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| 31. Januar 2012 |
| Kategorie: Humor |
Unsere Nationalhymne
Virtuose Abwandlungen und meisterhafte Variationen eines Themas (Opus 334, Sammelverzeichnis Pfeif-Sto)
Es spielt: die 5 b der Hauptschule H. Ort der Darbietung: Klassenraum der 5 b, erste Etage Neubau
Unsere Nationalhymne Unsere Nazinol Lild Unnsere Deutsche Hünde Unsere Natzunahlhunnde Usere Natsonaslhode Unsere Nationhyinde Unser Natzjonalhümde Unsere Natzionalhunde Unsere Nationalbedienen Unsehr Nationalelehodinn Unsäre Nadzunalhymde Unsarenasalhümme Unsar Enasalhimmel
Anmerkungen zum Vortrag
Die 11jährigen Knaben und Mädchen zeigten eine eindrucksvolle Leistung, das darf ohne Übertreibung festgestellt werden. Obwohl sie vierzehn Tage lang vor der Aufführung täglich zum Üben einer einzigen schriftlichen Variante angehalten worden waren, sprühten die Darbietungen geradezu vor Originalität. Mit unverdorbener Begeisterung gingen die Jungen und Mädchen ans Werk. Trotz sturen Vorlagendrills wurde ein unübertroffen hohes Maß an künstlerischem Einfallsreichtum und herzerfrischender Originalität erreicht. Wir staunen über den Mut unserer Kinder, die wie keine Generation zuvor bereit ist, die eigene Meinung vom Schreiben standhaft zu verteidigen. Das läßt voller Zuvertrauen in die Zukunft unserer Nation blicken.
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| 15. Januar 2012 |
| Kategorie: Humor |
Der Wert des Buches richtet sich vor allem nach bestimmten Eigenschaften. In Leder gebundene Bücher können beispielsweise beim Abziehen von Rasierklingen unbezahlbare Dienste leisten. Dünne Broschüren dagegen eignen sich vortrefflich dazu, wackelnden Tischchen das Gleichgewicht wiederzugeben. Ein Lexikon ist hervorragend geeignet, einen Einbrecher gefechtsunfähig zu machen. Mark Twain, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker (1835 - 1910) | | | |
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| 22. November 2011 |
| Kategorie: Humor |
Mitteilung für Patienten Bereits die mildeste und häufigste Form der Trennung einer »Rolle des Verantwortungstragens« (Arzt/Ärztin) von einer »Rolle des sich-Anvertrauens und sich-Unterordnens« (Patient/in) reduziert die Eigenverantwortlichkeit, mit der der/die Patient/in Entscheidungen in Bezug auf seine/ihre Gesundheit trifft. Damit wird der/die »beratende Arzt/Ärztin« zum/zur »entscheidenden Arzt/Ärztin«. In bestimmten Situationen haben Patient/in und Arzt/Ärztin natürlich keine andere Wahl (zum Beispiel bei einer Notfallbehandlung eines/einer Bewusstlosen). Doch bereits die Entscheidung, ob ein vom Arzt/Ärztin empfohlener Wahleingriff durchgeführt werden soll, will der/die mündige Patient/in in Eigenverantwortlichkeit selbst treffen. Demgegenüber nimmt der/die unmündige Patient/in seine/ihre Eigenverantwortlichkeit nicht wahr, ohne dass er/sie durch zwingende Gründe daran gehindert würde. | Na, alles auf Anhieb verstanden?
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| 17. Oktober 2011 |
| Kategorie: Humor |
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»Diktate sind nicht dienlich, um Rechtschreibung zu
erwerben.«
»Diktate setzen Schüler unnötig unter
Streß«
»Diktate dienen der Selektion.«
Diese Weisheiten sind vor Jahren von hochbezahlten Wissenschaftlern
in jahrelanger Forschungsarbeit erarbeitet und der anfangs
überraschten Lehrerschaft präsentiert worden. Aber nicht
nur das. Dem Kind müsse außerdem Gelegenheit gegeben
werden, die Schrift selbst zu entdecken und auszuprobieren, wie
diese wohl funktioniere. Je weniger ein Schüler beim
Schreibenlernen gegängelt werde, desto besser beherrsche er
später die Schriftsprache.
