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| 03. März 2013 |
| Kategorie: Schriftkultur |
| | | | | | Wie gut sind die Schüler heute in der Rechtschreibung?
| | | | KARIN HECHLER: Gemessen an den 60er Jahren ist es deutlich schlechter geworden. Es gibt dafür klare Hinweise. Es gibt keinen fehlerfreien Aufsatz mehr, auch nicht bei den besten Schülern. Das war früher anders. Wir sind nicht zufrieden mit dem, was auch gute Schüler in Deutsch erbringen. Weiterlesen hier>>>> | | | | | | | | Karin Hechler (63) ist Deutschlehrerin. Sie leitet die Schillerschule, eine von Frankfurts Schulen, die am Diktatwettbewerb teilnehmen. Mit ihr hat Thomas J. Schmidt von der »Frankfurter Neuen Presse« über die Orthografie und ihre Probleme gesprochen. | | | | | |
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| 13. Dezember 2012 |
| Kategorie: Schriftkultur |
| | | | | | Die s-Regel der Rechtschreibreform — kritisch betrachtet
| | | | Seit die Reformschreibung in den Schulen verpflichtend eingeführt und von weiten Teilen der Schriftgemeinschaft mehr oder minder widerwillig übernommen wurde, hat sich vor allem die s-Schreibung zu einer unerschöpflichen Fehlerquelle entwickelt. An Warnungen hat es nicht gefehlt, dennoch wurde die neue s-Regel, das Herzstück der Reform, als ein Meisterstück der Logik gelobt und ihrer vorgeblichen Einfachheit halber gepriesen. Nun stellte sich gerade die s-Schreibung schon recht früh als besonders knifflig heraus. Zunächst hoffte man auf ein Übergangsphänomen. Heute wissen wir es besser. Die s-Schreibung verschlechtert sich mit jeder Generation von Schülern, die nach den neuen Regeln schreiben lernt. Ein Widerspruch? Inge Müncher ist dieser Frage nachgegangen und fand heraus, daß die neuen s-Regeln eine unzulässige Verkürzung darstellen: sie sind nämlich unvollständig. Weiterlesen hier>>>> | | | | | | | | Lesetip: Der große Blöff. Neue deutsche Rechtschreibung — einfach unlernbar. von Claudia Ludwig und Karin Pfeiffer
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| 13. September 2012 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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foto: Gerd Altmann /
pixelio
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Entschleunigung durch Handschrift
Eine der wirksamsten
Tempobremsen ist und bleibt das Schreiben mit der Hand. Leider ist
in allen Schulstufen das Schreiben aus der Mode gekommen. Ist das
Schreiben mit der Hand überflüssig geworden? Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 28. Juni 2012 |
| Kategorie: Schriftkultur |
| | | | | | Lesen durch Schreiben | | | | Während Kinder früher anhand einer Fibel Buchstabe für Buchstabe des Alphabets gelernt haben, benutzen viele heutzutage so genannte Anlauttabellen. Grundschüler in der ganzen Bundesrepublik lernen mittlerweile vermehrt nach der Methode »Lesen durch Schreiben«. Nicht nur viele Eltern haben mit dem neuen Lernansatz Probleme. Auch unter Pädagogen ist die Methode umstritten. Eine Berliner Professorin für Grundschuldidaktik würde das Lernen nach »Anlauttabellen« lieber heute als morgen verbieten.
Weiterlesen hier>>>> (Link zu RP online) | | | | | | | | | |
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| 17. Februar 2012 |
| Kategorie: Schriftkultur |
| | Mammutprojekt Rechtschreibreform ohne Erfolgskontrolle | | Für Schüler sollte das Schreibenlernen leichter werden und für Schreibende die Schreibregeln leichter verständlich: Dies war das erklärte Ziel der Rechtschreibreform, die 1996 in Deutschland eingeführt wurde und 1998 offiziell bundesweit in Kraft trat. Die Einführung der Reform verursachte Millionenkosten, führte gerade bei Lehrern, Journalisten und Autoren zu jahrelangen Debatten. Weiterlesen hier>>>> (Link zur Mainpost) | | | | |
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| 13. Dezember 2011 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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Lasst die Schnörkel
leben!
