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| 24. November 2011 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Sprachstörungen bei deutschsprachigen
Kindern
Hallo,
ich heiße Martha und bin fast 48. Ich unterrichte seit
über 20 Jahren an einer Grundschule. Mir fällt auf, dass
seit Jahren die Zahl der Kinder zunimmt, die Sprachstörungen
verschiedener Art haben. Häufig zu beobachten sind verwaschene
Aussprache und Artikulationsprobleme bei diversen Buchstaben. Ich
will jetzt hier nicht auf die Einzelheiten eingehen, meine
Kolleginnen und Kollegen werden selbst genügend eigene
Erfahrungen besitzen. Insgesamt habe ich den Eindruck, als seien
immer mehr Kinder in der Sprachentwicklung zurückgeblieben,
auch ihr Wortschatz ist bescheiden. Manche Begriffe kennen die
Kinder gar nicht mehr. Beim Unterrichten muss man sich das immer
vergegenwärtigen, andernfalls kann ein oder das andere Kind
nur deshalb seine Aufgaben nicht machen, weil es gar nicht
weiß, worum es geht. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 01. Oktober 2011 |
| Kategorie: Besser lernen |
| Eine Zuschrift:
Sehr geehrte Frau
Pfeiffer!
Mit großem Interesse habe auch ich
Ihre Beiträge zu der VA gelesen. Ich selbst bin
Realschullehrerin und wurde zunächst durch meine Schüler
mit der VA konfrontiert. Als junge Lehrerin fiel mir zunächst
nur auf, dass einige Kinder anders schreiben, als ich es gelernt
(und mir für meinen Unterricht wieder angeeignet hatte) hatte;
ich fand die Schrift "unansehnlich und schwer lesbar"; die Art und
Weise, wie manche Schüler, vor allem Jungen, die Buchstaben
schrieben fand ich kurios (an erster Stelle nenne ich hier das "e",
das viele eben nicht neu ansetzten, sondern von oben her schrieben,
so dass der Buchstabe im Wort aussieht wie ein großes "R";
die Reihe der entarteten Buchstaben könnte ich endlos
fortsetzten, aber jeder, der sich mit der Schrift befasst,
weiß sicher, wovon ich spreche). Im Laufe meiner
Lehrtätigkeit habe ich unzähligen Schülern gezeigt,
wie man die Buchstaben anders und somit lesbarer gestalten kann.
Die Lesbarkeit war eigentlich mein einziges Kriterium damals.
Jetzt bin ich Mutter von zwei Kindern und mein erster Sohn geht nun
in die zweite Klasse. Ich werde (leider) zum zweiten Mal mit der VA
konfrontiert.
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| 10. April 2011 |
| Kategorie: Besser lernen |
Eine erneute Zuschrift:
Sehr geehrte Frau
Pfeiffer,
beim Lesen im Internet bin ich zufällig auf Ihre Abhandlung
über die Vereinfachte Ausgangsschrift gestoßen und
möchte mir erlauben, mich mit einigen Fragen an Sie zu wenden.
Mich treibt das Thema derzeit sehr um und ich benötige einen
Rat.
Unsere Tochter wird im August auf Antrag eingeschult; sie wird dann
5,5 Jahre alt sein. Die Schule lehrt die VA. Als unsere Tochter
letztens auf einem doppelt beschrifteten Bild die VA und die LA im
Vergleich sah, sagte sie spontan: Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 15. Dezember 2010 |
| Kategorie: Besser lernen |
Eine Zuschrift:
Sehr geehrte Frau
Pfeiffer,
durch Zufall stieß ich auf Ihren Artikel im Internet. Mein
Sohn wechselte mehrfach die Schule durch Umzug in verschiedene
Bundesländer; mal wurde die Vereinfachte Ausgangsschrift (VA)
benutzt, mal die Lateinische Ausgangsschrift (LA).
Durch die VA wurde die Schrift meines Sohnes unglaublich schnell.
