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Kategorie: Besser lernen

 
23. April 2013
Hast macht dumm
Kategorie: Besser lernen
     
  Hast macht dumm
von Karin Pfeiffer

 
 

Vermeintlicher oder echter Mangel an Zeit verführt beim schulischen Lernen zu flatterhafter Neugier, aus der kein bleibendes Interesse erwächst. Beharrlichkeit ist die Voraussetzung für Lernen. Es gibt dabei nur ein Problem: die Zuwendung zu einer Sache, der wir uns mit dauerhaftem Interesse widmen, kostet Zeit. Ist diese Zeit wirklich nicht vorhanden? Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
10. April 2013
Gesprächskultur
Kategorie: Besser lernen
     
  Vom Sprechen und Zuhören
von Karin Pfeiffer

 
 

„Nichts wird so oft überflüssigerweise geöffnet wie der Mund“, sagt ein Sprichwort. Wo allzuviel geredet wird, hört niemand mehr zu. Gelegent­liches Schweigen erst gibt den Worten einen Sinn. Ein Mensch, der gut zuhören kann, wird allgemein geschätzt. Wer zuhört, ist dem Sprechenden zugewandt, schaut ihn an und nimmt am Gesagten Anteil. Aktives Zuhören erfordert Selbstdisziplin, spontane Bedürfnisse sollen zurückgestellt, Anzeichen von Ungeduld vermieden werden. Das gute Gespräch ist ausgewogen – im Wechsel wird gesprochen und zugehört. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
21. Februar 2013
Der Zeitaspekt in der Pädagogik
Kategorie: Besser lernen
     
  Stören und Trödeln
von Karin Pfeiffer

 
 

Wer keine Zeit hat, ist ärmer als der ärmste Bettler.
(Volksmund)

Kleine Kinder wehren sich heftig, wenn sie unter das Diktat der Stundenpläne gezwungen werden. Sie leben nach der „natürlichen Uhr“, und diese tickt im Einklang mit dem kosmischen Rhythmus, dem alles Lebendige unterworfen ist. Die künstliche Zeit, der wir Erwachsenen folgen, greift schmerzhaft in unsere echten Bedürfnisse ein und verformt unser Wollen. Dauerhektik kann geistig und körperlich krank machen. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
15. Januar 2013
Buch versus Computer
Kategorie: Besser lernen
     
  Erleben wir den Niedergang der Sprachkultur?
von Karin Pfeiffer

 
 

Buchvorstellung

Barry Sanders. Der Verlust der Sprachkultur. S. Fischer Verlag 1995


Einige Zitate aus dem Buch:

„ ... die Zuhilfenahme von mehr Computerleistung wird das Problem [der zunehmenden Analphabetisierung] nur verschärfen. Indem man die Schüler an den Bildschirm fesselt, ... zerstört man ihre Anlagen für das Lesen und Schreiben. ... Im Ergebnis bringt der Computer sie dem Analphabetismus immer näher. Er zerrüttet das Verhältnis zu den Mitmenschen und verstärkt den Effekt der zerrütteten Familienverhältnisse, die zu Hause erlebt werden. Der Gesellschaftsvertrag wurde nicht an einem Textverarbeitungscomputer verfaßt. Er läßt sich auch nicht an einem Textverarbeitungscomputer wieder herstellen.“ (S. 170) Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
12. Dezember 2012
Computer verhindern Lernen
Kategorie: Besser lernen
     
  Jeder Dummkopf kann eine Maschine bedienen
von Karin Pfeiffer

 
 

Wenn ich das Christkind wäre (das echte – denn vom Geburtsdatum 25. Dezember her bin ich eines), dann würde ich Ihnen – Eltern und Lehrern – ein bestimmtes Buch unter den Weihnachtsbaum legen und Ihnen die Lektüre dringend empfehlen. Die folgenden Zitate stammen aus diesem Buch.

