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| 23. April 2013 |
| Kategorie: Anekdoten |
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Das
Wechselgeld
von Veronika Weinreich
Es war im September 1956, die Schule hatte gerade wieder
begonnen. Als wir am Mittag nach Hause kamen, stand das Essen
bereits auf dem Tisch. Es gab Erbseneintopf. Noch während wir
aßen, sagte der Vater: „Morgen geht ihr in den
Nachbarort und holt drei Hendl ab.“ Und Mutter fügte
hinzu: „Der Bauer hat uns am Vormittag besucht, mit dem haben
wir es ausgemacht.“ Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 23. September 2012 |
| Kategorie: Anekdoten |
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Weshalb DIE, und WIR NICHT?
Horrem 1982
Ein bröckeliger Backsteinbau in einem
Industriegebiet Nordrhein-Westfalens beherbergt zwei
Schulräume und ein renoviertes Lehrerzimmer. Zwei Schulklassen
sind darin untergebracht - mit Fünftkläßlern, die
nach Wesen und Begabung unterschiedlicher nicht sein könnten.
Das neu erbaute Schulzentrum in der Nähe bietet zu wenig Platz
für den starken Jahrgang, die Auslagerung von zwei
Jahrgangsklassen ist eine Notlösung. Betroffen sind das
Gymnasium und - die Hauptschule. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 12. Juni 2012 |
| Kategorie: Anekdoten |
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Hintergrundgeräusch
Lehrer
1983
Lehrer: »Ihr schreibt jetzt die Seiten 14 und 15 ab. Seite 16
nicht mehr!«
Schüler: »(fällt dem Lehrer ins letzte
Wort) Was sollen wir schreiben? Seite 16?« Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 26. April 2012 |
| Kategorie: Anekdoten |
| Scheiß-Schule!
Aus versicherungsrechtlichen Gründen ist es den
Schülern verboten, sich in der Pause vom Schulhof zu
entfernen, auch wenn es bloß ein paar Schritte sind. Auf der
gegenüberliegenden Straßenseite ist ein Metzgerladen,
Magnet und ewige Versuchung für die hungrigen Buben und
Mädchen auf dem Schulhof. In unserem alten Schulgebäude
gibt es keine Kantine. Wer sein Pausenbrot zu Hause vergessen hat,
muß hungern. Diesen
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| 17. April 2012 |
| Kategorie: Anekdoten |
Schüler und Lehrer: wieviel Vertrautheit darf es geben? Ich bin auf dem Weg zur 6a im ersten Stock, Englischstunde. Im Flur vor der Klassentür knubbelt sich eine Schülertraube. Kollegin M. löst sich aus dem Gewimmel und kommt auf mich zu. Sie ist blaß und sieht mitgenommen aus. Zwei Mädchen flankieren sie, eines trägt ihre Tasche. Frau M. sagt zu mir: »Ich nehme mir zwei Schülerinnen zum Helfen mit, mir ist so schlecht.« Mühsam geht sie die Treppe hinunter. Entsetzt frage ich die zurückbleibenden Schüler, was denn los sei mit Lehrerin M. Ein Mädchen sagt: »Ooch, der ist bloß schlecht. Das ist immer so, wenn sie ihre Tage kriegt.« Und ein Junge karrt nach: »Ham se jehört, Frau Pfeiffer? Die hat ihre Periode.« Die anderen stehen herum und grinsen. Das war im Jahr 1983. Und wie ist es heute? Karin Pfeiffer |
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| 24. März 2012 |
| Kategorie: Anekdoten |
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An dieser wahren
Geschichte aus dem Klassenzimmer mag man erkennen, dass reine
Formalismen nichts taugen, wenn das Herz nicht dabei ist. Eine
Entschuldigung der mechanischen Art ist so gut wie keine
Entschuldigung. Vielleicht ist sie sogar
schlimmer.
In den letzten Jahrzehnten bestand zunehmend die Notwendigkeit,
sich mit den Schülern über deren Sozialverhalten
auseinanderzusetzen. Meist geschah und geschieht dies über
Kritik oder auch lehrreiche Lesestücke — verbunden mit
moralinsauren Unterrichtsgesprächen. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 08. Januar 2012 |
| Kategorie: Anekdoten |
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Im Unterricht Englisch
in der fünften Klasse. Ein kleiner Test steht auf dem
Programm. Ich diktiere gerade die erste Aufgabe, da hebt Frank
seine Hand. In der Erwartung, er wolle eine Frage zum Test
loswerden, rufe ich ihn auf. Er zieht ein kleines Heftchen aus der
Tasche, wedelt damit in der Luft herum und fragt: »Kann ich
ein neues Vokabelheft anfangen? Das alte ist leer.« (Seltsam,
alle meine Schüler sagen, das Heft sei »leer«,
wenn sie ausdrücken wollen, es sei »voll« oder
»vollgeschrieben«.) Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 06. Dezember 2011 |
| Kategorie: Anekdoten |
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Die
List des Schulleiters
Lebensklugheit gepaart mit humorvoller
Listigkeit führt im Leben oft weiter als beintrockene
Gespräche. Ein Exempel dafür ist folgende Geschichte, die
Frau Prasuhn für uns aufgeschrieben hat:
Vor einiger Zeit erfuhr ich vom Tod des Rektors an meiner
ehemaligen Schule. Sofort kamen mir viele Erinnerungen an diesen
freundlichen, humorvollen Mann, bei dem kaum ein Tag vergangen war,
an dem er uns Kollegen oder seine Schüler nicht zum Lachen
gebracht hatte. Für Wortspiele, lustige Verse und vor allem
Witze hatte er eine besondere Vorliebe. Nie ging ihm der Vorrat
aus, immer hatte er Nachschub auf Lager. Er konnte aber auch streng
sein, wenn dies notwendig war. Darum hatten die Schüler
durchaus Respekt vor ihm. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 18. November 2011 |
| Kategorie: Anekdoten |
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Radiergummi und
Tintenkiller
Erste Elternversammlung zum Schulbeginn einer ersten Klasse. Die
Lehrerin legt minutiös dar, welche pädagogischen
Intentionen sie verfolgen wird. Beifälliges Nicken unter der
Zuhörerschaft.
»Soll ich auch erzieherisch tätig werden?«
»Aber selbstverständlich!«
»Wir bitten darum!«
»Gerne! Wir unterstützen Sie, so gut es geht!«
Freude, ja Begeisterung malt sich in den Gesichtern ab. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 07. November 2011 |
| Kategorie: Anekdoten |
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Warum
mir Maximilian imponierte
Maximilian, genannt Max, gehört zu
jenen Schülern, die ich nach meinem Ausscheiden aus dem
Berufsleben noch immer lebhaft vor mir sehe, während andere
Gesichter immer mehr verblassen oder bereits vergessen sind. Oft
halten ungewöhnliche Situationen die Erinnerung wach, wobei es
keine Rolle spielt, ob sie gut sind oder schlecht.
Maximilian gehörte zu meiner vierten Klasse, war
Brillenträger und wirkte immer etwas eigenbrötlerisch. Er
war aber kein Außenseiter, Diesen Beitrag zu Ende lesen
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