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Kategorie: Humor

 
28. Februar 2010
Wie Gerüchte ein Eigenleben bekommen
Kategorien: Humor | Besinnliches


foto: pixelio
 

Der Fisch auf dem Fahrrad

Es war einmal ein alter Mann, der vom Fenster seiner Parterrewohnung aus die Leute in der Gasse narrte: »Am Neuen Tor fährt ein Lachs mit dem Fahrrad!« Und er schmunzelte nicht schlecht in seinen Bart, als die Leute davoneilten, den radelnden Lachs zu sehen. Als aber die Gasse schwarz war von Schwatzenden und Drängenden, da wurde ihm nachdenklich zumute, und er sah seinen Spazierstock an und ergriff ihn und sprach: »Vielleicht fährt doch ein Lachs draußen Rad — ?« Und schon stand er auf der Gasse.

In Anlehnung an Kurt Tucholsky

Anmerkung:
Wir schmunzeln über die Torheit des Mannes. Aber bei genauer Betrachtung vergeht uns das Schmunzeln wieder, denn genau so funktioniert die Meinungsbildung in unserer Zeit, und die Massenmedien spielen dabei die Hauptrolle. Was über einen gewissen Zeitraum hinweg immer wieder aus unterschiedlichen Quellen gehört und gelesen wird, gewinnt allein aus diesem nichtigen Grund alsbald an Glaubwürdigkeit. Die überwiegende Zahl von Meldungen entzieht sich der individuellen Nachprüfbarkeit. Ständige Wiederholung macht aus Unwahrheiten keine Wahrheiten — das ist unserem Verstand wohl klar. Dennoch durchlaufen sogar die seltsamsten und unsinnigsten Nachrichten eine Metamorphose, alsbald hält man Erfindungen für Fakten, und sogar Lügen erhalten unter Umständen die Weihen der allgemeinen Glaubwürdigkeit.
Lehrern und Eltern sei im Rahmen der verantwortungsvollen Erzieherstätigkeit geraten, Kinder und Jugendliche über diese psychologische Falle aufzuklären, um ihnen die Chance zu öffnen, sich zu selbständig denkenden Menschen zu entwickeln. Das übergeordnete Motto in der sogenannten Informationsgesellschaft laute stets: »Was jedermann für ausgemacht hält, verdient am meisten untersucht zu werden.« (Georg Christoph Lichtenberg)

Karin Pfeiffer

 
 
08. Februar 2010
Der Scheinwerfer
Kategorien: Humor | Spruch der Woche


 
 
14. Januar 2010
Das Kläppchen
Kategorien: Humor | Gesundheit und Fitness


Foto: Rolf van Melis, pixelio

Richtig eingestellt!

Ältere Exemplare der Gattung Mensch begeben sich turnusmäßig in die Arztpraxis und lassen sich dort »richtig einstellen«, wie sie sagen. Am Körper des Menschen, so scheint es, ist ein Kläppchen angebracht. Öffnet man es, wird darunter eine Skala sichtbar mit einem Drehknopf in dessen Mittelpunkt. Wenn der Patient nun in die Sprechstunde kommt und das Kläppchen wieder einmal geöffnet ist, begutachtet der Arzt die Stellung des Drehknopfes und vergleicht sie mit geheimnisvollen Zahlen und Zeichen, die er von einem Zettel abliest. Dabei runzelt er vor lauter Konzentration seine Stirn. Mit Zeigefinger und Daumen greift er vorsichtig nach der Apparatur. Sachte beginnt er zu justieren. Dreht ein wenig nach links, ruckelt etwas nach rechts, und noch mal nach rechts, betrachtet sein Kunstwerk und nickt zufrieden. Er schließt das Kläppchen und sagt fröhlich »So, jetzt sind Sie wieder richtig eingestellt!«
»Danke vielmals«, sagt der Patient, während er sich Hemd und Pullover wieder über den Leib streift. Er ist voller Heiterkeit, es ist die pure Wonne! Nichts mehr kann ihm zustoßen, seit die Wissenschaftler das Kläppchen entdeckt haben und die Ärzte das richtige Einstellen gelernt haben. Was wäre er ohne diese Kunst! Vielleicht schon tot? Gott bewahre!