Weil elfenbeintürmelnde Wissenschaft im Vergleich
zum profanen Erfahrungswissen besser abschneidet, haben
sich die Praktiker beschämt gezeigt und sich alsbald
bereiterklärt, das »Freie Schreiben« ohne
Diktatstress im Unterricht zu praktizieren. In der Schule sind
seither herrliche Zeiten angebrochen! Und es klappt doch wie am
Schnürchen, oder was! Ist es daher nicht an der Zeit, die
wertvollen Erkenntnisse auch auf andere Gesellschaftsbereiche zu
übertragen? Diesen
Beitrag zu Ende lesen »
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| 02. Oktober 2011 |
| Kategorie: Humor |
Ein Vokabeltrainer hilft beim Einüben von Vokabeln. Ein Mathematiktrainer hilft beim Üben des Rechnens. Ein Rechtschreibtrainer hilft beim Üben der Rechtschreibung. Ein Grammatiktrainer hilft beim Üben der Sprachlehre. Vokabeln, Mathematik, Rechtschreiben, Grammatik — in diesen Fachgebieten hilft der Trainer dem Schüler, sich zu vervollkommnen. Wozu aber verhilft ein Legasthenietrainer dem Schüler? | | | |
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| 07. September 2011 |
| Kategorie: Humor |
In einem Gartenblog war folgende Frage zu lesen: Ich habe viel Freude an meinem Garten. Nur beim Jäten habe ich manchmal das Problem, dass ich nicht so genau weiß, ob da ein Unkraut rauskommt, oder ob es eine Kulturpflanze ist. Gibt es ein Mittel, das nur Unkraut vernichtet und alles andere stehenlässt? Oder gibt es ein allgemeingültiges Merkmal allen Unkrauts? Die Antwort lautete wie folgt: Ja, es gibt ein allgemeingültiges Merkmal von Unkraut. Reißen Sie alle Pflanzen aus! Was wiederkommt, ist das Unkraut. | | | |
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| 15. August 2011 |
| Kategorie: Humor |
Etliche Jahre intensiver Forschungsarbeit wurden investiert, um das Geheimnis der menschlichen Fortbewegung zu lüften. In diesen Tagen ist der entscheidende Erkenntnisdurchbruch gelungen. Man hat herausgefunden, daß der Mensch beim Gehen immer einen Fuß vor den anderen setzt, und dies in konsequentem Wechsel. Endlich wissen wir, was »Gehen« ist. Karin Pfeiffer | | | |
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| 07. August 2011 |
| Kategorie: Humor |
Wenn der Bäcker den Kunden die Haare schneidet und in Buchhandlungen Fahrräder verkauft werden, wenn in der Schneiderei Schönheitsoperationen durchgeführt und im Elektrizitätswerk Eiswaffeln herstellt werden, wenn Zahnärzte Opern singen und Politiker Vorträge zur Pädagogik halten, dann rette sich, wer kann. Karin Pfeiffer | | | |
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| 05. Mai 2011 |
| Kategorie: Humor |

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| 21. April 2011 |
| Kategorie: Humor |
Notizen aus Schilda »Wir sind nicht so vermessen, gleich das Klima der Erde beeinflussen zu wollen wie sie es zur Zeit in Oberschilda machen. Wir fangen mit der Gestaltung des regionalen Wetters an, dann sehen wir weiter«, spricht der Bürgermeister von Schilda. Die Ratsmitglieder nicken zustimmend. Jemand fragt: »Und womit fangen wir an?« »Ab Montag wird eine Liste ausliegen. Dort kann jeder Bürger von Schilda seine Wetterwünsche eintragen. Später werden wir dann in einem geheimen und gleichen Wahlverfahren demokratisch über das Wetter der nächsten Legislaturperiode abstimmen lassen.« Begeisterung! Klatschen! Karin Pfeiffer | | | |
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| 28. Januar 2011 |
| Kategorie: Humor |
