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Kategorie: Fundstücke

 
18. Januar 2010
Taschengeld
Kategorie: Fundstücke

Taschengeld
Mädchen bekommen weniger als Jungen

Die Welt ist nicht immer gerecht. Nach einer Umfrage unter Kindern im Alter von 9 bis 14 Jahren bekommen Mädchen weniger Taschengeld als Jungen. Der Trend zur Benachteiligung der Mädchen ziehe sich durch alle Milieus und Regionen.

Meldung auf FAZ.net am 3. Dezember 2009
Dazu kommentierte ein Leser noch am selben Tag:

Unerhört! Da muss ein Gesetz her.
Angesichts dieser dramatischen Enthüllungen muss unbedingt sofort ein Gesetz erlassen werden. Eltern mit Söhnen als auch Töchtern dürfen den Buben nicht mehr zahlen als den Mädchen, wenn sie in die gleiche Klasse gehen. Wenn Eltern nur ein Kind haben oder nur Kinder des gleichen Geschlechts, müssen sie per Gesetz dazu gezwungen werden, ihnen genau so viel zu geben, wie sie theoretisch, hypothetisch den nicht vorhandenen Kindern des anderen Geschlechts geben würden. Am besten wäre es, man legt eine Art Besoldungstabellen für Kinder fest.

 
13. Januar 2010
Pressefreiheit
Kategorie: Fundstücke

Eines Abends etwa um das Jahr 1880 war John Swinton, damals der bedeutendste New Yorker Journalist, Gast eines ihm zu Ehren von seinen früheren Branchenkollegen gegebenen Banketts. Irgendjemand, der weder die Presse noch Swinton kannte, brachte einen Trinkspruch aus, auf die unabhängige Presse. Swinton schockierte seine Kollegen mit der Antwort:

»Es gibt hier und heute in Amerika nichts, was man als unabhängige Presse bezeichnen könnte. Sie wissen das und ich weiß das. Es gibt keinen unter Ihnen, der es wagt seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie sie schrieben, wüssten Sie im voraus, dass sie niemals gedruckt würde. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Überzeugung aus der Zeitung, der ich verbunden bin, herauszuhalten. Anderen von Ihnen werden ähnliche Gehälter für ähnliches gezahlt, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müsste sich nach einer anderen Arbeit umsehen. Würde ich mir erlauben, meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung erscheinen zu lassen, würden keine vierundzwanzig Stunden vergehen und ich wäre meine Stelle los. Das Geschäft von uns Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, freiheraus zu lügen, zu verfälschen, zu Füßen des Mammons zu kriechen und unser Land und seine Menschen fürs tägliche Brot zu verkaufen. Sie wissen es, ich weiß es, wozu der törichte Trinkspruch auf die unabhängige Presse. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Menschen hinter der Szene. Wir sind die Marionetten, sie ziehen die Schnüre und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unsere Leben sind alle das Eigentum anderer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.«

Zitiert nach: Richard O. Boyer und Herbert M. Morais, Labor's Untold Story, NY: United Electrical, Radio & Machine Workers of America, 1955/1979

 
24. November 2009
Klimahysterie
Kategorien: Fundstücke | Politik, Bürokratie und andere Glückseligkeiten
 

Altbundeskanzler Helmut Schmidt sagte im Jahre 2007:

»Dieser Weltklima-Rat hat sich selbst erfunden, den hat niemand eingesetzt. Die Bezeichnung Weltklima-Rat ist eine schwere Übertreibung. Diese ganze Debatte ist hysterisch, überhitzt, auch und vor allem durch die Medien. Klimatischen Wechsel hat es auf dieser Erde gegeben, seit es sie gibt …
Seit Hunderttausenden von Jahren haben wir Warmzeiten und Eiszeiten. Zum Beispiel finden sie in Deutschland bis heute Stoßzähne von Mammutelefanten als Beweis dafür, dass es einmal eine Warmzeit gegeben hat, in der Elefanten in Deutschland leben konnten. Oder ich finde in Hamburg-Langenhorn in meinem Garten Gehäuse von Meeresmuscheln — 15 Meter über dem Meeresspiegel. Ein Zeichen dafür, dass in einer früheren Warmzeit der atlantische Ozean bis nach Langenhorn und noch weiter gereicht hat. Die Gründe für diesen vielfältigen Klimawechsel sind einstweilen nicht ausreichend erforscht. Und es gibt überhaupt keinen Grund anzunehmen, dass es nicht so weitergeht. Aber sich darüber aufzuregen und zu meinen, diesen Wechsel könnte der Mensch durch gemeinsamen Beschluss in Heiligendamm aufhalten, das ist reine Hysterie, das ist dummes Zeug.«

Helmut Schmidt im BILD-Interview „Der G8-Gipfel ist nur noch ein Spektakel« 
3.6.2007

 

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Veranstaltungen:
noch bis 13.03.2010
Mittelfränkischer Lehrertag, Schwabach, Karl-Dehm-Schule
16.03.2010 - 20.03.2010
didacta - die Bildungsmesse, Köln, Messegelände



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