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| 23. April 2013 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Hast macht
dumm
von Karin
Pfeiffer
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Vermeintlicher oder echter Mangel an Zeit verführt beim
schulischen Lernen zu flatterhafter Neugier, aus der kein
bleibendes Interesse erwächst. Beharrlichkeit ist die
Voraussetzung für Lernen. Es gibt dabei nur ein Problem: die
Zuwendung zu einer Sache, der wir uns mit dauerhaftem Interesse
widmen, kostet Zeit. Ist diese Zeit wirklich nicht vorhanden?
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| 10. April 2013 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Vom Sprechen und
Zuhören
von Karin
Pfeiffer
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„Nichts
wird so oft überflüssigerweise geöffnet wie der
Mund“, sagt ein Sprichwort. Wo allzuviel geredet wird,
hört niemand mehr zu. Gelegentliches Schweigen erst gibt
den Worten einen Sinn. Ein Mensch, der gut zuhören kann, wird
allgemein geschätzt. Wer zuhört, ist dem Sprechenden
zugewandt, schaut ihn an und nimmt am Gesagten Anteil. Aktives
Zuhören erfordert Selbstdisziplin, spontane Bedürfnisse
sollen zurückgestellt, Anzeichen von Ungeduld vermieden
werden. Das gute Gespräch ist ausgewogen – im Wechsel
wird gesprochen und zugehört. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 21. Februar 2013 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Stören und
Trödeln
von Karin
Pfeiffer
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Wer keine Zeit hat, ist ärmer als der
ärmste Bettler.
(Volksmund)
Kleine Kinder wehren sich heftig, wenn sie
unter das Diktat der Stundenpläne gezwungen werden. Sie leben
nach der „natürlichen Uhr“, und diese tickt im
Einklang mit dem kosmischen Rhythmus, dem alles Lebendige
unterworfen ist. Die künstliche Zeit, der wir Erwachsenen
folgen, greift schmerzhaft in unsere echten Bedürfnisse ein
und verformt unser Wollen. Dauerhektik kann geistig und
körperlich krank machen. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 15. Januar 2013 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Erleben wir den
Niedergang der Sprachkultur?
von Karin
Pfeiffer
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Buchvorstellung
Barry Sanders. Der Verlust der Sprachkultur. S. Fischer Verlag
1995
Einige Zitate aus dem Buch:
„ ... die Zuhilfenahme von mehr Computerleistung wird das
Problem [der zunehmenden Analphabetisierung] nur verschärfen.
Indem man die Schüler an den Bildschirm fesselt, ...
zerstört man ihre Anlagen für das Lesen und Schreiben.
... Im Ergebnis bringt der Computer sie dem Analphabetismus immer
näher. Er zerrüttet das Verhältnis zu den
Mitmenschen und verstärkt den Effekt der zerrütteten
Familienverhältnisse, die zu Hause erlebt werden. Der
Gesellschaftsvertrag wurde nicht an einem Textverarbeitungscomputer
verfaßt. Er läßt sich auch nicht an einem
Textverarbeitungscomputer wieder herstellen.“ (S. 170)
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| 12. Dezember 2012 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Jeder Dummkopf kann
eine Maschine bedienen
von Karin
Pfeiffer
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Wenn ich das Christkind wäre (das echte
– denn vom Geburtsdatum 25. Dezember her bin ich eines), dann
würde ich Ihnen – Eltern und Lehrern – ein
bestimmtes Buch unter den Weihnachtsbaum legen und Ihnen die
Lektüre dringend empfehlen. Die folgenden Zitate stammen aus
diesem Buch.