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Auch bei der Süddeutschen macht man sich jetzt Sorgen um
den Niedergang der Schreibkultur. Seit der Grundschulverband e.V.
konsequent und unbeirrt die Abschaffung der Schreibschrift
vorantreibt, Hand in Hand mit der Politik, scheint das Schicksal
der Schreibschrift besiegelt zu sein. Ein Containerschiff, das mit
Hilfe und Segen der mächtigen Ministerialbürokratie vom
Stapel läuft, wird niemand aufhalten können, weder mit
Bitten noch mit sachkräftigen Argumenten und Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 27. Oktober 2011 |
| Kategorien: Schule | Schriftkultur |
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Es ist eine Binsenweisheit:
Schrift und Rechtschreibung sind voneinander
getrennt gar nicht denkbar. Schreiben lernen bedeutet
deshalb immer auch zugleich Rechtschreiben lernen.
Heute wird im ersten Schreibunterricht der Schule die Orthographie
vielerorts ausgeklammert. Im eigentlichen Sinne kann dann nicht von
Schreibenlernen gesprochen werden. Kinder lernen das
Nachzeichnen von Buchstaben, sie üben sich ohne Anleitung im
phonetischen Kritzeln — nicht aber im herkömmlichen
Schreiben! Schreiben heißt immer
auch richtig schreiben. Siehe oben. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 09. Oktober 2011 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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| 02. August 2011 |
| Kategorie: Schriftkultur |
| | Mehrheit lehnt die Rechtschreibreform weiter ab | München (RP). 15 Jahre nach ihrer Einführung wird die Rechtschreibreform immer noch von einer Mehrheit der Deutschen abgelehnt. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid, das im Auftrag des "Focus" 1001 ausgewählte Personen befragte. Demnach wird die Reform von 1996 nur von einem Drittel der Bevölkerung begrüßt, 62 Prozent halten sie weiterhin für falsch. Das Interesse an korrekter Rechtschreibung sei nach wie vor ungebrochen hoch: Lediglich 15 Prozent halten sie für überflüssig, dagegen ist sie für 85 Prozent der Befragten wichtig. Mehr als die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) gaben an, dass Rechtschreibung in ihrem Alltag eine große Rolle spiele.
| | | | Quelle: Mehrheit lehnt die Rechtschreibreform weiter ab (RP ONLINE, 01.08.2011) >RP ONLINE | | |
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| 08. Juni 2011 |
| Kategorie: Schriftkultur |
| | 15 Jahre Rechtschreibereform | Es tut mir Leid - Es tut mir leid In der Kolumne «Übrigens» des Walliser Boten schreibt Dr. Alois Grichting zum 15jährigen Jubiläum der Rechtschreibreform (1996-2011): Übrigens ... «feiern» die Verursacher der überstürzten, auf Impuls der Deutschen Kultusministerkonferenz in die Welt gesetzten Rechtschreibereform des Jahres 1996, das Jubiläum «15 Jahre Rechtschreibreform». Dass es hier eigentlich nichts zu feiern gibt, drückte die Präsidentin dieser famosen Konferenz, Frau Ministerin Johann Wanka, in der NZZ wie folgt aus: «Die Kultusminister wissen längst, dass die Rechtschreibereform falsch war. Aus Gründen der Staatsräson ist sie nicht zurückgenommen worden». weiterlesen »»»
| | | | Weitere kritische Beiträge zum Thema: SOK (Schweizer Orthographische Konferenz) | | |
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| 18. Januar 2011 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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Die Entropie der
Schrift
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Im Kosmos wirken zwei gegenläufige Kräfte: das ist zum
einen die Syntropie, eine aufbauende Energie, welche hilft, die
vorhandene Ordnung zu bewahren. Gleichzeitig gibt es eine Tendenz
zur Entropie, welche zu Unordnung und Verfall neigt. Auch in der
menschlichen Gesellschaft wirken Syntropie und Entropie, jeweils in
unterschiedlichem Maße und auf unterschiedlichen Sektoren.
