|
|
| |
| 29. August 2009 |
| Kategorien: Erziehung | Besinnliches |
 FRIEDEN ... ... bedeutet Geben und Nehmen Studien zeigen, dass Kinder, die gemeinsam mit ihren Eltern essen, deutlich besser mit Stress umgehen. Einer von vielen guten Gründen für einen kleinen Familienklatsch bei Tellergeklapper. Natürlich sind Familien manchmal unangenehmer als ein Mückenstich am Knöchel. Andererseits: Man kann auch mit niemandem besser lachen. | Unterwegs am Ufer eines Alpenflusses entdeckte ich am Rande des idyllischen Gehweges eine Tafel mit dieser Inschrift. Wie viele Spaziergänger am Wasser mögen zum Lesen angehalten und im Weitergehen über die Botschaft nachgesonnen haben? Eine schöne Idee — das jedenfalls findet Ihre Karin Pfeiffer |
|
|
Detailansicht |
Kommentare (0) lesen und schreiben
|
| |
| 26. August 2009 |
| Kategorie: Besinnliches |
 Foto: pixelio
Von Verpackung und Inhalt Wir Menschen tun uns schwer, das Wesen der Dinge zu erkennen. Wir sehen die äußere Hülle, die Farbe, Form, Beschaffenheit. Wir lassen uns von Größe und Anzahl derart beeindrucken, daß wir nicht mehr nach dem Dahinter oder Darinnen fragen. Schon seit geraumer Zeit sind wir von Bildschirmen aller Art umstellt; daher bringen wir es in dieser Meisterschaft besonders weit. Formale Aspekte des Lebens dienen als Surrogat für das Inhaltliche. Die Form, das Design, sie entwickeln sich bei Kaufentscheidungen zum Hauptmotiv. Erworben werden Schuhe, in denen niemand gehen kann; Hosen, die unerbittlich vom Rumpf in Richtung Beine streben; Sofas, über deren gespreizte Beine jeder fällt; Staubsauger, die drei Fremdsprachen beherrschen, aber nicht saugen; Leuchten, die duften statt Licht zu spenden; Kaffeetassen, deren anatomische Form es verunmöglicht, sie in üblicher Weise zum Munde zu führen. Und so fort. Form vor Funktion. Da wir nun die Dinge und ihr Aussehen mit Zweck und Nutzen verwechseln, liegen die Irrtümer nur so auf der Straße herum. Emsig sammeln wir sie ein. Beispiele gefällig? Da ist der Wunsch nach Körperfitness. Der rassige Trainingsanzug ersetzt den Sport. Jeder sieht: da ist eine sportliche Person! Das reicht. Da klemmen die Hosen der Größe 40, neue müssen her. Beim Probieren entdeckt man, daß auf dem Etikett die Größe 38 vermerkt ist. Die Hose paßt! Gleich fühlt man sich auf wundersame Weise um etliche Kilo leichter und erspart sich weitere Fastenrunden. Da sinken die Prüfungsleistungen von Schülern von Jahr zu Jahr. Eine delikate Angelegenheit! Die geistige Potenz der Prüflinge widersetzt sich hartnäckig allen inhaltlichen Änderungsversuchen, deshalb bleibt nichts anderes, als die Verpackung aufzuhübschen. Wenn Sportlichkeit bloß textile Verpackung, Körpervolumen allenfalls Konfektionsgröße ist, dann ist Bildung auch nichts anderes als flexibles Zertifikat auf dem Zelluloseprodukt, das wir Zeugnis nennen. Alles Name, Knall und Brauch. So ist der Mensch nun einmal, und so verfährt er mit sämtlichen, ihm lästig oder ärgerlich erscheinenden Tatsachen der Welt: er verhüllt diese in prächtiges Design, benutzt als Metermaß dehnbares Gummi — und hat der Wirklichkeit schon wieder eins ausgewischt! Christine Cremer | | |
|
|
Detailansicht |
Kommentare (0) lesen und schreiben
|
| |
| 21. August 2009 |
| Kategorie: Gesundheit |