Mathematik:
„Der Computer und sein kleiner Bruder, der Taschenrechner,
verhindern, dass man die Grundlagen des Rechnens lernt. Sie
verhindern, dass man einen Blick für das Wesen der Mathematik
entwickelt, dass man mit Zahlen vertraut wird oder Algebra wirklich
versteht.“ Diesen
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| 31. Oktober 2012 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Mathe-Murks an der
Grundschule
von Karin
Pfeiffer
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Die
älteren Lehrer werden sich noch gut an die Mengenlehre
erinnern, die in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts in die
Lehrpläne der Schulen Eingang fand. Diese »Neue
Mathematik« funktionierte nicht, hat Lehrer ins Schwitzen
gebracht und für heillose Verwirrung bei etlichen
Schülergenerationen gesorgt. Der Mißerfolg des
Projekts Mengenlehre hat leider nicht zu mehr Besonnenheit bei den
Lehrplanmachern geführt. Bis zum heutigen Tage wird versucht,
das curriculare und methodische Rad neu zu erfinden — sei es
im Schulfach Deutsch oder Mathematik. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 23. August 2012 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Vom Zweck des
Schreibens
Friedrich
Roemheld
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Fragt
sich also, was der Zweck des Schreibens ist! Diese Frage ist nicht
überflüssig. Daß sie aufgeworfen werden muß,
ist allerdings, man muß schon sagen, beschämend. Denn so
viel auch über die Schrift und Schreibung und Rechtschreibung
geredet und geschrieben wird, tagaus und tagein: keiner von all den
vielen berufenen und unberufenen, gelehrten und ungelehrten Rufern
im Streit, die eine Neugestaltung unserer Schreibweise verlangen,
scheint sie jemals ernstlich bedacht zu haben. Sie alle stehen
offensichtlich auf dem naiven Standpunkt, die Schrift sei eben
– zum Schreiben da! Unausgesprochen liegt diese Auffassung
all ihren Erwägungen und Überlegungen, Forderungen und
Folgerungen zugrunde. Diesen
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| 08. August 2012 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Wir hören, was wir
schreiben
Kürzlich habe ich ein Buch gelesen, welches mich sehr
beeindruckt hat. Der Autor, ein Facharzt für
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (1), behandelt
darin die Rolle des Ohres beim Schreibenlernen. Lesen und Schreiben
über die Ohren? Wer den Lesevorgang an sich selbst aufmerksam
beobachtet, wird dies bestätigt finden: man
»hört« die Wörter. Es kommt deshalb beim
Lesenlernen darauf an, jeden Buchstaben dem richtigen Laut
zuzuordnen. Später werden Silben und Wörter mit komplexen
Lautfolgen verknüpft. Grafische Zeichen gehen mit den
akustischen Zeichen eine feste Verbindung ein. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 12. Juni 2012 |
| Kategorie: Besser lernen |
| Wenn wir nicht mehr direkt miteinander kommunizieren
...
Keine Frage, die modernen Medien verändern unsere
Kommunikationskultur. Niemand könnte jedoch heute schon sagen,
mit welchen konkreten Auswirkungen wir es in etlichen Jahren zu tun
haben werden. Eins ist klar: das direkte Gespräch zwischen
Menschen ist grundsätzlich anders, als wenn ein technisches
Mittel dazwischensteht. Denn neben der hörbaren Sprache gibt
es auch eine sichtbare: die Körpersprache. Auch das Schweigen
gehört zum direkten Gespräch und ist beredt. Anders beim
Telefonieren. Diesen Beitrag
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| 12. Mai 2012 |
| Kategorien: Schule | Besser lernen |
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Effektiver
Frontalunterricht
Vor ein paar Tagen entdeckte ich im Internet folgende Meldung:
»Eine bislang im deutschsprachigen Raum kaum bekannt
gewordene Unterrichtsstudie der »Hebrew University of Jerusalem« aus dem Jahr
2011 kommt zu dem Schluss, dass Schüler durch zwei
Unterrichtsverfahren besonders gefördert werden: Zum einen
haben Schüler vor allem Nutzen von der eher als
»traditionell«, eventuell sogar als
»altmodisch« geltenden Unterrichtsmethode. Das ist die
Methode, bei der Lehrer viel Wert auf Verstehen, Wiederholung und
Übung legen. Diesen
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| 06. April 2012 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Rechtschreiben lernen durch Abschreiben?
