müssen. Die Toilettenschlangen sorgen vor allem unter den Ausstellern für wenig Heiterkeit. Liebe Betreiber der Köln-Messe: bitte dringend Abhilfe schaffen! |  |  |  | Drei Stunden nach Torschluss der Bildungsmesse: 21 Uhr, fast alles ist eingepackt. Eine gute Messe ist zu Ende. Nächstes Jahr sehen wir uns in Stuttgart! Bis dann ... 
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| 03. März 2007 |
| Kategorie: Veranstaltungen |
Diese Messe wird als "Lärm-Messe" in meine Erinnerung eingehen. Der Ausstellerabend im Theater am Tanzbrunnen war eine einzige Lärmorgie. Was veranlaßt die Menschen heute, Musik so laut aufzudrehen, daß der Körper selbst zum bebenden Resonanzkörper wird? Die Schmerzgrenze wird bereits überschritten, eine Steigerung scheint nicht mehr möglich. Weshalb macht der Mensch Lärm? Wie ist es um eine Gesellschaft bestellt, deren Mitglieder meinen, sich nur noch durch lärmendes Auftreten bemerkbar zu machen? Ist Lärm ein Kennzeichen der amorphen Masse, die die Richtung verloren hat?
Gerade Lehrpersonen sind einem hohen Maß an Lärm ausgesetzt und wissen, daß Lärm die Seele verletzen kann. Wo es laut ist, kann man nicht mehr denken. Wo es ständig laut ist, wird man das Denken gar nicht erst lernen. Ist Lärm also ein Kennzeichen von Unbildung? Ich werde mir über Lärm in den nächsten Tagen Gedanken machen und wäre neugierig darauf, was andere darüber denken ... |
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| 01. März 2007 |
| Kategorie: Veranstaltungen |
Am zweiten Messetag ging es richtig zur Sache. Viele Besucher, viele Fragen, viele Gespräche. (Übrigens habe ich eine Toilette gefunden, an der die Schlangen etwas kürzer sind. Psst, Geheimnis!) Ich muss es einfach loswerden: die moderne Architektur will beeindrucken, an den Bedürfnissen der Menschen geht das oft vorbei. Ein bisschen ist das wie in der modernen Pädagogik. Die wird nicht von den Lehrern gemacht, sondern von Schreibtischpädagogen, die selten Unterrichtspraxis besitzen. Und diese möchten auch jemand anderen beeindrucken als die Kinder ... |  | Da fällt die Wahl schwer!
| Eine Kundin interessierte sich für das Heft »Weltreligionen«, das für Schüler ab dem 5. Schuljahr konzipiert ist. Es stellte sich heraus, dass sie Erzieherin an einem Kindergarten ist. Früherziehung, wie die Politik es jetzt verlangt, soll überall Fuß fassen. Die Erzieherin war überzeugt, mit dem abstrakten Stoff im Kindergarten arbeiten zu können. Lasst doch die Kinder spielen! Spielend und handelnd lernen sie, was wichtig für sie ist! Abstraktes Wissen vor praktische Handlung zu setzen ist eine Sünde, die in der Pädagogik leider oft begangen wird. Erinnern wir uns an das weise Wort von Konfuzius, dem chinesischen Philosophen, der rund 500 vor Christus gesagt hat:
Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich.
|  | Anstehen überall — auch an der Kasse!
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