Tierische Morgengymnastik Jeden Morgen, sogleich nach dem Aufstehen, macht mein Hündchen Morgengymnastik, und das geht so: Sowie ich aus dem Bett gekrochen bin und mühsam in die Vertikale komme, höre ich das Weidenkörbchen neben dem Bett knarren. Der Hund steht auch auf. Ich wackle ins Badezimmer, und er wackelt mir nach. Kaum dort angekommen, legt der Hund seinen Kopf auf den Teppich. Nun geht es los. Die kleine schwarze Schnauze keck vorgereckt, macht er Gymnastik. Das Hinterteil reckt er in die Luft, die Vorderläufe legt er seitwärts am Rumpf ab und zieht sie nach. In dieser Stellung schiebt sich der Hund schlängelnd voran, als sei sein Kopf eine Staubsaugerdüse. Dabei grunzt und stöhnt er wollüstig. Und jetzt Teil zwei der Morgengymnastik: Nun senken sich die Lendenwirbel, der Körper stützt sich auf die Vorderläufe. Die Hinterläufe werden nach Leibeskräften gestreckt und gedehnt. Anschließend läßt sich der Hund auf den Bauch nieder und robbt etwa dreimal die gesamte Länge des Teppichs ab, jeweils an dessen Ende geschickt wendend. Wenn er die Rutscherei abgeschlossen hat, erhebt er sich, schüttelt sich ausgiebig und schaut mich an, als wolle er sagen: Bin fertig mit der Morgengymnastik. Wollen wir frühstücken? Karin Pfeiffer |  foto: Stolzarchiv | | |
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| 13. Dezember 2010 |
| Kategorie: Humor |
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Der Adpfent ist die
schönste Zeit im Winter. Die meist'n Leute haben im Winter
eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist
mit Beleuchtung und mit K. Drei Wochen vorm Christkindl stellt der
Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und
ich dürfen dabei helfen. Viele Krippen sind fad, unsere aber
nicht, weil wir haben mords tolle Figuren drin. Ich habe einmal den
Josef und das Christkindl aufn Ofen gestellt, Diesen Beitrag zu Ende lesen
»
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| 07. November 2010 |
| Kategorie: Humor |
März 1985 Mit dem Humor ist es schon so eine Sache. Da rief aus Bayern eine Frau S. an und bestellte einige Titel aus unserem »humorvollen Lernprogramm«. Sie sagte: »Schicken Sie das bitte an das Fürther Lernzentrum«. Es folgte die Durchgabe der vollständige Anschrift. Bekanntlich liegt zwischen dem Telefonapparat in Fürth und dem Telefonhörer in Düren ein recht langer Draht. Das hatte akustische Folgen. Und wir erfuhren: was ähnlich klingt, muß noch längst nicht dasselbe sein. Zumindest der Postbote in Fürth ließ sich durch die kreativ abgewandelte Anschrift nicht narren und lieferte die Sendung brav an ihrem richtigen Bestimmungsort ab. Bei uns im Verlag klingelte aber noch am selben Vormittag unheilvoll schrillend das Telefon. Eine sehr erboste Frau S. aus Fürth war dran. Wir sollten jemand anderen veräppeln als ausgerechnet die seriöse Einrichtung, in deren Namen sie bestellt habe. Man sei ein Lernzentrum, kein Narrenzentrum, wie Adreßetikett und Rechnungsanschrift das ehrverletzend auswiesen. Unter solchen Umständen wolle man nichts mehr im Verlag mit dem »humorvollen Lernprogramm« bestellen, weshalb sie die Löschung der Adresse aus dem Pool verlange. Alle Erklärungs- und Beschwichtigungsversuche unsererseits waren vergeblich. Mit dem Humor ist es schon so eine Sache. Karin Pfeiffer | 
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| 14. Oktober 2010 |
| Kategorien: Humor | Besinnliches |
Ein Kaufmann wünschte sich von Gott ein Haus, in dem er gute Geschäfte machen könne. Gott stellte ihm ein Kaufhaus hin, mit viel Licht und innen Musik überall. Dem Kaufmann gefiel das. Nun bat er Gott noch um ein Fest, das einmal im Jahr gefeiert werden solle, und wo er besonders gute Geschäfte machen könne. Gott gewährte ihm auch dies und schuf Weihnachten. Dann ging Gott durch das Kaufhaus, fand alles gut gelungen und hatte seine Freude daran. Er nahm ein Marzipanschwein, aß es und fragte den Kaufmann, ob er noch einen Wunsch habe. »Ja«, sagte der Kaufmann und streckte Gott seine geöffnete Hand entgegen. «Bitte 2,35 € für das Marzipanschwein!« Urheber unbekannt |  Foto: S.-Hofschläger/pixelio
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| 22. September 2010 |