Ja, wie denn sonst! Richtig schreiben lernt man durch Nachahmen
(Abschreiben) und Üben. Und weil dies so ist, darf jedes Kind
zuversichtlich sein, dass es richtig schreiben lernt! Freilich muss
eines gesagt werden: Haben durch ungünstige Lehrmethoden sich
erst einmal schlechte Schreibgewohnheiten und Rechtschreibfehler
verfestigt, dann sind Korrekturen mühsam und verlangen vom
Schulkind Geduld und Fleiß. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 17. Februar 2012 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Wie man Kinder zu Sprachtüchtigkeit erzieht?
Möglichst so, daß sie es gar nicht merken. Und wann
merken sie es nicht? Wenn Spracherziehung Teil der Kommunikation
ist.
Ein Beispiel:
Nach dem Einkaufen fahren die Mutter und ihr
fünfjähriger Sohn im Auto nach Hause. Es ist Winter, auf
der verschneiten Fahrbahn kommen sie nur langsam voran.
Während der Fahrt schaut das Kind aus dem Seitenfenster und
beobachtet etwas, das er seiner Mutter aufgeregt mitteilt. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 24. November 2011 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Sprachstörungen bei deutschsprachigen
Kindern
Hallo,
ich heiße Martha und bin fast 48. Ich unterrichte seit
über 20 Jahren an einer Grundschule. Mir fällt auf, dass
seit Jahren die Zahl der Kinder zunimmt, die Sprachstörungen
verschiedener Art haben. Häufig zu beobachten sind verwaschene
Aussprache und Artikulationsprobleme bei diversen Buchstaben. Ich
will jetzt hier nicht auf die Einzelheiten eingehen, meine
Kolleginnen und Kollegen werden selbst genügend eigene
Erfahrungen besitzen. Insgesamt habe ich den Eindruck, als seien
immer mehr Kinder in der Sprachentwicklung zurückgeblieben,
auch ihr Wortschatz ist bescheiden. Manche Begriffe kennen die
Kinder gar nicht mehr. Beim Unterrichten muss man sich das immer
vergegenwärtigen, andernfalls kann ein oder das andere Kind
nur deshalb seine Aufgaben nicht machen, weil es gar nicht
weiß, worum es geht. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 01. Oktober 2011 |
| Kategorie: Besser lernen |
| Eine Zuschrift:
Sehr geehrte Frau
Pfeiffer!
Mit großem Interesse habe auch ich
Ihre Beiträge zu der VA gelesen. Ich selbst bin
Realschullehrerin und wurde zunächst durch meine Schüler
mit der VA konfrontiert. Als junge Lehrerin fiel mir zunächst
nur auf, dass einige Kinder anders schreiben, als ich es gelernt
(und mir für meinen Unterricht wieder angeeignet hatte) hatte;
ich fand die Schrift "unansehnlich und schwer lesbar"; die Art und
Weise, wie manche Schüler, vor allem Jungen, die Buchstaben
schrieben fand ich kurios (an erster Stelle nenne ich hier das "e",
das viele eben nicht neu ansetzten, sondern von oben her schrieben,
so dass der Buchstabe im Wort aussieht wie ein großes "R";
die Reihe der entarteten Buchstaben könnte ich endlos
fortsetzten, aber jeder, der sich mit der Schrift befasst,
weiß sicher, wovon ich spreche). Im Laufe meiner
Lehrtätigkeit habe ich unzähligen Schülern gezeigt,
wie man die Buchstaben anders und somit lesbarer gestalten kann.
Die Lesbarkeit war eigentlich mein einziges Kriterium damals.
Jetzt bin ich Mutter von zwei Kindern und mein erster Sohn geht nun
in die zweite Klasse. Ich werde (leider) zum zweiten Mal mit der VA
konfrontiert.
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| 10. April 2011 |
| Kategorie: Besser lernen |
Eine erneute Zuschrift:
Sehr geehrte Frau
Pfeiffer,
beim Lesen im Internet bin ich zufällig auf Ihre Abhandlung
über die Vereinfachte Ausgangsschrift gestoßen und
möchte mir erlauben, mich mit einigen Fragen an Sie zu wenden.