Die Buchstaben s und t sind unleserlich, ihre Formen sind besonders
entartet, weil sie häufig verwendet werden. Weil die
Anfangsgroßbuchstaben nicht mit den Kleinbuchstaben
zusammenhängen müssen, stehen Buchstaben und
Wortfragmente allein auf dem Papier. Dadurch gehen
Übersichtlichkeit und Zusammenhang verloren; manche
Kleinbuchstaben geraten im Verhältnis größer als
die ‚vereinsamten' Großbuchstaben. So etwas kann
niemand mehr lesen, auch mein Sohn nicht. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 05. Dezember 2010 |
| Kategorie: Besser lernen |
| Tastspiel zum Üben der
Buchstaben |
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Dieses Spiel
unterstützt das Kennenlernen der Buchstaben. Wer es mit einem
ersten Schuljahr spielt, achtet darauf, dass nur die Buchstaben im
Beutel sind, die bereits im Unterricht erarbeitet
wurden.
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Wir benötigen einen Baumwollbeutel, der
groß genug ist, um Buchstaben aus Pappe oder Moosgummi
aufzunehmen. Die Buchstaben C, X und Y sind vorher entnommen und
weggelegt worden, dafür sind andere (E, A, N usw. doppelt).
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| 23. September 2010 |
| Kategorien: Schule | Besser lernen |
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Von der
Wichtigkeit des praktischen Übens
Besonders wichtig sind heute
Übungen, durch welche die sprachlichen Kompetenzen der
Schüler im mündlichen wie auch im schriftlichen Bereich
trainiert werden. Nur wer sich mündlich und schriftlich sicher
und gewandt ausdrücken kann, wird »das Lernen
lernen«. Die Beherrschung von Sprache in Wort und Schrift
wird allein durch beständiges und hartnäckiges Lernen und
Üben erreicht. Das ist ohne eigenes Zutun, ohne eigene
Anstrengung nicht möglich. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 02. September 2010 |
| Kategorie: Besser lernen |
| | Wie lernt ein Kind Lesen und Schreiben? Angestrebt ist eine Automatisierung: Die Schrift wird mit dem Auge erfasst, und zugleich »hört« das Kind einen Laut. Bild und Ton verschmelzen in der Wahrnehmung. Zuerst die Buchstaben, später Silben, dann Wörter und zuletzt ganze Sätze. Zum Schulanfang ein paar wichtige Hinweise: | • Wir fangen mit Buchstaben an und lautieren. Was man verstehen will, muss erst aufgegliedert werden. Daher: nicht gleich ganze Wörter lernen lassen! • Wir schreiben nur Buchstaben und Silben, die wir kennen. Nach einer Anlauttabelle schreiben mag vielleicht lustig sein und rasche »Erfolge« vortäuschen, die schwachen Schüler aber bleiben dabei auf der Strecke. (Oder wollen wir dafür sorgen, dass sich die Bildungsschere schon im ersten Schuljahr öffnet?) • Wir schreiben überhaupt nur Wörter, die wir richtig schreiben können. Das falsche Wortbild prägt sich sonst ein. Richtig schreiben — oder auch falsch! — ist eine Angelegenheit der Gewohnheitsbildung. Man sollte sich nur gute Gewohnheiten angedeihen lassen! • Wir üben täglich, nicht zu viel und nicht zu wenig. • Vorlesen und Spielen (Reime, Lieder) dürfen nicht zu kurz kommen. Wir artikulieren dabei sehr deutlich und weisen auch die Kinder an, deutlich zu sprechen. Das Lernen geht über alle Sinne, nicht nur über den Verstand. Emotionale Verknüpfung mit dem Lernstoff ist wichtig. Deshalb hat man früher Reime und Lieder in den Unterricht eingebunden. Das ist etwas in Vergessenheit geraten. Wir helfen der Erinnerung nach! • Übertreibungen sind gelegentlich notwendig zur Verdeutlichung des Lernstoffes. Das kann man spielerisch verpacken. Kinder spielen gern mit Buchstaben und Wörtern! Spaß beim Spiel ist etwas sehr Ernstes. • Humor ist die Würze des Lebens — und des Lernens. Für Fragen stehen wir gern zur Verfügung. Wenden Sie sich an info@stolzverlag.de. Gutes Gelingen im neuen Schuljahr wünscht das Autorenteam vom STOLZ Verlag |
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| 07. Juli 2010 |
| Kategorie: Besser lernen |
| Schreiben: »bewegte
Verlangsamung«
»Lesen macht vielseitig, verhandeln
geistesgegenwärtig, schreiben genau«, sagte Francis
Bacon, englischer Politiker und Philosoph vor etwa 400 Jahren.