| Kategorien: Schriftkultur | Humor |
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... zu viel
investiert haben
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»Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit
nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas,
in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder
wegzuwerfen.« Da sagte Albert Einstein aber etwas! Da
muß etwas Wahres dran sein, das erleben wir am Beispiel der
allseits geliebten Rechtschreibreform. Sobald sich jemand
mühsam in eine Sache eingearbeitet hat, will er partout nicht
mehr von ihr lassen, da mag das Ergebnis noch so absurd sein. Liegt
nicht etwas Irrationales im verbissenen Kampf um das Verlorene? Im
Nachhinein sind wir endlich klüger. Dann bricht das
große Staunen aus über die eigene Torheit. Woher kommt
bloß die seltsame Leidensbereitschaft, die sich beharrlich
weigert, sogar große Brocken nicht aus dem Weg
zu räumen, über die man doch andauernd stolpert wie
Freddy Frinton im Kultsketch »Dinner for one«? Diesen Beitrag zu Ende lesen
»
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| 12. September 2010 |
| Kategorie: Humor |
Seit einer guten Stunde kreist ein Mann mitten in dunkler Nacht im Lichtkegel der Laterne um den Pfahl. Er hat die Augen auf den Boden geheftet. Eine Frau, die nicht schlafen kann, beobachtet den Mann von ihrem Fenster aus. Sie fragt hinunter: »Was suchen Sie denn?« Der Mann antwortet: »Meinen Hausschlüssel! Ich habe ihn auf dem Weg hierher verloren.« |  | Die Frau: »Dann werden Sie ihn doch wohl kaum hier finden! Sollten Sie nicht besser den Weg zurückgehen, den Sie gekommen sind und dort suchen?« Der Mann entgegnet: »Wie stellen Sie sich das vor! Es ist doch so dunkel! Dies hier ist die einzige Laterne weit und breit. Ich wär doch blöd, wenn ich im Dunkeln suchen wollte. Hier ist es hell.« Wir suchen übrigens oft dort, wo es hell ist. Was, das glauben Sie nicht? | |
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| 07. September 2010 |
| Kategorien: Schule | Humor |
Liebe Lehrer! Nehmt euren Schülern nicht das Papier weg, und die Stifte! Lasst sie mit Tinte klecksen und mit Killer Löcher in die Heftseiten reiben! Ist dies alles erst einmal virtuell, dann wird zuerst die Welt des Lernens verschwinden, und bald auch unsere reale Welt. | | |
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| 09. August 2010 |
| Kategorien: Humor | Aphorismen |
Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit. Mark Twain, 1835 — 1910 amerikanischer Schriftsteller |
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| 19. Juli 2010 |
| Kategorien: Aphorismen | Humor |
| Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es besser werden soll. Georg Christoph Lichtenberg, 1742 — 1799, dtsch. Schriftsteller, Mathematiker und Physiker |
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| 12. Juli 2010 |
| Kategorien: Aphorismen | Humor |
Der Mensch ist mit nichts auf der Welt zurfrieden, außer mit seinem Verstande. Je weniger er hat, desto zufriedener. August von Kotzebue, 1761 — 1819, dtsch. Dramatiker und Schriftsteller |
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| 11. Juni 2010 |
| Kategorie: Humor |
Zur Zeit finden landauf landab Lehrerkonferenzen statt. Wie so eine Konferenz üblicherweise abläuft und wozu sie gut ist, wussten schon unsere Vorfahren: »Dort schrien die einen dies, die andern das, und die Versammlung war in Verwirrung, und die meisten wußten nicht, warum sie zusammengekommen waren.« |
(Apostelgeschichte 19,32) Und was wäre sonst noch über eine Konferenz zu sagen? • Ein einfaches Problem kann unlösbar gemacht werden, wenn man ausreichend viele Konferenzen darüber abhält. • Das einzige, was aus einer Konferenz herauskommt, sind die Leute, die hineingegangen sind.