Mich treibt das Thema derzeit sehr um und ich benötige einen
Rat.
Unsere Tochter wird im August auf Antrag eingeschult; sie wird dann
5,5 Jahre alt sein. Die Schule lehrt die VA. Als unsere Tochter
letztens auf einem doppelt beschrifteten Bild die VA und die LA im
Vergleich sah, sagte sie spontan: Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 15. Dezember 2010 |
| Kategorie: Besser lernen |
Eine Zuschrift:
Sehr geehrte Frau
Pfeiffer,
durch Zufall stieß ich auf Ihren Artikel im Internet. Mein
Sohn wechselte mehrfach die Schule durch Umzug in verschiedene
Bundesländer; mal wurde die Vereinfachte Ausgangsschrift (VA)
benutzt, mal die Lateinische Ausgangsschrift (LA).
Durch die VA wurde die Schrift meines Sohnes unglaublich schnell.
Die Buchstaben s und t sind unleserlich, ihre Formen sind besonders
entartet, weil sie häufig verwendet werden. Weil die
Anfangsgroßbuchstaben nicht mit den Kleinbuchstaben
zusammenhängen müssen, stehen Buchstaben und
Wortfragmente allein auf dem Papier. Dadurch gehen
Übersichtlichkeit und Zusammenhang verloren; manche
Kleinbuchstaben geraten im Verhältnis größer als
die ‚vereinsamten' Großbuchstaben. So etwas kann
niemand mehr lesen, auch mein Sohn nicht. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 05. Dezember 2010 |
| Kategorie: Besser lernen |
| Tastspiel zum Üben der
Buchstaben |
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Dieses Spiel
unterstützt das Kennenlernen der Buchstaben. Wer es mit einem
ersten Schuljahr spielt, achtet darauf, dass nur die Buchstaben im
Beutel sind, die bereits im Unterricht erarbeitet
wurden.
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Wir benötigen einen Baumwollbeutel, der
groß genug ist, um Buchstaben aus Pappe oder Moosgummi
aufzunehmen. Die Buchstaben C, X und Y sind vorher entnommen und
weggelegt worden, dafür sind andere (E, A, N usw. doppelt).
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| 23. September 2010 |
| Kategorien: Schule | Besser lernen |
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Von der
Wichtigkeit des praktischen Übens
Besonders wichtig sind heute
Übungen, durch welche die sprachlichen Kompetenzen der
Schüler im mündlichen wie auch im schriftlichen Bereich
trainiert werden. Nur wer sich mündlich und schriftlich sicher
und gewandt ausdrücken kann, wird »das Lernen
lernen«. Die Beherrschung von Sprache in Wort und Schrift
wird allein durch beständiges und hartnäckiges Lernen und
Üben erreicht. Das ist ohne eigenes Zutun, ohne eigene
Anstrengung nicht möglich. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 02. September 2010 |
| Kategorie: Besser lernen |
| | Wie lernt ein Kind Lesen und Schreiben? Angestrebt ist eine Automatisierung: Die Schrift wird mit dem Auge erfasst, und zugleich »hört« das Kind einen Laut. Bild und Ton verschmelzen in der Wahrnehmung. Zuerst die Buchstaben, später Silben, dann Wörter und zuletzt ganze Sätze. Zum Schulanfang ein paar wichtige Hinweise: | • Wir fangen mit Buchstaben an und lautieren. Was man verstehen will, muss erst aufgegliedert werden. Daher: nicht gleich ganze Wörter lernen lassen! • Wir schreiben nur Buchstaben und Silben, die wir kennen. Nach einer Anlauttabelle schreiben mag vielleicht lustig sein und rasche »Erfolge« vortäuschen, die schwachen Schüler aber bleiben dabei auf der Strecke. (Oder wollen wir dafür sorgen, dass sich die Bildungsschere schon im ersten Schuljahr öffnet?) • Wir schreiben überhaupt nur Wörter, die wir richtig schreiben können. Das falsche Wortbild prägt sich sonst ein. Richtig schreiben — oder auch falsch! — ist eine Angelegenheit der Gewohnheitsbildung. Man sollte sich nur gute Gewohnheiten angedeihen lassen! • Wir üben täglich, nicht zu viel und nicht zu wenig. • Vorlesen und Spielen (Reime, Lieder) dürfen nicht zu kurz kommen. Wir