Mathematik:
„Der Computer und sein kleiner Bruder, der Taschenrechner, verhindern, dass man die Grundlagen des Rechnens lernt. Sie verhindern, dass man einen Blick für das Wesen der Mathematik entwickelt, dass man mit Zahlen vertraut wird oder Algebra wirklich versteht.“ Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
31. Oktober 2012
Entdeckendes Lernen ist Zeitverschwendung
Kategorie: Besser lernen
     
  Mathe-Murks an der Grundschule
von Karin Pfeiffer

 
  Die älteren Lehrer werden sich noch gut an die Mengenlehre erinnern, die in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts in die Lehrpläne der Schulen Eingang fand. Diese »Neue Mathematik« funktionierte nicht, hat Lehrer ins Schwitzen gebracht und für heillose Verwirrung bei etlichen Schülergenerationen  gesorgt. Der Mißerfolg des Projekts Mengenlehre hat leider nicht zu mehr Besonnenheit bei den Lehrplanmachern geführt. Bis zum heutigen Tage wird versucht, das curriculare und methodische Rad neu zu erfinden — sei es im Schulfach Deutsch oder Mathematik. Diesen Beitrag zu Ende lesen »
 
23. August 2012
Die Schrift ist nicht zum Schreiben da
Kategorie: Besser lernen
     
  Vom Zweck des Schreibens
Friedrich Roemheld

 
 

Fragt sich also, was der Zweck des Schreibens ist! Diese Frage ist nicht überflüssig. Daß sie aufgeworfen werden muß, ist allerdings, man muß schon sagen, beschämend. Denn so viel auch über die Schrift und Schreibung und Rechtschreibung geredet und geschrieben wird, tagaus und tagein: keiner von all den vielen berufenen und unberufenen, gelehrten und ungelehrten Rufern im Streit, die eine Neugestaltung unserer Schreibweise verlangen, scheint sie jemals ernstlich bedacht zu haben. Sie alle stehen offensichtlich auf dem naiven Standpunkt, die Schrift sei eben – zum Schreiben da! Unausgesprochen liegt diese Auffassung all ihren Erwägungen und Überlegungen, Forderungen und Folgerungen zugrunde. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
08. August 2012
Das Ohr beim Lesen und Schreiben
Kategorie: Besser lernen
   
 

Wir hören, was wir schreiben

Kürzlich habe ich ein Buch gelesen, welches mich sehr beeindruckt hat. Der Autor, ein Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (1), behandelt darin die Rolle des Ohres beim Schreibenlernen. Lesen und Schreiben über die Ohren? Wer den Lesevorgang an sich selbst aufmerksam beobachtet, wird dies bestätigt finden: man »hört« die Wörter. Es kommt deshalb beim Lesenlernen darauf an, jeden Buchstaben dem richtigen Laut zuzuordnen. Später werden Silben und Wörter mit komplexen Lautfolgen verknüpft. Grafische Zeichen gehen mit den akustischen Zeichen eine feste Verbindung ein. Diesen Beitrag zu Ende lesen »
 
12. Juni 2012
Smartphone, Handy und Co.
Kategorie: Besser lernen
Wenn wir nicht mehr direkt miteinander kommunizieren ...

Keine Frage, die modernen Medien verändern unsere Kommunikationskultur. Niemand könnte jedoch heute schon sagen, mit welchen konkreten Auswirkungen wir es in etlichen Jahren zu tun haben werden. Eins ist klar: das direkte Gespräch zwischen Menschen ist grundsätzlich anders, als wenn ein technisches Mittel dazwischensteht. Denn neben der hörbaren Sprache gibt es auch eine sichtbare: die Körpersprache. Auch das Schweigen gehört zum direkten Gespräch und ist beredt. Anders beim Telefonieren. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
12. Mai 2012
Die Wiederentdeckung des Lehrers
Kategorien: Schule | Besser lernen

Effektiver Frontalunterricht

Vor ein paar Tagen entdeckte ich im Internet folgende Meldung: »Eine bislang im deutschsprachigen Raum kaum bekannt gewordene Unterrichtsstudie der »Hebrew University of Jerusalem« aus dem Jahr 2011 kommt zu dem Schluss, dass Schüler durch zwei Unterrichtsverfahren besonders gefördert werden: Zum einen haben Schüler vor allem Nutzen von der eher als »traditionell«, eventuell sogar als »altmodisch« geltenden Unterrichtsmethode. Das ist die Methode, bei der Lehrer viel Wert auf Verstehen, Wiederholung und Übung legen. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
06. April 2012
Rechtschreiben lernen: das AuA-Konzept
Kategorie: Besser lernen

Rechtschreiben lernen durch Abschreiben?