Viel Vergnügen bei Zeugnis-, Versetzungs-, Schulstruktur-, Personal-, Evaluations- und Selbstevaluations-, Profil- und Was-weiß-der-Teufel-sonst-noch-alles-für-Konferenzen wünscht Verena Katerle |
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| 05. Juni 2010 |
| Kategorie: Humor |
Ratgeberliteratur zum Thema Reichtum und Erfolg gibt es unzählige - der Erfolg stellt sich meist auch ein: jedenfalls bei den Autoren. Wie aber ergeht es dem Leser, der sich entschließt, Ratschläge zu befolgen - etwa diesen (Denis Waitley): Stellen Sie sich nackt vor einen großen Spiegel, ziehen Sie sich eine Einkaufstüte mit Gucklöchern über den Kopf und betrachten Sie nun Ihr Spiegelbild. Sie kommen so zu einem objektiveren und positiveren Selbstbild, das Ihnen helfen wird, Erfolg zu haben.
Gibt es ein lächerlicheres und zugleich symbolträchtigeres Bild als das eines nackten Menschen mit einer Einkaufstüte über dem Kopf? | |
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| 27. Mai 2010 |
| Kategorie: Humor |
 Der Einkaufswagen Ich schiebe meinen Einkaufswagen zum Obststand. Dort lege ich hinein: drei Avocados, einen Beutel Äpfel, einen Beutel Birnen, ein Netz Orangen. Ich inspiziere gerade die Bananen, da nähert sich ein Mann meinem Einkaufswagen, legt etwas hinein und will sich damit entfernen. Ich eile ihm nach. »Das ist meiner!« Er sagt: »Oh!« Dann dreht er sich um, entdeckt seinen eigenen, der auf Armlänge neben dem meinen wartet. Und jetzt müssen wir beide lachen: Der Wagen enthält dasselbe Warensortiment, lediglich die Orangen sind keine Bio-Ware wie bei mir. Jetzt wende ich mich dem Gemüse zu. Als ich mit Kohl & Co. von der Waage zurückkehre, stelle ich fest, daß mein Einkaufswagen wirklich verschwunden ist. Der Mann von eben steht auch beim Gemüse. Er lacht: »Isser jetzt ganz fort?« Ich: »Scheint so.« Dann gehe ich auf die Suche. Beim Regal mit Senf und Mayonnaise steht das vermißte Stück. Jetzt lasse ich es nicht mehr aus den Augen. An der Kasse treffe ich den Mann vom Obst- und Gemüsestand zum drittenmal. Wir vergleichen unsere Einkäufe. Das Sortiment ist nun doch deutlich verschieden. Wir lachen und verabschieden uns: »Bis zum nächsten Mal!« Karin Pfeiffer | | |
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| 11. Mai 2010 |
| Kategorie: Humor |
 Man kann nicht erwarten, dass ein rundlicher Mann gleich in ein viereckiges Loch passt. Man muss ihm Zeit geben, sich anzupassen. Mark Twain | | |
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| 08. Februar 2010 |
| Kategorien: Humor | Aphorismen |
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| 14. Januar 2010 |
| Kategorien: Humor | Gesundheit |
 Foto: Rolf van Melis, pixelio
Richtig eingestellt! Ältere Exemplare der Gattung Mensch begeben sich turnusmäßig in die Arztpraxis und lassen sich dort »richtig einstellen«, wie sie sagen. Am Körper des Menschen, so scheint es, ist ein Kläppchen angebracht. Öffnet man es, wird darunter eine Skala sichtbar mit einem Drehknopf in dessen Mittelpunkt. Wenn der Patient nun in die Sprechstunde kommt und das Kläppchen wieder einmal geöffnet ist, begutachtet der Arzt die Stellung des Drehknopfes und vergleicht sie mit geheimnisvollen Zahlen und Zeichen, die er von einem Zettel abliest. Dabei runzelt er vor lauter Konzentration seine Stirn. Mit Zeigefinger und Daumen greift er vorsichtig nach der Apparatur. Sachte beginnt er zu justieren. Dreht ein wenig nach links, ruckelt etwas nach rechts, und noch mal nach rechts, betrachtet sein Kunstwerk und nickt zufrieden. Er schließt das Kläppchen und sagt fröhlich »So, jetzt sind Sie wieder richtig eingestellt!