Wenn der Patient die Praxis verläßt, knistert in der Manteltasche ein wichtiger Zettel. Die freundliche Sprechstundenhilfe hat darauf den Termin notiert — zur nächsten »Einstellung«. Alles dreht sich um deren Richtigkeit. Niemand anders als der Arzt ist befugt, den Eingriff vorzunehmen. Ehegatte, Tochter, Sohn oder Nachbar dürfen allerhöchstens die Stellung des Drehknopfes bestaunen. Von seiner Bedienung aber müssen sie die Finger lassen. Das tun sie ohnehin freiwillig. Denn wenn unser Patient zu Hause ankommt, ist er für die nächsten Wochen wieder einmal »richtig eingestellt.«

Verena Katerle

 
 
30. Dezember 2009
Ein Aufsatz
Kategorie: Humor


Erzähle, wie du die Weihnachtsferien verbracht hast

Ich konnte nicht mehr erwarten, bis die Weihnachtsferien angefangen haben, ich konnte es nicht mehr aushalten. Ich hatte so viel gelernt, auch wenn ich trotzdem in der Schule nicht gut war, und ich habe es nicht mehr aushalten können, daß die Schule aus war und die Weihnachtsferien angefangen haben.
An Weihnachten war es so schön, Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
13. Oktober 2009
Ruhig leben
Kategorien: Humor | Spruch der Woche

Wer ruhig leben will, darf nicht sagen, was er weiß

und nicht glauben, was er hört.
 
01. August 2009
Jeder Mensch hat seinen Vogel
Kategorien: Humor | Besinnliches

Sprichwörter »mit Vogel« 

Über Moral und Weisheit hat jeder seine eigene Ansicht. Der Fisch sieht sie von unten, der Vogel von oben.
aus China
Binde zwei Vögel zusammen; sie werden nicht fliegen können, obwohl sie nun vier Flügel haben.
Dschelal ed-Din Rumi
Nutze die Talent, die du hast! Die Wälder wären still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
Henry von Dyke
Wenn du gut hinhörst, wird immer irgendwo ein Vogel singen.
Unbekannt
Vögel im Käfig sprechen vom Fliegen. Freie Vögel fliegen.
Aus China
Worte sind wie Vögel. Hat man sie einmal losgelassen, kann man sie nicht mehr einfangen.
Deutsches Sprichwort
Beim Vogel Strauß nennt man es »den Kopf in den Sand stecken«. Andere verkaufen es uns als Meditation.
Erhard Blanck
Man sieht den Vogel meistens erst, wenn er davonfliegt.
Christian Friedrich Hebbel

foto: pixelio
 
20. April 2009
Alles hat seinen Preis
Kategorie: Humor

Ein alter Mann wurde täglich von den Nachbarskindern gehänselt und beschimpft. Eines Tages griff er zu einer List und bot den Kindern einen Euro an, wenn Sie am nächsten Tag wiederkämen und ihre Beschimpfung wiederholten. Die Kinder kamen, ärgerten ihn und holten sich dafür wieder einen Euro ab. Wieder versprach der alte Mann, wenn ihr wiederkommt, dann gebe ich euch 50 Cent. Und wieder kamen die Kinder und beschimpften ihn gegen Bezahlung. Als der alte Mann sie aufforderte, ihn auch am nächsten Tag zu ärgern, nun allerdings nur noch für 20 Cent, waren die Kinder empört: für so wenig Geld wollten sie ihn nicht beschimpfen. Von da an hatte der alte Mann seine Ruhe.

Alfie Kohn

 
 
26. März 2009
Der Tintenklecks
Kategorie: Humor

Wenn einer einen Tintenklecks auf dem Kinn hat und damit ernste Sachen redet, dann färbt die Tinte auf das Ernste ab, und alle seine Argumente werden lächerlich. So kindisch sind wir Menschen.

