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| 28. Oktober 2010 |
| Kategorie: Besinnliches |
Es war im Speisesaal des Miyako-Hotels in der alten japanischen Kaiserstadt Kyoto. Wir saßen noch beim Abendbrot, da trat der Chef des Saales an unseren Tisch, neben ihm die Bedienerin: »Sie möchte sich entschuldigen. Heute mittag hat sie Ihnen einen Yen zuviel berechnet. Wir haben das Versehen erst vorhin bemerkt. Bitte verzeihen Sie uns!« Beide verneigten sich so tief, wie man sich nur in Japan verneigt.
Ein Yen, das waren damals dreißig Pfennige. Richard Wolf |  Foto: Peter Kretschmer/pixelio
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| 24. Oktober 2010 |
| Kategorie: Schule |
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Selbständiges Lernen
Kinder treiben, kaum sind sie sich selbst überlassen,
»Unfug« anstatt zu lernen. Wer hätte diese
Erfahrung nicht schon gemacht? Da hat man ihnen wunderbares
Material ausgehändigt, hat ihnen das Nötige erklärt,
und die fröhliche Ermunterung ausgesprochen: »Mit diesen
wunderbaren Sachen könnt ihr jetzt lernen!«
Kaum hat man sich weggedreht, machen die Plagen Unsinn oder
tändeln herum. Diesen
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| 19. Oktober 2010 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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Podiumsdiskussion
auf der BuchBasel
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Die Rechtschreibung ist völlig aus dem Häuschen, wer
wollte das bestreiten! Heitere Anarchie allerorten, an
orthographischen Varianten fehlt es nicht, und täglich kommen
neue hinzu. Die saloppe Unbefangenheit im Umgang mit Wort und
Schrift mag zwar bequem sein für Schriftproduzenten, den Leser
hingegen (ver)stört das. Diesen Beitrag zu Ende lesen
»
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| 14. Oktober 2010 |
| Kategorien: Humor | Besinnliches |
Ein Kaufmann wünschte sich von Gott ein Haus, in dem er gute Geschäfte machen könne. Gott stellte ihm ein Kaufhaus hin, mit viel Licht und innen Musik überall. Dem Kaufmann gefiel das. Nun bat er Gott noch um ein Fest, das einmal im Jahr gefeiert werden solle, und wo er besonders gute Geschäfte machen könne. Gott gewährte ihm auch dies und schuf Weihnachten. Dann ging Gott durch das Kaufhaus, fand alles gut gelungen und hatte seine Freude daran. Er nahm ein Marzipanschwein, aß es und fragte den Kaufmann, ob er noch einen Wunsch habe. »Ja«, sagte der Kaufmann und streckte Gott seine geöffnete Hand entgegen. «Bitte 2,35 € für das Marzipanschwein!« Urheber unbekannt |  Foto: S.-Hofschläger/pixelio
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| 07. Oktober 2010 |
| Kategorie: Besinnliches |
Das Leben ist so eine Sache. Sagt Hans. Morgens freust du dich auf die Mittagspause. Wenn die vorbei ist, freust du dich auf den Feierabend. Am Feierabend freust du dich auf den Jahresurlaub. Und im Jahresurlaub freust du dich auf die Rente. Und wenn du in Rente bist, weißt du, es hat sich alles nicht gelohnt. Aber du hast dich oft gefreut. Matthias Beltz | 
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