Die Kuh wäre entsetzt, wüsste sie, was mit ihrer Milch passiert …  Foto: Rainer Sturm / pixelio
Milch, die nicht sauer wird Was heute im Supermarkt als frische Milch verkauft wird, heißt zwar noch ähnlich und sieht nahezu gleich aus, ist jedoch alles andere als frisch. Kaum ein Käufer hat bemerkt, dass frische Milch zunehmend durch sogenannte ESL-Milch ersetzt wird. ESL steht für »extended shelf life« und bedeutet »im Regal länger haltbar«. Ungeöffnet ist diese Milch auch nach drei Wochen noch genießbar. Vor allem Produzenten und Handel profitieren von der längeren Transport- und Lagerfähigkeit, die allerdings auf Kosten der Qualität geht. Während traditionelle Frischmilch lediglich pasteurisiert wird (30 bis 40 Sekunden auf 72 bis 75°C erhitzt), unterliegt ESL-Milch einem aufwendigeren Verarbeitungsprozess. Damit die Milch keinen Kochgeschmack bekommt, erhitzen viele Hersteller nur den abgetrennten Rahm. Die verbleibende Magermilch pressen sie durch einen mikroskopisch feinen Filter, um Keime zu entfernen. Alles wieder zusammengemischt, homogenisiert und pasteurisiert ergibt schließlich die »länger frische« Milch. Allerdings verändern sich dabei die Nährstoffe: Die Homogenisierung verkleinert die Fettkügelchen und verteilt diese fein, um das Aufrahmen zu vermindern. Auch Eiweiße verändern sich beziehungsweise zerreißen völlig. Dem ungehinderten Durchtritt durch die Darmwand steht somit kaum noch etwas entgegen. Ein Zusammenhang zwischen dem Konsum homogenisierter Milch und dem gehäuften Auftreten von Milchzuckerunverträglichkeit und Darmerkrankungen ist zwar bislang nicht nachgewiesen. Gänzlich von der Hand zu weisen ist dieser allerdings nicht. FET aus: Naturarzt Nr. 7, Juli 2009, Seite 45 | Sofern man die Gelegenheit hat, Milch direkt beim Bauern zu beziehen, sollte man diese Gelegenheit nicht wahrnehmen? Erstens unterstützen wir damit unsere heimische Infrastruktur, zweitens bekommt das Glas Milch der Gesundheit unserer Kinder sowie der eigenen garantiert besser. |
|
|
Detailansicht |
Kommentare (0) lesen und schreiben
|
| |
| 20. August 2009 |
| Kategorie: Schriftkultur |
Rechtschreibempfehlungen aus dem neuen Duden aufgespießt von Theodor Ickler Die Zusammen- und Getrenntschreibung ist leichter geworden. Wer den neuen Duden gekauft hat, kann sich gleich davon überzeugen. Der Germanist Theodor Ickler hat einige Beispiele für die Erleichterungen durch die Rechtschreibreform zusammengetragen: Furcht einflößend, furchterregend, Energie sparend, platzsparend, Raum sparend, zeitsparend, Staaten bildend, klassenbildend, Sporen bildend, blutbildend, Segen spendend, gnadenbringend, kaputt machen, kaputtsparen, stramm ziehen, strammstehen, geradebiegen, gerade richten, allgemeingültig, allgemein verbindlich, nichtssagend, nichts ahnend, weit gereist, weitverbreitet, hochdekoriert, hoch dotiert, eine Handvoll, eine Zeit lang
Alles klar? | | | | |
|
|
Detailansicht |
Kommentare (0) lesen und schreiben
|
| |
| 19. August 2009 |
| Kategorie: Besinnliches |
 Foto: Stefanie Hofschlaeger, pixelio