Kurt Tucholsky

 
 
28. Februar 2009
So können sie sich ändern
Kategorie: Humor
So können sie sich ändern
Zu Mark Twain kam einmal ein Siebzehnjähriger und erklärte:
»Ich verstehe mich mit meinem Vater nicht mehr. Jeden Tag Streit.
Er ist so rückständig, hat keinen Sinn für moderne Ideen. Was soll ich machen? Ich laufe aus dem Haus.«
Mark Twain antwortete: »Junger Freund, ich kann Sie gut verstehen. Als ich siebzehn Jahre alt war, war mein Vater genauso ungebildet. Es war kein Aushalten. Aber haben Sie Geduld mit so alten Leuten. Sie entwickeln sich langsamer. Nach zehn Jahren, als ich 27 war, hatte er soviel dazugelernt, daß man sich schon ganz vernünftig mit ihm unterhalten konnte. Und was soll ich Ihnen sagen? Heute, wo ich 37 bin - ob Sie es glauben oder nicht -, wenn ich keinen Rat weiß, dann frage ich meinen alten Vater. So können sie sich ändern.«

Mark Twain

 
 
25. Februar 2009
Die Moral des Hühnerstalls
Kategorie: Humor

Die Moral des Hühnerstalls gebietet, daß man nach Körnern pickt, und, so man welche gefunden hat, sie auch aufißt — sonst nimmt sie der andere.

Kurt Tucholsky

 
 
18. Februar 2009
Nonsens! Nonsens!
Kategorie: Humor

Dialog I 

Stellen Sie sich vor ...

Meier.

Nein, stellen Sie sich vor, ich stehe im Hemd da und es klopft ...

Ans Hemd?

Nicht ans Hemd, an die Tür natürlich.

So, haben Sie eine Tür im Hemd?

 

Dialog II 

»Wir gehen mit den Hühnern schlafen«, erklärt der Bauer seinem Pensionsgast. »Sie auch?«

»Nein«, erwidert der Urlauber, »wir haben einen Papagei.«

 

Dialog II 

Ich habe soeben  ein Buch mit einem sehr traurigen Schluß gelesen.

Was für ein Buch?

Mein Sparbuch.

 
Quelle: Dieter Thoma. Zweitausend zierliche Zitate. dtv, München 2000
 
15. Februar 2009
Junge oder Mädchen?
Kategorie: Humor

 
foto: pixelio


Dialog der Zukunft?

»Wir möchten ein Kind für den Kindergarten anmelden.«

»Junge oder Mädchen?«

»Das soll das Kind doch, bitte schön, später einmal selbst entscheiden!«

 
 
10. Januar 2009
Alles über Geld
Kategorien: Politik, Bürokratie und andere Glückseligkeiten | Humor

     Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben. Das hat mehrere Gründe, die feinsten sind die wissenschaftlichen Gründe, doch können solche durch eine Notverordnung aufgehoben werden.
Über die ältere Nationalökonomie kann man ja nur lachen und dürfen wir selbe daher mit Stillschweigen übergehn. Sie regierte von 715 vor Christo bis zum Jahre 1 nach Marx. Seitdem ist die Frage völlig gelöst: die Leute haben zwar immer noch kein Geld, wissen aber wenigstens, warum.
Die Grundlage aller Nationalökonomie ist das sogenannte »Geld«. Geld ist weder ein Zahlungsmittel noch ein Tauschmittel, auch ist es keine Fiktion, vor allem aber ist es kein Geld. Für Geld kann man Waren kaufen, weil es Geld ist, und es ist Geld, weil man dafür Waren kaufen kann. Doch ist diese Theorie inzwischen fallen gelassen worden. Worher das Geld kommt, ist unbekannt. Es ist eben da bzw. nicht da — meist nicht da.