artikulieren dabei sehr deutlich und weisen auch die Kinder an, deutlich zu sprechen. Das Lernen geht über alle Sinne, nicht nur über den Verstand. Emotionale Verknüpfung mit dem Lernstoff ist wichtig. Deshalb hat man früher Reime und Lieder in den Unterricht eingebunden. Das ist etwas in Vergessenheit geraten. Wir helfen der Erinnerung nach! • Übertreibungen sind gelegentlich notwendig zur Verdeutlichung des Lernstoffes. Das kann man spielerisch verpacken. Kinder spielen gern mit Buchstaben und Wörtern! Spaß beim Spiel ist etwas sehr Ernstes. • Humor ist die Würze des Lebens — und des Lernens. Für Fragen stehen wir gern zur Verfügung. Wenden Sie sich an info@stolzverlag.de. Gutes Gelingen im neuen Schuljahr wünscht das Autorenteam vom STOLZ Verlag |
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| 07. Juli 2010 |
| Kategorie: Besser lernen |
| Schreiben: »bewegte
Verlangsamung«
»Lesen macht vielseitig, verhandeln
geistesgegenwärtig, schreiben genau«, sagte Francis
Bacon, englischer Politiker und Philosoph vor etwa 400 Jahren.
Während Vielseitigkeit und Geistesgegenwart zweifellos
wertvolle Eigenschaften sind, ist die Genauigkeit in Vergessenheit
geraten. Man hält sie für nachrangig, dies jedoch zu
unrecht. Mangel an Sorgfalt ist die Hauptursache für das
Scheitern menschlicher Unternehmungen. Wer nicht genau arbeitet,
arbeitet zu schnell, übersieht viel und ist ungeduldig.
Oberflächlichkeit aber ist dem Lernen abträglich.
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| 07. März 2010 |
| Kategorie: Besser lernen |
Eine weitere Zuschrift:
Sehr geehrte Frau Stolz,
ich bin gerade auf Ihr e-book
gestoßen. Ich weiß leider nicht, wann es
veröffentlicht wurde. Besonders die Sätze am Schluss
sprechen mir und meinen Kolleginnen aus dem Bereich der
Lerntherapie aus dem Herzen.
Eine unserer Schulmütter,
Logopädin, verwies auch noch auf die einseitige
Rechtsbeanspruchung nur einer Gehirnhälfte durch die fehlenden
Drehrichtungswechsel bei der VA. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 24. Januar 2010 |
| Kategorie: Besser lernen |
Eine Zuschrift:
Sehr geehrte Frau
Pfeiffer,
zu meiner größten Freude bin
ich als Langzeitkritikerin der Vereinfachten Ausgangsschrift im
Internet auf Ihren Beitrag gestoßen und möchte die
Gelegenheit nutzen, Ihnen meine Erfahrungen rückzumelden, die
sich mit Ihren Erfahrungen / Erkenntnissen decken.
Ich habe in meiner Studienzeit
(1982 — 1987) zum ersten Mal Bekanntschaft mit der VA
gemacht, die damals noch als Modellversuch laufen sollte. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 21. Dezember 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Es ist immer wieder zu hören, der Computer
könne die Kinder von der Mühsal des Schreibenlernens
befreien. Da ist doch zu fragen, ob es wirklich ein Fortschritt
wäre, wenn die Kinder nur noch am Computer schreiben
könnten. Angenommen, ein Kind schreibt mit seiner Hilfe das
Wort »Haus«. Da sollte ernsthaft überlegt werden,
ob diese Tätigkeit überhaupt die Bezeichnung
»schreiben« verdient. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 06. Dezember 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Die Freude des Lernenden
beim Wiedererkennen
Vom Wert der
Wiederholung
Welch eine Freude, wenn ein lernendes Kind etwas Bekanntes zwischen
all dem verwirrenden Neuen wiedererkennt! Neues zu lernen bedeutet
für den Menschen jedes Alters Überwindung. Das Neue
bringt Unerwartetes, es fordert Anstrengung Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 29. Oktober 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Mit Texten in der Schule
lernen
Aufmerksam lesen:
Gelesenes geistig aufnehmen und verarbeiten kann nur,
wer sich Zeit läßt und mit dem Text
arbeitet. Flüchtiges Lesen bringt außer
dem vermeintlichen Zeitgewinn kaum
Lernzuwachs.