Während Vielseitigkeit und Geistesgegenwart zweifellos
wertvolle Eigenschaften sind, ist die Genauigkeit in Vergessenheit
geraten. Man hält sie für nachrangig, dies jedoch zu
unrecht. Mangel an Sorgfalt ist die Hauptursache für das
Scheitern menschlicher Unternehmungen. Wer nicht genau arbeitet,
arbeitet zu schnell, übersieht viel und ist ungeduldig.
Oberflächlichkeit aber ist dem Lernen abträglich.
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| 07. März 2010 |
| Kategorie: Besser lernen |
Eine weitere Zuschrift:
Sehr geehrte Frau Stolz,
ich bin gerade auf Ihr e-book
gestoßen. Ich weiß leider nicht, wann es
veröffentlicht wurde. Besonders die Sätze am Schluss
sprechen mir und meinen Kolleginnen aus dem Bereich der
Lerntherapie aus dem Herzen.
Eine unserer Schulmütter,
Logopädin, verwies auch noch auf die einseitige
Rechtsbeanspruchung nur einer Gehirnhälfte durch die fehlenden
Drehrichtungswechsel bei der VA. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 24. Januar 2010 |
| Kategorie: Besser lernen |
Eine Zuschrift:
Sehr geehrte Frau
Pfeiffer,
zu meiner größten Freude bin
ich als Langzeitkritikerin der Vereinfachten Ausgangsschrift im
Internet auf Ihren Beitrag gestoßen und möchte die
Gelegenheit nutzen, Ihnen meine Erfahrungen rückzumelden, die
sich mit Ihren Erfahrungen / Erkenntnissen decken.
Ich habe in meiner Studienzeit
(1982 — 1987) zum ersten Mal Bekanntschaft mit der VA
gemacht, die damals noch als Modellversuch laufen sollte. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 21. Dezember 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Es ist immer wieder zu hören, der Computer
könne die Kinder von der Mühsal des Schreibenlernens
befreien. Da ist doch zu fragen, ob es wirklich ein Fortschritt
wäre, wenn die Kinder nur noch am Computer schreiben
könnten. Angenommen, ein Kind schreibt mit seiner Hilfe das
Wort »Haus«. Da sollte ernsthaft überlegt werden,
ob diese Tätigkeit überhaupt die Bezeichnung
»schreiben« verdient. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 06. Dezember 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Die Freude des Lernenden
beim Wiedererkennen
Vom Wert der
Wiederholung
Welch eine Freude, wenn ein lernendes Kind etwas Bekanntes zwischen
all dem verwirrenden Neuen wiedererkennt! Neues zu lernen bedeutet
für den Menschen jedes Alters Überwindung. Das Neue
bringt Unerwartetes, es fordert Anstrengung Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 29. Oktober 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Mit Texten in der Schule
lernen
Aufmerksam lesen:
Gelesenes geistig aufnehmen und verarbeiten kann nur,
wer sich Zeit läßt und mit dem Text
arbeitet. Flüchtiges Lesen bringt außer
dem vermeintlichen Zeitgewinn kaum
Lernzuwachs.
Sich intensiv mit dem Thema
befassen:
Lesen, Schreiben, Zeichnen, Nachschlagen, Memorieren, Vortragen
– all das fördert die Konzentration des Schülers.
Er lernt gleichzeitig, wie man lernt. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 04. Oktober 2009 |
| Kategorien: Politik | Besser lernen |
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foto: pixelio
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Die bedrohte Familie
Herr Moitje fragte mich in
seiner Zuschrift zu »Rettet die Familie« (15.
September 2009):
1. Wie sieht Ihr persönliches
Familienbild aus?
2. Warum und wie hat sich Ihrer Meinung nach die Familie vor allem
in der letzten Dekade verändert? Sie sprechen hier von
Jahrzehnten. Wie bewerten Sie diese Entwicklung?
3. Wie sehen Ihre persönlichen familienpolitischen
Vorstellungen für die Zukunft aus und welchen Beitrag
können LehrerInnen für den Erhalt der Familie
leisten?