Kurt Tucholsky

 
 
09. Januar 2009
Vertagte Krisen
Kategorien: Politik, Bürokratie und andere Glückseligkeiten | Humor

Manchmal haben wir in Deutschland eine sogenannte »politische Krise«. Wenn sie vor Weihnachten ausbricht, wird sie bis nach Weihnachten vertagt. Kein Mensch merkt in der Zwischenzeit, daß es eine Krise gibt. Man denke sich einen Fieberkranken, der zu seinem Arzt sagt: »Wissen Sie was, Doktor, morgen habe ich Geburtstag. Vertagen wir die Krise bis zur nächsten Woche!« 

Kurt Tucholsky

 
 
06. Januar 2009
Wörter
Kategorie: Humor

Wenn die Wörter nichts mehr zu sagen haben,

fangen sie an zu bellen.

 
03. Januar 2009
Bitte zum neuen Jahr
Kategorie: Humor

Wenn wir was brauchen, dann haben wirs nicht;
und wenn wir es kriegen, dann wollen wirs nicht.
Lieber Gott! sei doch nur einmal gescheit
und gib uns die Dinge zu ihrer Zeit — !

Kurt Tucholsky

 
23. Dezember 2008
Alles nicht so einfach, wie es scheint
Kategorie: Humor
 

 

 Frohe Weihnachten!

 

 

 
18. Dezember 2008
Alles Quatsch!
Kategorie: Humor
Unsere Eltern erzählen uns vielleicht einen Quatsch! Der Weihnachtsmann ist der Papa, der Osterhase auch. Und das mit dem Klapperstorch ist auch nicht wahr, weil wir vom Affen abstammen.

Alfred Edmund Brehm (1829 - 1884), deutscher Zoologe und Forschungsreisender

   

 
29. November 2008
Famoses Haus
Kategorie: Humor

 
foto: pixelio

Die Selbstkritik hat viel für sich.
Gesetzt den Fall, ich tadle mich,
so hab' ich erstens den Gewinn,
daß ich so hübsch bescheiden bin;
zum zweiten denken sich die Leut,
der Mann ist lauter Redlichkeit;
auch schnapp' ich drittens diesen Bissen
vorweg den andern Kritiküssen;
und viertens hoff' ich außerdem
auf Wiederspruch, der mir genehm.
So kommt es dann zuletzt heraus,
daß ich ein ganz famoses Haus.

Wilhelm Busch

 
 
29. Oktober 2008
Das Schnitzel
Kategorie: Humor

 

Ein Mensch, der sich ein Schnitzel briet,
Bemerkte, daß ihm das mißriet.
Jedoch, da er es selbst gebraten,
Tut er, als wär es ihm geraten,
Und, um sich nicht zu strafen Lügen,
Ißt ers mit herzlichem Vergnügen.
 

Eugen Roth, Sämtliche Menschen

 
02. September 2008
Der Regen ist wohltuend, aber ...
Kategorie: Humor

Der Regen ist wohltuend, weil er zum Zyklus des Wassers gehört. Das Meer kocht unter den Sonnenstrahlen und dann verdünnstet es und verwandelt sich in Wolken, wo sie sich in Regen verwandeln.
Wenn es regnet, ist die ganze Luft kühler, und die Bäume sind kühler, die Erde ist kühler, das Meer kühler, die Straßen kühler. Auch wir fühlen uns kühler, manchmal kalt.
Im Sommer ist der Regen wohltuend. Die ganze Natur hat Durst; aber dann kommt er, und die Natur befreit sich von der Hitze. Die Bauern heben die Hacke in die Luft und lachen froh und sagen: Das Wasser! Das Wasser kommt! Auch die Ehefrau lacht, aber ohne Hacke.