Aus dem »Handbüchlein der Ethik« von Epiktet (griechischer Philosoph, geboren 50 n. Chr.) Den Ungebildeten erkennt man daran, daß er anderen Vorwürfe macht, wenn es ihm schlecht ergeht, den philosophischen Anfänger daran, daß er sie sich selbst macht. Der wirklich Gebildete macht solche Vorwürfe weder einem anderen noch sich selbst. ... Begehre nicht, daß das, was geschieht, nach deinem Gutdünken geschehe, sondern halte für gut, wie es geschieht, und du wirst glücklich leben. ... Gedenke, daß du Darsteller bist eines Stückes, das der Spielleiter bestimmt, und zwar eines kurzen, wenn er es kurz, eines langen, wenn er es lang wünscht. Wenn er wünscht, daß du einen Bettler darstellen sollst, mußt du auch diesen angemessen spielen, und so, wenn du einen Krüppel, einen Herrscher, eine Privatperson darstellen sollst. Denn deine Sache ist es, die zugewiesene Rolle ordentlich zu spielen; sie auszuwählen, ist Sache eines anderen. | | |
|
|
Detailansicht |
Kommentare (0) lesen und schreiben
|
| |
| 10. August 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
|
|
|
Fröhliche Fehlersuche
Vorbilder sind out. Das reproduzierende oder nachahmende Lernen
ist so gut wie abgeschafft. Der moderne Schüler hat die
Aufgabe, schon beim ersten Lernschritt zu erkennen, ob das, was ihm
vor das Auge springt und an sein Ohr dringt, richtig oder falsch
ist. Zu diesem Zweck werden ihm von außerordentlich dummen
Lehr- und Übungsbüchern bewußt fehlerhaft
gestaltete Konstruktionen unter die Nase gehalten. Diesen Beitrag zu Ende lesen
»
|
|
|
Detailansicht |
Kommentare (1) lesen und schreiben
|
| |
| 03. August 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
foto: pixelio
|
|
Zum Schulbeginn
Liebe Lehrer, liebe Eltern!
Schulisches Lernen bedeutet, sich einen Stoff geistig
einzuverleiben. Dieser Prozess wird in Gang gesetzt durch
aufmerksames Lesen, Wiederholen und Memorieren. Es mag für
Schüler bequem sein, Kästchen anzukreuzen, Diesen Beitrag zu Ende lesen
»
|
|
|
Detailansicht |
Kommentare (1) lesen und schreiben
|
| |
| 01. August 2009 |
| Kategorie: Schriftkultur |
Die Leidtragenden sind die Schüler von Dankwart Guratzsch Im verflixten 13. Jahr nach der umstrittenen Rechtschreibreform legen Duden und Wahrig parallel zwei neue deutsche Wörterbücher vor — und bescheinigen damit ungewollt der größten Umstellung der deutschen Schriftsprache seit Konrad Duden ihr völliges Scheitern. Denn statt einer gemeinsamen Orthographie — also Richtigschreibung — für das Deutsche präsentieren sie zwei. Weiterlesen>>>> | | | | |
|
|
Detailansicht |
Kommentare (0) lesen und schreiben
|
| |
| Kategorien: Humor | Besinnliches |
Sprichwörter »mit Vogel« | Über Moral und Weisheit hat jeder seine eigene Ansicht. Der Fisch sieht sie von unten, der Vogel von oben. aus China | Binde zwei Vögel zusammen; sie werden nicht fliegen können, obwohl sie nun vier Flügel haben. Dschelal ed-Din Rumi | Nutze die Talent, die du hast! Die Wälder wären still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen. Henry von Dyke | Wenn du gut hinhörst, wird immer irgendwo ein Vogel singen. Unbekannt | Vögel im Käfig sprechen vom Fliegen. Freie Vögel fliegen. Aus China | Worte sind wie Vögel. Hat man sie einmal losgelassen, kann man sie nicht mehr einfangen. Deutsches Sprichwort | Beim Vogel Strauß nennt man es »den Kopf in den Sand stecken«. Andere verkaufen es uns als Meditation. Erhard Blanck | Man sieht den Vogel meistens erst, wenn er davonfliegt. Christian Friedrich Hebbel |  foto: pixelio |
|
|
Detailansicht |
Kommentare (0) lesen und schreiben
|
|
|