Hier ist meine Antwort
Sehr geehrter Herr Moitje, Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 10. August 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Fröhliche Fehlersuche
Vorbilder sind out. Das reproduzierende oder nachahmende Lernen
ist so gut wie abgeschafft. Der moderne Schüler hat die
Aufgabe, schon beim ersten Lernschritt zu erkennen, ob das, was ihm
vor das Auge springt und an sein Ohr dringt, richtig oder falsch
ist. Zu diesem Zweck werden ihm von außerordentlich dummen
Lehr- und Übungsbüchern bewußt fehlerhaft
gestaltete Konstruktionen unter die Nase gehalten. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 03. August 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
foto: pixelio
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Zum Schulbeginn
Liebe Lehrer, liebe Eltern!
Schulisches Lernen bedeutet, sich einen Stoff geistig
einzuverleiben. Dieser Prozess wird in Gang gesetzt durch
aufmerksames Lesen, Wiederholen und Memorieren. Es mag für
Schüler bequem sein, Kästchen anzukreuzen, Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 14. Mai 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
Anfrage einer Lehrerin:
Betreff:
Vereinfachte Ausgangsschrift
Anfrage:
In unserer Schule haben wir bis jetzt mit guten Erfolgen die
Lateinische Ausgangsschrift gelehrt. Nun sind einige junge Kollegen
unbedingt für die Vereinfachte Ausgangsschrift. Ich habe bis
jetzt keine überzeugenden Argumente dafür gelesen oder
gehört. Vieles, was man ihr nachsagte, hat sich nicht
bewahrheitet. Hauptargumente sind bei den jungen Kollegen: Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 08. April 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
Anfrage einer Lehrerin:
Gern
lese ich Ihre »Tips« zu einzelnen Themen des
schulischen Alltags. Da an unserer Schule das Thema »Diktate
- sinnvoll oder Unsinn?« sehr kontrovers diskutiert wird,
wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir Ihren schon vor
längerer Zeit veröffentlichten Text zu dieser Thematik
zusenden könnten.
Freundliche Grüße
A. K.
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Antwort:
Sehr geehrte Frau K.,
sehr gern erfülle ich Ihre Bitte. Ich habe drei
Beiträge* aus meinem pädagogischen Blog herausgefiltert
und einen vierten beigefügt, der vor einiger Zeit im
Newsletter verschickt worden ist. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 03. Februar 2009 |
| Kategorie: Besser lernen |
| Vom Abschreiben
Kurzes Vorwort
Zu meinen lieben Gewohnheiten zählt das Lesen von
Fachliteratur, gleich morgens nach dem Aufstehen. Mein Geist ist
dann frisch und aufnahmefähig. Während ich lese, mache
ich mir Notizen. Ich schreibe Wörter und ganze Sätze ab,
die mich zum Nachdenken anregen. Zu diesem Zweck habe ich ein
spezielles Heft angelegt.
Was ich da tue, nennt man Lernen. Ich lerne, indem ich Begriffe
wiederhole und mir Sätze einpräge. Dabei erweitere ich
meinen Wortschatz, bilde mich sprachlich weiter und versetze mich
damit in die Lage, die Welt besser zu verstehen und zu beschreiben.
Die Methode, mit der ich dies verfolge, ist das Abschreiben und
(stille) Wiederholen. Diesen
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| 23. November 2008 |
| Kategorie: Besser lernen |
| Anfrage einer Mutter:
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Sohn geht in die dritte Klasse
Volksschule. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir mit einem
Rat bezüglich zweier Fragen weiterhelfen
könnten.
Erstens: welche Hefte oder Bücher
für die 3. Klasse geeignet sind, um sog. Leseproben zu
trainieren? Eine Leseprobe besteht aus einem etwa zweiseitigen Text
mit anschließenden Verständnisfragen.
Zweitens: Wie kann ich feststellen, ob
mein Kind eine Lese-Rechtschreibschwäche hat? Vielen Dank
für Ihre Antwort und Hilfe!