Alles ist stets im Flusse — Aufbau und Abbau finden
gleichzeitig statt.
Im Jahre 2003 erschien zu diesem Thema im dtv-Verlag ein Buch
mit dem Titel »Das Ende der Zivilisation«. Anders als
der düstere Titel es nahelegt, ist die Lektüre beinahe
vergnüglich, denn der Autor — der Soziologe Manfred
Wöhlke — trägt Nachdenkenswertes mit bissigem
Humor vor. Diesen Beitrag zu
Ende lesen »
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| 15. Dezember 2010 |
| Kategorie: Schriftkultur |
| | Voll geil | von Konrad Hummler Dr. Konrad Hummler ist unbeschränkt haftender Teilhaber von Wegelin & Co. Privatbanquiers, St. Gallen, und Verwaltungsrat der AG für die Neue Zürcher Zeitung. Erst stiess ich mich daran, wenn im Tram und auf Plätzen aus jugendlichen Mündern lautstark von voll-, mega- und obergeil die Rede war. Denn just bei diesem Wort sitzt die bisherige Begrifflich-keit aus naheliegenden Gründen ziemlich tief. Nun ertappte ich mich vor kurzem dabei, das Wort selber gebraucht zu haben. Als ich vom Abschluss der Vereinbarung zwischen Deutschland und der Schweiz über eine geplante Abgeltungssteuer erfuhr, entwich mir ein erleichtertes »Voll geil!«. Weiterlesen hier! | | | | |
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| 17. November 2010 |
| Kategorie: Schriftkultur |
| | Schon wieder umlernen? | 2011 kommt die neue Rechtschreibreform! Tunfisch oder Thunfisch, dass oder daß — der Rat für deutsche Rechtschreibung der Kultusministerkonferenz reformiert die Reformen. Alle fünf Jahre muß der Rat für deutsche Rechtschreibung der Kultusministerkonferenz (KMK) einen Bericht vorlegen, der Vorschläge zur Anpassung des Regelwerks enthält. So will es die Satzung. Nach der letzten Rechtschreibreform im Jahr 2006 ist es 2011 wieder soweit. Tatsächlich übergab der Rat für deutsche Rechtschreibung bereits am 1. Oktober seine Änderungsvorschläge. Doch kaum eine Zeitschrift oder Zeitung berichtete. Sind die Medien sauer, weil die schreibende Zunft nicht in die Reformdebatte miteinbezogen wird? Vermutlich nicht saurer als das Volk. Weiterlesen hier! | | | | |
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| 19. Oktober 2010 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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Podiumsdiskussion
auf der BuchBasel
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Die Rechtschreibung ist völlig aus dem Häuschen, wer
wollte das bestreiten! Heitere Anarchie allerorten, an
orthographischen Varianten fehlt es nicht, und täglich kommen
neue hinzu. Die saloppe Unbefangenheit im Umgang mit Wort und
Schrift mag zwar bequem sein für Schriftproduzenten, den Leser
hingegen (ver)stört das. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 22. September 2010 |
| Kategorien: Schriftkultur | Humor |
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... zu viel
investiert haben
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»Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit
nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas,
in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder
wegzuwerfen.« Da sagte Albert Einstein aber etwas! Da
muß etwas Wahres dran sein, das erleben wir am Beispiel der
allseits geliebten Rechtschreibreform. Sobald sich jemand
mühsam in eine Sache eingearbeitet hat, will er partout nicht
mehr von ihr lassen, da mag das Ergebnis noch so absurd sein. Liegt
nicht etwas Irrationales im verbissenen Kampf um das Verlorene? Im
Nachhinein sind wir endlich klüger. Dann bricht das
große Staunen aus über die eigene Torheit. Woher kommt
bloß die seltsame Leidensbereitschaft, die sich beharrlich
weigert, sogar große Brocken nicht aus dem Weg
zu räumen, über die man doch andauernd stolpert wie
Freddy Frinton im Kultsketch »Dinner for one«? Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 03. August 2010 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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Verunglückt:
Rechtschreibregeln
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Unter die Rubrik
»Verwissenschaftlichung« des Unterrichts gehören
auch zahlreiche, Rechtschreibregeln, deren Formulierung eindeutig
mißglückt ist. Diese haben seit 1996 nach und nach in
die Pädagogik Eingang gefunden, wo ihnen ein langes Leben
beschieden sein dürfte.