Sich intensiv mit dem Thema
befassen:
Lesen, Schreiben, Zeichnen, Nachschlagen, Memorieren, Vortragen
– all das fördert die Konzentration des Schülers.
Er lernt gleichzeitig, wie man lernt. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 04. Oktober 2009 |
| Kategorien: Politik | Besser lernen |
|

foto: pixelio
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Die bedrohte Familie
Herr Moitje fragte mich in
seiner Zuschrift zu »Rettet die Familie« (15.
September 2009):
1. Wie sieht Ihr persönliches
Familienbild aus?
2. Warum und wie hat sich Ihrer Meinung nach die Familie vor allem
in der letzten Dekade verändert? Sie sprechen hier von
Jahrzehnten. Wie bewerten Sie diese Entwicklung?
3. Wie sehen Ihre persönlichen familienpolitischen
Vorstellungen für die Zukunft aus und welchen Beitrag
können LehrerInnen für den Erhalt der Familie
leisten?
Hier ist meine Antwort
Sehr geehrter Herr Moitje, Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 10. August 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Fröhliche Fehlersuche
Vorbilder sind out. Das reproduzierende oder nachahmende Lernen
ist so gut wie abgeschafft. Der moderne Schüler hat die
Aufgabe, schon beim ersten Lernschritt zu erkennen, ob das, was ihm
vor das Auge springt und an sein Ohr dringt, richtig oder falsch
ist. Zu diesem Zweck werden ihm von außerordentlich dummen
Lehr- und Übungsbüchern bewußt fehlerhaft
gestaltete Konstruktionen unter die Nase gehalten. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 03. August 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
foto: pixelio
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Zum Schulbeginn
Liebe Lehrer, liebe Eltern!
Schulisches Lernen bedeutet, sich einen Stoff geistig
einzuverleiben. Dieser Prozess wird in Gang gesetzt durch
aufmerksames Lesen, Wiederholen und Memorieren. Es mag für
Schüler bequem sein, Kästchen anzukreuzen, Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 14. Mai 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
Anfrage einer Lehrerin:
Betreff:
Vereinfachte Ausgangsschrift
Anfrage:
In unserer Schule haben wir bis jetzt mit guten Erfolgen die
Lateinische Ausgangsschrift gelehrt. Nun sind einige junge Kollegen
unbedingt für die Vereinfachte Ausgangsschrift. Ich habe bis
jetzt keine überzeugenden Argumente dafür gelesen oder
gehört. Vieles, was man ihr nachsagte, hat sich nicht
bewahrheitet. Hauptargumente sind bei den jungen Kollegen: Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 08. April 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
Anfrage einer Lehrerin:
Gern
lese ich Ihre »Tips« zu einzelnen Themen des
schulischen Alltags. Da an unserer Schule das Thema »Diktate
- sinnvoll oder Unsinn?« sehr kontrovers diskutiert wird,
wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir Ihren schon vor
längerer Zeit veröffentlichten Text zu dieser Thematik
zusenden könnten.
Freundliche Grüße
A. K.
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Antwort:
Sehr geehrte Frau K.,
sehr gern erfülle ich Ihre Bitte. Ich habe drei
Beiträge* aus meinem pädagogischen Blog herausgefiltert
und einen vierten beigefügt, der vor einiger Zeit im
Newsletter verschickt worden ist. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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