Mit freundlichen
Grüßen
Annette B.
foto: pixelio
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| Antwort:
Sehr geehrte Frau B.,
Zu Frage 1: Sinnerfassendes Lesen
üben
Um das Lesen zu üben, eignen sich alle möglichen Arten
von Lesetexten. Sie sollen altersgemäß sein,
interessant, humorvoll —
und nicht zu lang. An diesen Texten kann das Kind das
sinnerfassende Lesen üben. Gehen Sie wie folgt vor: Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 01. Oktober 2008 |
| Kategorie: Besser lernen |
Rechtschreiben
lernen in 20 Tagen? Das kann doch nur wieder eine
enttäuschende Zauberformel sein, die in der Praxis
versagt, oder doch nicht? Na ja, in 20 Tagen kann niemand richtig
schreiben lernen, aber deutliche Fortschritte sind schon zu
erzielen! Und die machen dann Mut zum Weiterüben. Besonders
für jene, die ziemlich entmutigt sind, weil sie schon viele
Misserfolge gesammelt haben, ist das Üben in kleinen Schritten
ein erfolgversprechender Weg. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 26. August 2008 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Das Problem Schwierigkeiten beim Lernen des
Lesens und Schreibens haben oft eine gemeinsame Wurzel: es fehlt
dem Kind die mündliche Sprachkompetenz. Lesen und
Schreiben setzt das Vorhandensein eines abstrakten
Denkvermögens voraus. Doch wie soll diese entwickelt werden,
wenn das betroffene Kind zu wenig Möglichkeit zum Sprechen und
Erzählen hatte und hat? Kinder, die einen Großteil ihrer
Zeit vor plappernden Bildschirmen verbringen, haben keine
Möglichkeit zur Kommunikation. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 27. Juni 2008 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Die eigene Handschrift zu verbessern, dafür ist es nie
zu spät. Schauen wir einmal, was dazu alles nötig
ist:
Das Schreibmaterial
Hilfreich sind Bleistift, Buntstift, Wachsmaler, Filzstift,
Füller. Von Kuli oder Tintenroller ist abzuraten. Sie setzen
der Handmotorik zu viel bzw. zu wenig Gleitwiderstand auf dem
Papier entgegen. Radiergummi und Tintenkiller mögen
nützlich sein für die Schreibpraxis; zum Üben der
Handschrift schließen wir beides fort, denn ihre Benutzung
stört Ablauf des Schreibens. Wer sich verschreibt, Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 22. Mai 2008 |
| Kategorie: Besser lernen |
Rückgabe der
Klassenarbeit in einem achten Schuljahr. Die Aufsatzhefte werden
verteilt. Mit Spannung schlägt jeder Schüler das Heft
auf, sobald er es vor sich liegen hat. Ein schlacksiger Blonder ist
aufgestanden und tritt mit dem offenen Heft ans Pult, wo der Lehrer
noch einige Eintragungen in das Klassenbuch vornimmt.
»Was heißt das?« Der Schüler deutet mit dem
Finger auf die rote Schreibe unter seiner Arbeit. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 25. April 2008 |
| Kategorien: Schriftkultur | Besser lernen |
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Unterricht ganz ohne Zeitgeistiges ... Oft
schon habe ich diese Geschichte erzählt: Mitten im
Schuljahr stieß Marco zu uns. Ich war damals
Klassenlehrerin in der siebten Klasse einer Hauptschule und
unterrichtete diese auch in Deutsch. Damals bereits
wurden jene fortschrittlichen Unterrichtskonzepte
gepflegt, nach denen regelmäßiges Üben
der Rechtschreibung nicht vorgesehen war. Der sogenannte Zeitgeist
ist mir immer suspekt gewesen, und so Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 21. April 2008 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Was
immer gelernt werden soll: zunächst muss der Lerngegenstand in
kleine Einheiten zerlegt werden. Wenn die einzelnen Teile erkannt
sind, in ihrer Einfachheit vertraut werden, können sie
wieder zu einem Ganzen zusammengesetzt werden. Der ernsthaft
Lernende macht es wie der Knabe zu jenen glücklichen
Tagen, als die Welt noch mechanisch war: er zerlegt mit neugierigem
Eifer die Kuckucksuhr. In der modernen Schule gibt es jedoch
keine Kuckucksuhren. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 14. März 2008 |
| Kategorie: Besser lernen |
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Wer sich selbst aufmerksam beobachtet, wird dieses Aha-Erlebnis
kennen:
Da sagt einer etwas, und man nickt erleichtert und freut sich:
„Ja, so habe ich das auch immer empfunden, aber bloß
nicht zu sagen gewusst!" Nicht ausdrücken können, weil
die Begriffe gefehlt haben, mit denen man sich hätte mitteilen
sollen. Kleinkinder machen sich nur durch Brabbeln und Schreien
verständlich. Wem Worte fehlen, dem fehlt die Möglichkeit
zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation. Er ist,
jenseits der Kultur, darauf angewiesen, sich in primitiver Art und
Weise verständlich zu machen. Und hier gibt es deutliche
Grenzen! Diesen Beitrag zu
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| 27. Dezember 2007 |
| Kategorie: Besser lernen |
| Vor Weihnachten erreichte uns die Anfrage
einer besorgten Mutter. Da der Betreff von allgemeinem
Interesse sein dürfte, veröffentlichen wir hiermit
die Antwort der Pädagogin und Autorin Karin
Pfeiffer. |
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Anfrage
Betreff:
Lese-Tests/Geschichten schreiben
Hallo,
mein Sohn (3. Klasse) hat Schwierigkeiten
mit sogenannten Lese-Tests. Es sind DIN-A4 große Texte zum
Lesen mit anschließenden Fragen zum Beantworten (nicht zum
Ankreuzen, sondern in ganzen Sätzen zu schreiben).