Wenn der Winter kommt, ist der Regen wohltuend für Afrika, wo immer August ist, aber für Arzano ist er nicht wohltuend: er ist schädlich!
Jetzt erkläre ich euch, warum er schädlich ist.
Wenn es in Arzano regnet, wird ganz Arzano überschwemmt. Die Straßen werden Flüsse, Meere, Wasserfälle, Brunnen, und keiner kann mehr herumfahren.
Ein Auto, das nach Arzano reinkommt, wenn es regnet, geht unter. Die Gullis fliegen in die Luft und sprudeln raus und alle Ratten hauen ab.
Bei mir daheim regnet es, wenn es in Arzano regnet, noch mehr. Bei mir daheim ist es wie zwei Arzanos. Es läuft von allen Seiten rein, und ich kann nicht mehr lernen: die Bücher sind klatschnaß. Wenn wir aufs Klo gehen und es in Arzano regnet, ist es besser, wir gehen nicht aufs Klo, wenn es in Arzano regnet! Nämlich wenn wir auf dem Klo sitzen ist es besser, wir machen nur das kleine Geschäft, dann läuft uns nur ein halber Liter Wasser auf den Kopf, aber wenn wir das große Geschäft machen (vor allem mein Vater, der sich die Zeitung mitnimmt), dann laufen uns zehn Liter Wasser auf den Kopf!
Wenn der Regen vorbei ist, stinkt das ganze Haus verschimmelt. Die ganze Familie ist verschimmelt: wir stinken nach Wasser. Meine Mutter holt mit einer Art Eimer das ganze Wasser aus den Zimmern, mein Vater guckt die verfaulten Wände an, meiner Oma sagen sie, sie soll aus dem Weg gehen. Dann geh ich raus, weil sie alle wahnsinnig genervt sind und mich wegen nix schlagen.
Deshalb mache ich manchmal meine Aufgaben nicht, weil es regnet.

Lust auf noch mehr Regenwasser?
Siehe hier: Wasserkreislauf -- Lernwerkstatt


Originaltext aus:
In Afrika ist immer August. Sechzig Schulaufsätze neapolitanischer Kinder.
Diogenes Verlag, Zürich 1993
 
 
01. September 2008
Keine Experimente mehr
Kategorien: Humor | Spruch der Woche

Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.

 Mark Twain

 
01. August 2008
Ausreden über Ausreden
Kategorie: Humor

Ausreden über Ausreden 

Entschuldigung, Herr Lehrer, ich konnte keine Hausaufgaben machen. Ich musste gestern den ganzen Tag lang Sterne aufhängen.
Entschuldigung, Frau Lehrerin, ich kann heute nicht schreiben, weil mir die Finger wehtun. Ich musste gestern den ganzen Nachmittag lang Ritterrüstungen stricken.
Entschuldigung, ich bin etwas spät dran. Ich musste noch schnell meine Schuhe bügeln, und die von meiner kleinen Schwester auch.
Entschuldigung fürs Zuspätkommen. Als ich grad zur Tür rausging, klingelte das Telefon. Und ich musste es dann füttern.
Entschuldigung, dass ihr habt auf mich warten müssen. Ich musste doch den Regenschirm aufpumpen. Aber er klappte immer wieder zusammen, weil er ein Loch hatte.

Wollen Sie zu dieser Liste beitragen? Wir freuen uns schon heute auf weitere dumme Ausreden, bitte schicken an:

info@stolzverlag.de

 
24. Juli 2008
Wasser
Kategorie: Humor
 
foto: pixelio
 

Nicht überall, wo Wasser ist, sind Frösche;
aber wo man Frösche hört, ist Wasser.

Johann Wolfgang von Goethe, (1749 - 1832)

 

 
04. Juni 2008
Fernsehglaube
Kategorie: Humor

 

Weil wir nur glauben, was wir sehen,
glauben wir alles, seit es das Fernsehen gibt.

Dieter Hildebrandt
 
19. Mai 2008
Witzworte - Wortwitz
Kategorie: Humor

 

Ein Psychologieprofessor sagte am Ende seines Vortrags: »In der nächsten Stunde komme ich zur Vernunft.«
Ein Astronom kündigte einen Vortrag an: »Über die Entfernung der Gestirne«, und alles war betrübt, weil die Sterne entfernt werden sollten.

Zum Klavierspielen muss man geboren sein. Denn wenn man nicht geboren ist, kann man nicht Klavier spielen.