Gesehen kürzlich auf einer Schulbuchausstellung: Ein Plakat,
ersonnen zum Zweck der visuellen Unterweisung und als Begleitmedium
zu einem Rechtschreiblehrwerk für Grundschüler,
verkündet folgenden sinnschweren Satz, der hiermit
wörtlich wiedergegeben sei: Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 07. Juli 2010 |
| Kategorie: Schriftkultur |
| | Vertrag mit den Schulbuchverlegern Im Verlaufe der sechsten Tagung der Schweizer Orthographischen Konferenz (SOK) am 20. Mai 2010 berichtete Ludwig Laher (IG Österreichische Autorinnen und Autoren, Rat für deutsche Rechtschreibung), „daß die Autorinnen und Autoren Österreichs in einem Vertrag mit den Schulverlegern erreicht haben, daß ihre Texte in Schulbüchern nicht ohne ihre Zustimmung an neue Normen angepaßt werden dürfen. In den Schulbüchern Österreichs werden damit wieder literarische Texte in herkömmlicher Rechtschreibung erscheinen. Dies wertet auch die SOK als wichtigen Erfolg im Kampf gegen amtlich verordnete Eingriffe in Sprache, Schrift und Gestalt eines Textes." (aus der Pressemitteilung der SOK vom 20. Mai 2010) | | Weitere Berichte: SOK-Herbsttagung 2007 Tagung der SOK im Juni 2009 Link zur SOK (viele lesenswerte Beiträge) | | |
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| 28. Mai 2010 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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Sechste Tagung der
Schweizer Orthographischen Konferenz
(SOK) Zunfthaus zur Waag,
Zürich den 20. Mai 2010
Am Donnerstag, dem 20. Mai
2010, fand in Zürich die sechste Tagung der Schweizer
Orthographischen Konferenz (SOK) statt. Mehr als 50 Teilnehmer aus
der Schweiz, aus Österreich und aus Deutschland versammelten
sich im Zunfthaus zur Waag, um gemeinsam die aktuelle Situation zu
diskutieren und weitere Schritte zur Verbesserung der Lage
abzusprechen. Mehr denn je besteht Handlungsbedarf zur Korrektur
der Orthographieregeln. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 20. Februar 2010 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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Die konfuse neue Rechtschreibung
In der Schweiz wird in Sachen Rechtschreibung hinter den
Kulissen heftig geplant und verhandelt. Ab und zu leuchtet in der
Öffentlichkeit ein Widerschein auf – neuestes Beispiel:
Die Kolumne »Übrigens« im Walliser Boten.
Übrigens … die Auseinandersetzung ist noch lange nicht
zu Ende, auch in Deutschland nicht. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 05. Februar 2010 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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Neue Rechtschreibung: Paradoxer
Wildwuchs
Im
Wallis macht sich eine weitere Stimme bemerkbar. Wir können
gespannt sein, ob die Lehrer den ihnen zugespielten Ball
annehmen.