Haben Sie Material zum Üben für dieses spezielle
Problem?
Zweites Problem: Geschichten
schreiben
Er schreibt wild durcheinander, teilweise ohne richtige
Satzbildung. Wie soll man das üben? Welches Ihrer Hefte
wäre richtig dafür? Bitte schicken Sie mir kurzfristig
eine Info.
Vielen Dank für Ihre Mühe beim
Raussuchen.
N. W.
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Sehr geehrte Frau W.,
wir müssen zunächst folgendes feststellen: Eine
gute Lesefertigkeit ist das Ergebnis aus Konzentration und
Übung. Ihr Sohn dürfte, wie die meisten heutigen Kinder,
bereits an einem Übungsmangel leiden. Dazu kommt eine
Konzentrationsschwäche durch Reizüberflutung.
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| 20. November 2007 |
| Kategorie: Besser lernen |
Folge 1 Lesen, Wiederholen, Lernen Unsere Schüler werden von allen Seiten mit praktischen Tips* zum Lernen überhäuft. Hier ein Beispiel aus einer Website zum Thema Lernen: »Den in der Schule gelernten Stoff am Nachmittag wiederholen. Einfaches, kurzes Durchlesen wirkt Wunder.« Wollen wir diesen Satz mal auseinandernehmen? Dann also los! Richtig ist die Aufforderung, den Lernstoff zu wiederholen. Wiederholung ist Voraussetzung für alles Lernen. Das also ist völlig in Ordnung. Der zweite Satz aber bedient wieder einmal die pädagogische Windmaschine, derzufolge jedweder Erfolg ohne Anstrengung erzielt werden könne. »Einfaches, kurzes Durchlesen wirkt Wunder.« Ein Wunder wäre es tatsächlich, wenn sich der Mensch durch bloßes, mechanisches Lesen Wissen und Fertigkeiten aneignen könnte. Hier liegt der Hase im Lernpfeffer! Lesen und Lesen sind zweierlei. Es gibt Personen, welche beim rein mechanischen Lesen das Gehirn völlig abschalten können. Ah – kommt Ihnen das bekannt vor? Das Kind hat den Text laut gelesen und kann anschließend so gar nichts über dessen Inhalt sagen. Da haben wir’s! Aneignendes Lesen setzt einen wachen Verstand voraus, der den Inhalt geistig verarbeitet. »Mitdenken« nannte man das früher. Der Vorgang des Verarbeitens von Material oder geistiger Materie kann nirgendwo im Leben ohne Aufwand von Energie erfolgen. Aktives Lesen, bei dem nachher etwas mehr als ein »Ich weiß nicht« übrigbleiben soll, ist ein geistig herausfordernder, anstrengender Akt. Die anbiedernden und dümmlichen Lockvokabeln »kurz« und »einfach« führen denjenigen, der ihnen Glauben schenkt, in die Sackgasse. Beobachten wir einmal einen aktiv Lesenden beim Studium von Fachliteratur: - er gerät immer wieder ins Stocken, legt für einen Moment den Text beiseite, schaut in die Luft (in sich hinein)
- die Lippen können sich dabei bewegen, denn es wird heftig memoriert und nachgedacht.