Ja, wie denn sonst! Richtig schreiben lernt man durch Nachahmen (Abschreiben) und Üben. Und weil dies so ist, darf jedes Kind zuversichtlich sein, dass es richtig schreiben lernt! Freilich muss eines gesagt werden: Haben durch ungünstige Lehrmethoden sich erst einmal schlechte Schreibgewohnheiten und Rechtschreibfehler verfestigt, dann sind Korrekturen mühsam und verlangen vom Schulkind Geduld und Fleiß. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
17. Februar 2012
Richtig sprechen lernen im Gespräch
Kategorie: Besser lernen

Wie man Kinder zu Sprachtüchtigkeit erzieht?
Möglichst so, daß sie es gar nicht merken. Und wann merken sie es nicht? Wenn Spracherziehung Teil der Kommunikation ist.

Ein Beispiel:

Nach dem Einkaufen fahren die Mutter und ihr fünfjähriger Sohn im Auto nach Hause. Es ist Winter, auf der verschneiten Fahrbahn kommen sie nur langsam voran. Während der Fahrt schaut das Kind aus dem Seitenfenster und beobachtet etwas, das er seiner Mutter aufgeregt mitteilt. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
24. November 2011
Immer mehr Sprachstörungen
Kategorie: Besser lernen

Sprachstörungen bei deutschsprachigen Kindern

Hallo, ich heiße Martha und bin fast 48. Ich unterrichte seit über 20 Jahren an einer Grundschule. Mir fällt auf, dass seit Jahren die Zahl der Kinder zunimmt, die Sprachstörungen verschiedener Art haben. Häufig zu beobachten sind verwaschene Aussprache und Artikulationsprobleme bei diversen Buchstaben. Ich will jetzt hier nicht auf die Einzelheiten eingehen, meine Kolleginnen und Kollegen werden selbst genügend eigene Erfahrungen besitzen. Insgesamt habe ich den Eindruck, als seien immer mehr Kinder in der Sprachentwicklung zurückgeblieben, auch ihr Wortschatz ist bescheiden. Manche Begriffe kennen die Kinder gar nicht mehr. Beim Unterrichten muss man sich das immer vergegenwärtigen, andernfalls kann ein oder das andere Kind nur deshalb seine Aufgaben nicht machen, weil es gar nicht weiß, worum es geht. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
01. Oktober 2011
Vereinfachte Ausgangsschrift – ein ständiges Ärgernis
Kategorie: Besser lernen
Eine Zuschrift:

Sehr geehrte Frau Pfeiffer!

Mit großem Interesse habe auch ich Ihre Beiträge zu der VA gelesen. Ich selbst bin Realschullehrerin und wurde zunächst durch meine Schüler mit der VA konfrontiert. Als junge Lehrerin fiel mir zunächst nur auf, dass einige Kinder anders schreiben, als ich es gelernt (und mir für meinen Unterricht wieder angeeignet hatte) hatte; ich fand die Schrift "unansehnlich und schwer lesbar"; die Art und Weise, wie manche Schüler, vor allem Jungen, die Buchstaben schrieben fand ich kurios (an erster Stelle nenne ich hier das "e", das viele eben nicht neu ansetzten, sondern von oben her schrieben, so dass der Buchstabe im Wort aussieht wie ein großes "R"; die Reihe der entarteten Buchstaben könnte ich endlos fortsetzten, aber jeder, der sich mit der Schrift befasst, weiß sicher, wovon ich spreche). Im Laufe meiner Lehrtätigkeit habe ich unzähligen Schülern gezeigt, wie man die Buchstaben anders und somit lesbarer gestalten kann. Die Lesbarkeit war eigentlich mein einziges Kriterium damals.
Jetzt bin ich Mutter von zwei Kindern und mein erster Sohn geht nun in die zweite Klasse. Ich werde (leider) zum zweiten Mal mit der VA konfrontiert.
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10. April 2011
Und wieder: Vereinfachte Ausgangsschrift (VA)
Kategorie: Besser lernen
Eine erneute Zuschrift:

Sehr geehrte Frau Pfeiffer,
beim Lesen im Internet bin ich zufällig auf Ihre Abhandlung über die Vereinfachte Ausgangsschrift gestoßen und möchte mir erlauben, mich mit einigen Fragen an Sie zu wenden. Mich treibt das Thema derzeit sehr um und ich benötige einen Rat.
Unsere Tochter wird im August auf Antrag eingeschult; sie wird dann 5,5 Jahre alt sein. Die Schule lehrt die VA. Als unsere Tochter letztens auf einem doppelt beschrifteten Bild die VA und die LA im Vergleich sah, sagte sie spontan: Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
15. Dezember 2010
Noch einmal: Vereinfachte Ausgangsschrift
Kategorie: Besser lernen
Eine Zuschrift:

Sehr geehrte Frau Pfeiffer,
durch Zufall stieß ich auf Ihren Artikel im Internet. Mein Sohn wechselte mehrfach die Schule durch Umzug in verschiedene Bundesländer; mal wurde die Vereinfachte Ausgangsschrift (VA) benutzt, mal die Lateinische Ausgangsschrift (LA).
Durch die VA wurde die Schrift meines Sohnes unglaublich schnell. Die Buchstaben s und t sind unleserlich, ihre Formen sind besonders entartet, weil sie häufig verwendet werden. Weil die Anfangsgroßbuchstaben nicht mit den Kleinbuchstaben zusammenhängen müssen, stehen Buchstaben und Wortfragmente allein auf dem Papier. Dadurch gehen Übersichtlichkeit und Zusammenhang verloren; manche Kleinbuchstaben geraten im Verhältnis größer als die ‚vereinsamten' Großbuchstaben. So etwas kann niemand mehr lesen, auch mein Sohn nicht. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
05. Dezember 2010
Was der Nikolaus gebracht hat
Kategorie: Besser lernen
Tastspiel zum Üben der Buchstaben

Dieses Spiel unterstützt das Kennenlernen der Buchstaben. Wer es mit einem ersten Schuljahr spielt, achtet darauf, dass nur die Buchstaben im Beutel sind, die bereits im Unterricht erarbeitet wurden.

Wir benötigen einen Baumwollbeutel, der groß genug ist, um Buchstaben aus Pappe oder Moosgummi aufzunehmen. Die Buchstaben C, X und Y sind vorher entnommen und weggelegt worden, dafür sind andere (E, A, N usw. doppelt). Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
23. September 2010
Die eigentlichen Aufgaben der Schule
Kategorien: Schule | Besser lernen

Von der Wichtigkeit des praktischen Übens

Besonders wichtig sind heute Übungen, durch welche die sprachlichen Kompetenzen der Schüler im mündlichen wie auch im schriftlichen Bereich trainiert werden. Nur wer sich mündlich und schriftlich sicher und gewandt ausdrücken kann, wird »das Lernen lernen«. Die Beherrschung von Sprache in Wort und Schrift wird allein durch beständiges und hartnäckiges Lernen und Üben erreicht. Das ist ohne eigenes Zutun, ohne eigene Anstrengung nicht möglich. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
02. September 2010
Lesen und Schreiben lernen: einige Grundregeln
Kategorie: Besser lernen
 

Wie lernt ein Kind Lesen und Schreiben?
Angestrebt ist eine Automatisierung: Die Schrift wird mit dem Auge erfasst, und zugleich »hört« das Kind einen Laut. Bild und Ton verschmelzen in der Wahrnehmung. Zuerst die Buchstaben, später Silben, dann Wörter und zuletzt ganze Sätze.

Zum Schulanfang ein paar wichtige Hinweise:

• Wir fangen mit Buchstaben an und lautieren. Was man verstehen will, muss erst aufgegliedert werden. Daher: nicht gleich ganze Wörter lernen lassen!

• Wir schreiben nur Buchstaben und Silben, die wir kennen. Nach einer Anlauttabelle schreiben mag vielleicht lustig sein und rasche »Erfolge« vortäuschen, die schwachen Schüler aber bleiben dabei auf der Strecke. (Oder wollen wir dafür sorgen, dass sich die Bildungsschere schon im ersten Schuljahr öffnet?)

• Wir schreiben überhaupt nur Wörter, die wir richtig schreiben können. Das falsche Wortbild prägt sich sonst ein. Richtig schreiben — oder auch falsch! — ist eine Angelegenheit der Gewohnheitsbildung. Man sollte sich nur gute Gewohnheiten angedeihen lassen!