„Eine klassische
Verschlimmbesserung“
von Leander
Bregy
Es gibt
Menschen, denen ist nur alles Neue gut genug, recht und richtig. Es
handelt sich dabei sehr oft um Menschen, die glauben, nur in
ständigen Veränderungen und im Neuen liege das Heil der
Welt. Diesen Beitrag zu Ende
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| 27. Januar 2010 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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»Beim Eis Laufen kann man sich prächtig unter
halten und ein Mal so richtig aus
toben.«
In der
Schriftsprache grassiert ein Virus, der zu einer
unübersehbaren Flut wunderbarer Wortvermehrung geführt
hat. Diesen Beitrag zu Ende
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| 23. Januar 2010 |
| Kategorie: Schriftkultur |
Papa, wie steigert man furchterregend? Lass mich in Ruh, ich lese gerade die Zeitung. Papa, wie steigert man alleinstehend? Was soll das jetzt schon wieder? Papa, ich weiß nicht, wie man benzinsparend steigert! Ich steigere dir gleich was! Alles muss man selber machen, denkt Hannes. Aber er kann es ja! Morgen wird der Lehrer staunen, bei soviel Einfallsreichtum: Furcht erregend — Fürchter erregend — am Fürchterlichsten regend allein stehend — alleiner stehend — am alleinsten stehend Benzin sparend — Benziner sparend — am Benzin sparendsten | | |
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| 06. November 2009 |
| Kategorie: Schriftkultur |
Autoren verlangen Respekt für die Gestalt ihrer Texte SOK Schweizer Orthographische Konferenz Der Verband AdS, Autorinnen und Autoren der Schweiz, verlangt, dass die von ihnen gewählte Gestalt eines Textes respektiert wird. Zur Gestalt gehöre ausdrücklich auch die Rechtschreibung. Der Verband ersucht die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates in einer Eingabe vom 20. August 2009, »dafür zu sorgen, dass das amtliche Regelwerk endlich unabhängig von Politik, Ideologie und wirtschaftlichen Interessen korrigiert wird und dass die neue Rechtschreibung in der dafür nötigen Zeit in Schule und Verwaltung ausgesetzt wird. Für einen gangbaren Weg halten wir die Empfehlungen der Schweizer Orthographischen Konferenz (SOK).« Weiterlesen>>>> Auch in Österreich bewegt sich etwas. Beispielhaft ist die Vereinbarung zwischen der Interessengemeinschaft österreichischer Autorinnen und Autoren und den österreichischen Schulbuchverlagen, die am 1. Januar 2010 in Kraft treten soll. Danach haben die Schulbuchverlage das Recht, Ausschnitte aus Werken zu publizieren, dürfen die Texte dabei aber nicht bearbeiten und entstellen. »Auch Rechtschreibanpassungen (inklusive Interpunktion) bedürfen der Einwilligung der Urheber.« Die Vereinbarung hat auch die Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. Zur Präambel der Vereinbarung. | | | | Quelle: Homepage der SOK http://www.sok.ch/ |
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| 29. Oktober 2009 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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Sprechen und Denken werden durch unsere
Schriftsprache mehr geformt, als wir ahnen. Könnte es sein,
daß die Vorstellung vom Begriff und damit die Sicht der Welt
eng zusammenhängen mit dem Schriftbild eines Wortes? Bevor
ein Mensch schreiben kann, ist sein Sprachverständnis
verwaschen, die Wörter und ihre Botschaften werden
eigenwillig interpretiert. Dazu drei Beispiele. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 11. September 2009 |
| Kategorie: Schriftkultur |