« »Danke vielmals«, sagt der Patient, während er sich Hemd und Pullover wieder über den Leib streift. Er ist voller Heiterkeit, es ist die pure Wonne! Nichts mehr kann ihm zustoßen, seit die Wissenschaftler das Kläppchen entdeckt haben und die Ärzte das richtige Einstellen gelernt haben. Was wäre er ohne diese Kunst! Vielleicht schon tot? Gott bewahre! Wenn der Patient die Praxis verläßt, knistert in der Manteltasche ein wichtiger Zettel. Die freundliche Sprechstundenhilfe hat darauf den Termin notiert — zur nächsten »Einstellung«. Alles dreht sich um deren Richtigkeit. Niemand anders als der Arzt ist befugt, den Eingriff vorzunehmen. Ehegatte, Tochter, Sohn oder Nachbar dürfen allerhöchstens die Stellung des Drehknopfes bestaunen. Von seiner Bedienung aber müssen sie die Finger lassen. Das tun sie ohnehin freiwillig. Denn wenn unser Patient zu Hause ankommt, ist er für die nächsten Wochen wieder einmal »richtig eingestellt.« Verena Katerle | | |
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| 13. Oktober 2009 |
| Kategorien: Humor | Aphorismen |
Wer ruhig leben will, darf nicht sagen, was er weiß und nicht glauben, was er hört. |
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| 01. August 2009 |
| Kategorien: Humor | Besinnliches |
Sprichwörter »mit Vogel« | Über Moral und Weisheit hat jeder seine eigene Ansicht. Der Fisch sieht sie von unten, der Vogel von oben. aus China | Binde zwei Vögel zusammen; sie werden nicht fliegen können, obwohl sie nun vier Flügel haben. Dschelal ed-Din Rumi | Nutze die Talent, die du hast! Die Wälder wären still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen. Henry von Dyke | Wenn du gut hinhörst, wird immer irgendwo ein Vogel singen. Unbekannt | Vögel im Käfig sprechen vom Fliegen. Freie Vögel fliegen. Aus China | Worte sind wie Vögel. Hat man sie einmal losgelassen, kann man sie nicht mehr einfangen. Deutsches Sprichwort | Beim Vogel Strauß nennt man es »den Kopf in den Sand stecken«. Andere verkaufen es uns als Meditation. Erhard Blanck | Man sieht den Vogel meistens erst, wenn er davonfliegt. Christian Friedrich Hebbel |  foto: pixelio |
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| 25. Februar 2009 |
| Kategorie: Humor |
Die Moral des Hühnerstalls gebietet, daß man nach Körnern pickt, und, so man welche gefunden hat, sie auch aufißt — sonst nimmt sie der andere.
Kurt Tucholsky | | |
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| 15. Februar 2009 |
| Kategorie: Humor |
foto: pixelio
Dialog der Zukunft? »Wir möchten ein Kind für den Kindergarten anmelden.« »Junge oder Mädchen?« »Das soll das Kind doch, bitte schön, später einmal selbst entscheiden!« | | |
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