• Wir üben täglich, nicht zu viel und nicht zu wenig.

• Vorlesen und Spielen (Reime, Lieder) dürfen nicht zu kurz kommen. Wir artikulieren dabei sehr deutlich und weisen auch die Kinder an, deutlich zu sprechen. Das Lernen geht über alle Sinne, nicht nur über den Verstand. Emotionale Verknüpfung mit dem Lernstoff ist wichtig. Deshalb hat man früher Reime und Lieder in den Unterricht eingebunden. Das ist etwas in Vergessenheit geraten. Wir helfen der Erinnerung nach!

• Übertreibungen sind gelegentlich notwendig zur Verdeutlichung des Lernstoffes. Das kann man spielerisch verpacken. Kinder spielen gern mit Buchstaben und Wörtern! Spaß beim Spiel ist etwas sehr Ernstes.

• Humor ist die Würze des Lebens — und des Lernens.

Für Fragen stehen wir gern zur Verfügung. Wenden Sie sich an info@stolzverlag.de. Gutes Gelingen im neuen Schuljahr wünscht das Autorenteam vom

STOLZ Verlag

 
 
07. Juli 2010
Schreiben: »bewegte Verlangsamung«
Kategorie: Besser lernen
Schreiben: »bewegte Verlangsamung«

»Lesen macht vielseitig, verhandeln geistesgegenwärtig, schreiben genau«, sagte Francis Bacon, englischer Politiker und Philosoph vor etwa 400 Jahren. Während Vielseitigkeit und Geistesgegenwart zweifellos wertvolle Eigenschaften sind, ist die Genauigkeit in Vergessenheit geraten. Man hält sie für nachrangig, dies jedoch zu unrecht. Mangel an Sorgfalt ist die Hauptursache für das Scheitern menschlicher Unternehmungen. Wer nicht genau arbeitet, arbeitet zu schnell, übersieht viel und ist ungeduldig. Oberflächlichkeit aber ist dem Lernen abträglich. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
07. März 2010
Vereinfachte Ausgangsschrift
Kategorie: Besser lernen
Eine weitere Zuschrift:

Sehr geehrte Frau Stolz,

ich bin gerade auf Ihr e-book gestoßen. Ich weiß leider nicht, wann es veröffentlicht wurde. Besonders die Sätze am Schluss sprechen mir und meinen Kolleginnen aus dem Bereich der Lerntherapie aus dem Herzen.

Eine unserer Schulmütter, Logopädin, verwies auch noch auf die einseitige Rechtsbeanspruchung nur einer Gehirnhälfte durch die fehlenden Drehrichtungswechsel bei der VA. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
24. Januar 2010
Vereinfachte Ausgangsschrift
Kategorie: Besser lernen
Eine Zuschrift:

Sehr geehrte Frau Pfeiffer,

zu meiner größten Freude bin ich als Langzeitkritikerin der Vereinfachten Ausgangsschrift im Internet auf Ihren Beitrag gestoßen und möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen meine Erfahrungen rückzumelden, die sich mit Ihren Erfahrungen / Erkenntnissen decken.

Ich habe in meiner Studienzeit (1982 — 1987) zum ersten Mal Bekanntschaft mit der VA gemacht, die damals noch als Modellversuch laufen sollte. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
21. Dezember 2009
Schreibenlernen am Computer?
Kategorie: Besser lernen

Es ist immer wieder zu hören, der Computer könne die Kinder von der Mühsal des Schreibenlernens befreien. Da ist doch zu fragen, ob es wirklich ein Fortschritt wäre, wenn die Kinder nur noch am Computer schreiben könnten. Angenommen, ein Kind schreibt mit seiner Hilfe das Wort »Haus«. Da sollte ernsthaft überlegt werden, ob diese Tätigkeit überhaupt die Bezeichnung »schreiben« verdient. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
06. Dezember 2009
Was zum Lernen motiviert
Kategorie: Besser lernen

 

Die Freude des Lernenden beim Wiedererkennen

Vom Wert der Wiederholung


Welch eine Freude, wenn ein lernendes Kind etwas Bekanntes zwischen all dem verwirrenden Neuen wiedererkennt! Neues zu lernen bedeutet für den Menschen jedes Alters Überwindung. Das Neue bringt Unerwartetes, es fordert Anstrengung  Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
29. Oktober 2009
Grundlagen des schulischen Lernens
Kategorie: Besser lernen

 

Mit Texten in der Schule lernen

 

Aufmerksam lesen:
Gelesenes geistig aufnehmen und verarbeiten kann nur,
wer sich Zeit läßt und mit dem Text arbeitet. Flüchtiges Lesen bringt außer dem vermeintlichen Zeitgewinn kaum Lernzuwachs.