Als ein Verkäufer auf dem Bahnsteig ausrief: »Heiße Frankfurter!« steckte ein Fahrgast den Kopf aus dem Fenster und schrie: »Das ist uns doch völlig egal, ob Sie Frankfurter heißen!«

Einer verließ das Theater nach dem zweiten Akt, weil auf dem Theaterzettel stand: »Zwischen dem zweiten und dritten Akt ist eine Pause von zwei Jahren.«

Der Straßenkehrer lebt fegetativ. Er fegetiert bis zum jüngsten Kehricht.

Fremder: »Sind in eurer Stadt auch große Männer geboren?«
Einheimischer: »Nein, immer nur kleine Kinder.«

 
Diesen und anderen Wortunsinn findet man in:
Hans Weis, Spiel mit Worten. Deutsche Sprachspielereien. Dümmlers Verlag, Bonn 1985
 
23. April 2008
Kommunikation mit Nudeln
Kategorie: Humor

 

Heiner Hallo, Hansjörg! Was gibt es Neues?
HansjörgUlla liegt im Krankenhaus.
Heiner O je! Was hat sie denn?
Hansjörg

Einen kleinen Blumenladen in der City.

Heiner 

Nein, ich meine, was fehlt ihr?

HansjörgDas Geld, um die Ladenmiete aufzubringen.
Heiner Nein, nein, ich will wissen, weshalb sie im Krankenhaus ist!
HansjörgAch so. Sie wollte für das Mittagessen im Keller Kartoffeln holen. Dabei ist sie die Treppe hinuntergestürzt und hat sich ein Bein gebrochen.
Heiner O Schreck! Und was habt ihr dann gemacht?
HansjörgNudeln.
  
 
02. April 2008
Hundeleben
Kategorie: Humor

Ein Züchter rühmte sich vor Twain mit der ausgezeichneten Dressur seiner Hunde: »Wenn ich befehle spring, dann springt der Hund. Wenn ich sage hinlegen, legt er sich platt auf den Bauch, sage ich friß, dann frißt er. Halte ich ihm ein Stück Fleisch unter die Schnauze und verbiete ihm, es zu fressen, dann rührt er es nicht an.«

Twain schüttelte den Kopf und meinte: »Sie wissen, daß ich Hunde sehr gern habe. Bis heute habe ich aber nicht geglaubt, daß es unter ihnen genauso große Narren gibt wie unter den Menschen!«

aus:
Machen Sie es wie ich, lügen Sie!
Anekdoten über Mark Twain. Gesammelt und aufgeschrieben von Franziska Kleiner. Eulenspiegel Verlag, Berlin 2005
(Der Text ist aus urheberrechtlichen Gründen in der Original-Rechtschreibung wiedergegeben.)

 
22. März 2008
Der Osterhase
Kategorie: Humor

Wenn das Frühjahr seinen Einzug hält, dann hoppelt er wieder munter durch die Landschaft: der Osterhase. Er ist gleichermaßen Frühlingsbote wie Gabenbringer. Neben anderen Symbolträgern wie Küken, Lamm, Glocke und Ei hat er sich in der Tradition einen festen Platz erobert. Dabei hatte der Osterhase lange Zeit ernsthafte Konkurrenten. Neben dem Osterfuchs und der Möwe musste er sich gegen das Christkind und Knecht Ruprecht durchsetzen, die in früheren Zeiten auch lange nach der Weihnachtszeit Belohnungen für die artigen Kinder bereithielten.

Verena Katerle

 
 
19. Februar 2008
Der Wörterbaum
Kategorie: Humor

Max wollte wissen,
was das heißt,
dieses Wort »Popocatepetl«

Der Opa sagte: »Häng's an den Wörterbaum.
Zum Anschauen.«

 

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Veranstaltungen:
12.03.2010 - 13.03.2010
Mittelfränkischer Lehrertag, Schwabach, Karl-Dehm-Schule
16.03.2010 - 20.03.2010
didacta - die Bildungsmesse, Köln, Messegelände



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