Vom Duden für dumm verkauft von Hans Krieger Duden & Co machen sich wieder wichtig. Wenn man schon mit einer Rechtschreibreform die allgemeine orthographische Verunsicherung herbeiverordnet hat (nicht nur in der Sozialpolitik nennt man Verschlechterungen »Reform«), dann muß diese Verunsicherung auch geschäftlich genutzt werden. Drei Jahre ist es immerhin schon her, daß der Deutsche Rechtschreibrat die Reform reformiert und damit neue Wörterbücher nötig gemacht hat. Und irgend etwas muß in so langer Zeit doch wohl passiert sein, das die Anschaffung eines noch neueren Rechtschreibwörterbuches unabdingbar macht. Orthographisch ist aber rein gar nichts passiert; nicht einmal die Schilder »Ausfahrt freihalten« müssen in »Ausfahrt frei halten« geändert werden, wie die Süddeutsche Zeitung herausgefunden zu haben glaubt, denn freihalten durfte man schon bisher nur einen Gast, aber keine Ausfahrt. Warum also Neuauflagen bei Duden wie beim Konkurrenzunternehmen Wahrig? Weiterlesen>>>> | | | | Quelle: Ossietzky. Zweiwochenschrift für Politik/Kultur/Wirtschaft |
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| 20. August 2009 |
| Kategorie: Schriftkultur |
Rechtschreibempfehlungen aus dem neuen Duden aufgespießt von Theodor Ickler Die Zusammen- und Getrenntschreibung ist leichter geworden. Wer den neuen Duden gekauft hat, kann sich gleich davon überzeugen. Der Germanist Theodor Ickler hat einige Beispiele für die Erleichterungen durch die Rechtschreibreform zusammengetragen: Furcht einflößend, furchterregend, Energie sparend, platzsparend, Raum sparend, zeitsparend, Staaten bildend, klassenbildend, Sporen bildend, blutbildend, Segen spendend, gnadenbringend, kaputt machen, kaputtsparen, stramm ziehen, strammstehen, geradebiegen, gerade richten, allgemeingültig, allgemein verbindlich, nichtssagend, nichts ahnend, weit gereist, weitverbreitet, hochdekoriert, hoch dotiert, eine Handvoll, eine Zeit lang
Alles klar? | | | | |
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| 01. August 2009 |
| Kategorie: Schriftkultur |
Die Leidtragenden sind die Schüler von Dankwart Guratzsch Im verflixten 13. Jahr nach der umstrittenen Rechtschreibreform legen Duden und Wahrig parallel zwei neue deutsche Wörterbücher vor — und bescheinigen damit ungewollt der größten Umstellung der deutschen Schriftsprache seit Konrad Duden ihr völliges Scheitern. Denn statt einer gemeinsamen Orthographie — also Richtigschreibung — für das Deutsche präsentieren sie zwei. Weiterlesen>>>> | | | | |
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| 07. Juni 2009 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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Am 4. Juni 2009 trafen sich in Zürich hochrangige
Persönlichkeiten aus Politik, Presse, Verlagwesen und
Schule zur Frühlingstagung der Schweizer
Orthographischen Konferenz (SOK). Unter den zahlreich
erschienenen Teilnehmern befanden sich auch
Gäste aus Deutschland und Österreich. Das
zentrale Anliegen aller Anwesenden zeigte sich in der Sorge um das
Kulturgut Schriftsprache. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 01. Juni 2009 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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| 20. Mai 2009 |
| Kategorie: Schriftkultur |
In der NZZ Online erschien am 17. Mai ein Beitrag über Möglichkeiten, das Chaos in der Rechtschreibung zu beenden. Seit 2004 ist fast allen klar, dass die deutsche Rechtschreibreform von 1996 gescheitert ist. Anstatt sie zurückzunehmen, hat man sie 2006 mit der Freigabe unzähliger Varianten ins Kraut schießen lassen. Die jetzige Situation ist zutiefst unbegriedigend. Rudolf Wachter, der Verfasser des Artikels, ist Professor für historische Sprachwissenschaft an den Universitäten Basel und Lausanne. Die beherzten Schritte, die in der Schweiz zur Lösung des untragbaren Problems unternommen werden, können auch für Deutschland wegweisend sein. Hier geht es zum Text» | | | | |
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