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| 30. März 2008 |
| Kategorie: Besinnliches |
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Rätselhafte Zeit
Da wacht man eines sonnigen Morgens auf und stellt mit
entsetztem Blick auf die Uhr fest: So spät schon? Ich habe
wohl verschlafen!
Schon aber schiebt das noch schlaftrunkene Gehirn die
Erklärung nach: Sommerzeit! Es ist eigentlich noch nicht so
spät, und doch ... Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 29. März 2008 |
| Kategorie: Erziehung |
Friedrich II. von Hohenstaufen (1194-1250) wollte die Ursprache der Menschen finden. Er glaubte, sie entdecken zu können, wenn beobachtet werde, in welcher Sprache Kinder zu reden anfangen, mit denen noch niemand gesprochen hat. »... und deshalb ließe er viele Neugeborene zusammenlegen und befahl den Ammen und Pflegerinnen, sie sollten den Kindern Milch geben, daß sie an den Brüsten säugen möchten, sie baden und waschen, aber in keiner Weise mit ihnen schön tun und mit ihnen sprechen. Er wollte nämlich erforschen, ob sie die hebräische Sprache sprächen, als die älteste, oder Griechisch oder Latein oder Arabisch oder aber die Sprache ihrer Eltern, die sie geboren hatten. Aber er mühte sich vergebens, weil die Knaben und anderen Kinder alle starben. Denn sie vermochten nicht zu leben ohne das Händepatschen und das fröhliche Gesichterschneiden und die Koseworte ihrer Ammen und Nährerinnen.« Aus der Chronik des Salimbene von Parma (1221-1288) |  foto: pixelio Braucht mehr als Nahrung und trockene Kleidung ... | | | Anmerkung: Fernsehen, Computer, diverse Ton- und Bildkonserven nehmen heute eine dominante Stellung in der Lebensgestaltung der meisten Menschen ein. Was einem Erwachsenen nicht schadet, könnte sich für Kinder negativ auswirken. Verfügen diese doch noch nicht über die nichtsprachlichen und sprachlichen Mittel der Kommunikation, welche für die Teilhabe an der Gesellschaft benötigt werden. Beim Lernen sind die »toten Konserven« überflüssig, für den Lernefolg sogar hinderlich. Alles kindliche Lernen steht und fällt mit der Qualität der personalen Beziehungen. Es wird zwar kein Kind sterben, wenn es zuviel mit dem Computer spielt, aber können wissenschaftliche Instrumente jemals messen, welchen Schaden seine Seele erleidet? Karin Pfeiffer siehe dazu auch: • Sprache beherrscht, wer Begriffe kennt • Buch, Bildung, Bildschirm • Zeig mir deine Zunge |
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| 25. März 2008 |
| Kategorie: Besinnliches |
| Ich meine, wir sollten das, war wir besitzen, bisweilen uns so ansehen bemühen, wie es uns vorschweben würde, nachdem wir es verloren hätten, und zwar jedes, was es auch sei: Eigentum, Gesundheit, Freunde, Geliebte, Weib, Kind, Pferd und Hund; denn meistens belehrt erst der Verlust über den Wert der Dinge. Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph |  | | foto: pixelio |
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| 18. März 2008 |
| Kategorie: Schule |
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Alles geht immer schneller ...
Wir sitzen auf einem Karussell, und dieses dreht sich immer
schneller. Erledigungen, die früher einmal einen großen
Teil des Alltags in Anspruch nahmen, sind heute im Nu
vollbracht und ohne großen Aufwand an Kraft oder Geschick zu
bewältigen: Geschirr spülen, Wäsche waschen, von
Köln nach Frankfurt reisen, eine Nachricht verschicken
(E-Mail) ... hierzu fallen uns gleich zahlreich
Beispiele aus allen Lebensbereichen ein. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 16. März 2008 |
| Kategorie: Besinnliches |
Ein Mann hatte zwei Söhne. Er sagte zu dem einen: »Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg.« — »Ich will nicht«, erwiderte der Sohn; später aber bereute er die Antwort und ging doch. Dasselbe sagte der Vater auch zu seinem anderen Sohn. »Ja, Vater«, antwortete der, ging aber nicht. Wer von den beiden hat nun den Willen des Vaters erfüllt? Matthäus 21, 28-31 | | |
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| 14. März 2008 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Wer sich selbst aufmerksam beobachtet, wird dieses Aha-Erlebnis
kennen:
Da sagt einer etwas, und man nickt erleichtert und freut sich:
„Ja, so habe ich das auch immer empfunden, aber bloß
nicht zu sagen gewusst!" Nicht ausdrücken können, weil
die Begriffe gefehlt haben, mit denen man sich hätte mitteilen
sollen. Kleinkinder machen sich nur durch Brabbeln und Schreien
verständlich. Wem Worte fehlen, dem fehlt die Möglichkeit
zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation. Er ist,
jenseits der Kultur, darauf angewiesen, sich in primitiver Art und
Weise verständlich zu machen. Und hier gibt es deutliche
Grenzen! Diesen Beitrag zu
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| 05. März 2008 |
| Kategorie: Besinnliches |
 foto: pixelio | Wer mit anderen teilen will, muß zuerst etwas Eigenes besitzen.
Wer für andere sorgen soll, muß zuerst gelernt haben, für sich selbst zu sorgen. Wer das Andersartige tolerieren oder gar schätzen lernen soll, muß zuerst sich selbst erkannt und schätzen gelernt haben. Wer andere bewerten will, muß zuerst wissen, wo er selbst steht. Wer anderen sein Mitleid schenken will, muß am eigenen Leibe erfahren haben, was Leiden bedeutet. Wer den anderen lieben möchte, muß zuerst gelernt haben, sich selbst zu lieben. Zuerst ich, dann du. Diese Richtung ist unumkehrbar. Wahrhaft selbstlos kann nur der sich selbst liebende Mensch sein. Kape | | |
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