 

Sich intensiv mit dem Thema befassen:
Lesen, Schreiben, Zeichnen, Nachschlagen, Memorieren, Vortragen – all das fördert die Konzentration des Schülers. Er lernt gleichzeitig, wie man lernt. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
04. Oktober 2009
Rettet die Familie! Antwort auf einen Leserbrief
Kategorien: Politik | Besser lernen

 
foto: pixelio

Die bedrohte Familie

Herr Moitje fragte mich in seiner Zuschrift zu »Rettet die Familie« (15. September 2009):

1. Wie sieht Ihr persönliches Familienbild aus?
2. Warum und wie hat sich Ihrer Meinung nach die Familie vor allem in der letzten Dekade verändert? Sie sprechen hier von Jahrzehnten. Wie bewerten Sie diese Entwicklung?
3. Wie sehen Ihre persönlichen familienpolitischen Vorstellungen für die Zukunft aus und welchen Beitrag können LehrerInnen für den Erhalt der Familie leisten?


Hier ist meine Antwort

Sehr geehrter Herr Moitje, Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
10. August 2009
Moderne Unterrichtsmethoden - ketzerische Gedanken
Kategorie: Besser lernen

Fröhliche Fehlersuche

Vorbilder sind out. Das reproduzierende oder nachahmende Lernen ist so gut wie abgeschafft. Der moderne Schüler hat die Aufgabe, schon beim ersten Lernschritt zu erkennen, ob das, was ihm vor das Auge springt und an sein Ohr dringt, richtig oder falsch ist. Zu diesem Zweck werden ihm von außerordentlich dummen Lehr- und Übungsbüchern bewußt fehlerhaft gestaltete Konstruktionen unter die Nase gehalten. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
03. August 2009
Gedanken zum Schulbeginn
Kategorie: Besser lernen

foto: pixelio

Zum Schulbeginn

Liebe Lehrer, liebe Eltern!

Schulisches Lernen bedeutet, sich einen Stoff geistig einzuverleiben. Dieser Prozess wird in Gang gesetzt durch aufmerksames Lesen, Wiederholen und Memorieren. Es mag für Schüler bequem sein, Kästchen anzukreuzen, Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
14. Mai 2009
Vereinfachte Ausgangsschrift
Kategorie: Besser lernen
Anfrage einer Lehrerin:

Betreff:
Vereinfachte Ausgangsschrift

Anfrage:
In unserer Schule haben wir bis jetzt mit guten Erfolgen die Lateinische Ausgangsschrift gelehrt. Nun sind einige junge Kollegen unbedingt für die Vereinfachte Ausgangsschrift. Ich habe bis jetzt keine überzeugenden Argumente dafür gelesen oder gehört. Vieles, was man ihr nachsagte, hat sich nicht bewahrheitet. Hauptargumente sind bei den jungen Kollegen: Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
08. April 2009
Sinn oder Unsinn von Diktaten
Kategorie: Besser lernen
Anfrage einer Lehrerin:

Gern lese ich Ihre »Tips« zu einzelnen Themen des schulischen Alltags. Da an unserer Schule das Thema »Diktate - sinnvoll oder Unsinn?« sehr kontrovers diskutiert wird, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir Ihren schon vor längerer Zeit veröffentlichten Text zu dieser Thematik zusenden könnten.

 

Freundliche Grüße

A. K.

Antwort:

Sehr geehrte Frau K.,

sehr gern erfülle ich Ihre Bitte. Ich habe drei Beiträge* aus meinem pädagogischen Blog herausgefiltert und einen vierten beigefügt, der vor einiger Zeit im Newsletter verschickt worden ist. Diesen Beitrag zu Ende lesen »


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