- er unterstreicht und kritzelt etwas in das Buch oder auf ein Stück Papier
- er liest in Ruhe und Geduld zu Ende
Allein auf diese Weise – und nur so! – wird ein Zugewinn an Wissen erzielt. Aktiv lesen heißt mitdenken, Wörter und Sätze auswendig wiederholen, innerlich Fragen stellen, Aha- oder Déjà-vu-Erlebnisse goutieren (anders ausgedrückt: sich über plötzliche Erkenntnisse freuen oder sich an etwas früher Gelerntes erinnern). Lesend lernen und Wiederholen ist echte Arbeit. Einfach »schnell mal durchlesen« kann natürlich auch etwas bewirken, aber »Wunder« sind es gewiss nicht! KARIN PFEIFFER | | *Ich ziehe die Schreibweise »Tip« dem vielfach verwendeten »Tipp« vor, denn der Begriff kommt aus dem Englischen: „tip“ = Hinweis. Weil ich die englische Sprache liebe, möchte ich daraus kein reformdeutsches „Tipp“ machen müssen. | | | |
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| 20. Oktober 2007 |
| Kategorie: Besser lernen |
| Sollen Kinder mit Heften oder mit Ordnern lernen und arbeiten? Vorteile des Ordners - Arbeitsblätter, Texte, Zeichnungen lassen sich leicht einreihen und umordnen
- schlecht gelungene Blätter können ausgewechselt werden
- es lassen sich mehrere Abteilungen bilden, die zum Abheften verschiedener Lernfächer dienen
Nachteile des Ordners - verlangt viel Ordnungssinn und Selbstüberwindung beim Ordnen
- verführt zu Flüchtigkeit und ungeordnetem Abheften
- verführt zu schlampigem Abheften (keine oder schlechte Lochstanzung der Blätter)
- ist voluminöser und beim Blättern unhandlich
- erschwert die Übersicht bei Nachlässigkeit in der Ordnung
- erzeugt möglicherweise eine nachlässige Einstellung zur Ordnung, da diese nicht bindend und endgültig ist
Vorteile des Schulheftes - ist leicht und handlich
- erzieht zu Sorgfalt in Schrift und Platzeinteilung
- Reihenfolge der Seiten bleibt immer dieselbe
- Einträge erfolgen der Reihe nach: das Heft besitzt sowohl eine unveränderbare Chronographie als auch Chronologie; für das Lernen ist das vorteilhaft
- Der bindende Charakter des Schulheftes verleiht ihm einen wertvolleren Rang, als dies bei losen Blättern der Fall ist
Nachteile des Schulheftes - unflexibel, zwingt zu Arbeitsformen, die im modernen Unterricht zu selten gepflegt werden
- fehlerhafte Seiten können nicht entfernt oder ausgetauscht werden
- Bilder oder zusätzliche Informationsblätter können nicht dazwischengeheftet werden
- für Lehrerkontrolle muß das ganze Heft abgegeben werden und steht dem Schüler für die Zeit Korrektur nicht zur Verfügung
Viele Lehrer und Eltern kennen das Problem mit überquellenden und unvollständigen Ordnern. Die meisten Kinder im Grundschulalter sind damit überfordert. In der Schultasche sammeln sich dann verknitterte, verschmutzte und zerrissene Arbeitsblätter. Dies prägt die kindliche Einstellung zum Lernen negativ. Wer sich von Beginn an für Ordner und Sammelhefter entscheidet, muß beim Einordnen helfen und ständig kontrollieren. Mit Erklärungen allein ist nichts erreicht. Es gilt, positive Gewohnheiten zu bilden. Man könnte darüber nachdenken, ob in der Grundschule nicht doch dem Schulheft der Vorrang eingeräumt werden soll. Armin Beeler* sagt dazu: „Das Heft erfordert mehr Sorgfalt und überlegte Gestaltung, denn man reißt ja weniger schöne Seiten nicht einfach heraus. Man kann sowohl mit dem Ordner wie mit dem Heft zu Selbständigkeit in der Führung seiner Schriften anleiten. Ich ziehe Hefte vor, weil sie die Gestaltung bewußter fordern."* (*Armin Beeler in: „Wir helfen zu viel", Beiträge zur Unterrichtspraxis, Klett und Balmer Verlag, Zug 1999, Seite 71) |
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