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| 28. August 2010 |
| Kategorie: Erziehung |
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 Foto: Henning Hraban-Ramm /
pixelio
Erwachsen sein? Warum
nicht!
Schwäche ist, wenn der Starke
nicht mehr stark sein will, der Wissende nicht mehr wissend, der
Tüchtige nicht mehr tüchtig und der Ältere nicht
mehr erfahren.
Schwäche und Furcht vor Liebesverlust sind zutiefst
menschliche Eigenschaften. Unsere Kinder jedoch suchen Halt und
keine Scheintoleranz, als welche sich Schwäche so gern tarnt.
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| 24. August 2010 |
| Kategorie: Schule |
Gedanken zu Sprache und Schrift Sprache wird über das Ohr wahrgenommen. Die gesprochenen Wörter treffen in zeitlicher Aufeinanderfolge auf das Ohr. Schrift wird vom Auge aufgenommen. Die geschriebenen Wörter treffen in räumlichem Nebeneinander auf das Auge. Das Ohr nimmt die Zeit wahr. Das Auge erforscht den Raum. Das Ohr erfaßt das Nacheinander der Geräusche. Es schlüsselt die Chronologie der Ereignisse auf. Das Auge unterscheidet zwischen oben und unten, hinten und vorn. Es vermittelt die räumlichen Dimensionen. Das Ohr hört den vergänglichen Ton. Das Auge kann sehen, was sich nicht verändert. Laute gehören zur Welt des Hörens. Buchstaben gehören zur Welt des Sehens. Was aufgeschrieben wird, muß zuerst gesprochen worden sein. Wer keine Gedanken hat, kann nicht sprechen. Wer keine Sprache hat, kann auch nicht schreiben. Analog gilt: Wer nicht sprechen kann, weil ihm die Wörter fehlen, kann nicht lesen lernen. Sprachgestörte Kinder tun sich beim Lesen- und Schreibenlernen schwer. Woher kommen Sprachstörungen? Karin Pfeiffer | | |
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| 19. August 2010 |
| Kategorien: Gesundheit | Besinnliches |
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Foto: Petra Morales / Pixelio
Trainingslauf im
Regen
und eine Begegnung
Neulich schnürte ich wieder einmal meine
Laufschuhe. Der Himmel leuchtete freundlich herunter, und so begann
ich frohen Sinnes meine Traditionsrunde am Flußufer. Nach
nicht einmal zehn Minuten spürte ich die ersten Tropfen. Der
Himmel hatte sich verdüstert. Trotzig trabte ich weiter: jetzt
erst recht! Bald schon sprühte es heftig aus der
Himmelsgießkanne herunter auf Wege, Bäume,
Sträucher und mich. Ich war froh über den Anorak, den ich
mir im letzten Moment übergezogen hatte. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 16. August 2010 |
| Kategorien: Aphorismen | Besinnliches |
Jedes Ding hat drei Seiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen. Chinesisches Sprichwort |
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| 09. August 2010 |
| Kategorien: Humor | Aphorismen |
Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit. Mark Twain, 1835 — 1910 amerikanischer Schriftsteller |
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| 04. August 2010 |
| Kategorie: Schule |
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 Foto: Stephanie Hofschläger /
pixelio
Lernen am
Computer — eine Illusion
Die Vorstellung, ein Kind könne am Bildschirm das Lesen und
Schreiben erlernen, ist heute weit verbreitet. Doch gleicht dies
dem vergeblichen Bemühen, mittels Computer Geige zu lernen
oder sich virtuell auf einen Marathonlauf vorzubereiten.
Eindimensionalität der Sinneseindrücke und Abstraktheit
des elektronischen Mediums behindern das praktische Lernen eher,
als daß sie dieses förderten. In der pädagogischen
Praxis werden jedoch die längst bekannten Erkenntnisse
der Lernpsychologie häufig ignoriert. Nach wie vor versucht
man, schulisches Lernen mit Hilfe moderner Medien zu optimieren,
und immer wieder erweisen sich die Maßnahmen als wenig
erfolgversprechend. Diesen
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| 03. August 2010 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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Verunglückt:
Rechtschreibregeln
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Unter die Rubrik
»Verwissenschaftlichung« des Unterrichts gehören
auch zahlreiche, Rechtschreibregeln, deren Formulierung eindeutig
mißglückt ist. Diese haben seit 1996 nach und nach in
die Pädagogik Eingang gefunden, wo ihnen ein langes Leben
beschieden sein dürfte.
Gesehen kürzlich auf einer Schulbuchausstellung: Ein Plakat,
ersonnen zum Zweck der visuellen Unterweisung und als Begleitmedium
zu einem Rechtschreiblehrwerk für Grundschüler,
verkündet folgenden sinnschweren Satz, der hiermit
wörtlich wiedergegeben sei: Diesen Beitrag zu Ende lesen
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