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Kategorie: Veranstaltungen
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| 01. November 2008 |
| Kategorien: Veranstaltungen | Schule |
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Didacta Basel
White Boards und der Bannwald
In der letzten Oktoberwoche fand die Bildungsmesse didacta in
Basel statt. Der Stolz Verlag war mit seinem altmodischen
Papierkram inmitten körperloser Technik plaziert: links
ein Anbieter von Whiteboards; rechts ein Anbieter von Whiteboards;
frontal ein Anbieter von Whiteboards, und im Rücken ein
ebensolcher. Eine von Whiteboards dominierte Messe. Dutzende von
Konkurrenten beäugten einander in der Ausstellungshalle. Jeder
einzelne von ihnen erhoffte sich Vertragsabschlüsse mit
Schulen, je mehr, desto besser. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 23. Mai 2008 |
| Kategorie: Veranstaltungen |
Wochenlang haben sie fleißig gelernt und geprobt, dem Termin entgegengefiebert, gemalt, geschnitten, geklebt, genäht – und dann war es soweit: Die Mädchen und Jungen der Klasse 2 a standen auf der Bühne vor einem Publikum, das diesen Tag mit ebensogroßer Spannung erwartet hatte. Zur Aufführung kam das Stück »Wie die Katze zum K kam« unter der Regie der Klassenlehrerin Ilse Haas. Es wurde ein großartiger Erfolg, und am Ende spendeten die Zuschauer reichlich Applaus. Das nun war mehr als verdient! Wir hier im Verlag haben uns sehr über die viele liebe Schülerpost gefreut, die uns anschließend erreicht hat. Auch Fotos von der Aufführung waren dabei. Für die Erlaubnis, diese in unserem Netz zu veröffentlichen, bedanken wir uns herzlich! | Wie die Katze zum K kam Ein heiteres Bühnenstück, aufgeführt von der Klasse 2 a der Neubornschule in Wörrstadt. Leitung: Ilse Haas | 
Wer bespricht sich da mit wem bezüglich der Bitten der Katze, die im Hintergrund zuhört? Ein Dalmatiner-Hund und eine Kuh? Dalmatiner: Die ATZE will das D von mir haben. Aber ich geb es nicht her. Kuh: Warum denn nicht? Dalmatiner: Meinst du, ich will ALMATINER heißen? Kuh: Mich hat sie auch gefragt. Dalmatiner: Wollte die ATZE dein K haben? Kuh: Ja. Doch von meinen drei Buchstaben kann ich keinen hergeben. Dalmatiner: Und wenn du es tust, heißt du UH. |  Wen haben wir denn da? Eine Schlange? Ohne Sch ist sie eine LANGE (Schlange). Na, daraus wird auch nichts, ATZE! |  Die Eule im Baum zu der verzweifelten ATZE: Eule: Du tust mir leid, ATZE! Ich habe einen kleinen Rat für dich, einen kleinen Rat! (Die Eule sagt immer alles zweimal.) ATZE: Welche Rat hast du für mich? Eule: Einer meiner Verwandten hat Probleme, Probleme. Alle lachen ihn aus. Gehe zu ihm und frage ihn, frage ihn! |  Nach der Aufführung will der Applaus nicht enden. Hier sieht man einige der Mitwirkenden mit ihren phantasievollen bunten Kostümen. Hat Spaß gemacht, liebe 2 a! Und wann plant ihr euer nächstes Stück? | | | Redaktioneller Hinweis: Wie die Katze zum K kam, Bühnenstück zum gleichnamigen Buch Wie die Katze zum K kam, Lektüre und Literaturblätter |
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| 25. November 2007 |
| Kategorien: Veranstaltungen | Besinnliches |
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Ans
Tischbein gebunden Interpädagogika
Salzburg, Messehalle 6. Es ist 17.30 Uhr. Wenn eine
Messeveranstaltung zu Ende ist, verschwindet die künstliche
Welt aus funkelnden und bunten Präsentations- und
Verkaufsständen in einem schier atemberaubenden Tempo. Bereits
eine halben Stunde nach Torschluß erinnert nichts mehr an
Farbenpracht und Lichtspiele: ein anschwellendes Wirrnis an Kabeln,
Containern, Werkzeug, Papiermüll und nackten Standwänden
wird akustisch untermalt durch den beträchtlichen
Arbeitslärm, den das Abbrechen der Aufbauten verursacht: eine
künstlich geschaffene Ordnung löst sich auf.
Wo räumliche Systematik fehlt, Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 23. November 2007 |
| Kategorie: Veranstaltungen |
Interpädagogika Salzburg 2007 |  | Messefieber: Überall werden neue Messehallen errichtet. Auch Salzburg steht da nicht zurück. Zuerst dachen wir, die Hallen seien noch im Rohbau. Man klärte uns aber auf: das ist fertig. Modern halt! Manche Architekten sollten zur Strafe für ihre Taten dazu verurteilt werden, in den eigenen, »modernen« Gebäuden leben und arbeiten zu müssen ... So viel bzw. wenig zu den äußeren Umständen. Morgen ist der letzte Messetag, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Kommen Sie wieder zahlreich! | |  | Wer die Wahl hat, hat die Qual! Übrigens: Für unsere Kunden in Österreich wird das Bestellen nun einfacher. Folgen Sie der Maus für weitere Informationen! |
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| 17. November 2007 |
| Kategorien: Veranstaltungen | Schriftkultur |
Zunfthaus zur Waag, Zürich, 31. Oktober 2007 Ereignisse, die von Presse, Fernsehen und Rundfunk verschwiegen werden, haben nicht stattgefunden, oder etwa doch? Ende Oktober fand eine solche »Nicht-Veranstaltung« in Zürich statt. Ich weiß das, weil ich selbst zugegen war. Behandelt wurde ein Thema, das unangenehm ist, und das man deshalb am liebsten ignorieren würde: die sogenannte »Rechtschreibreform«. | Die Schweizer Orthographische Konferenz, abgekürzt SOK, arbeitet seit mehr als einem Jahr intensiv an der Wiederherstellung einer einheitlichen und sprachrichtigen Rechtschreibung für Presse und Literatur in der Schweiz. Sie empfiehlt unter anderem, in der Rechtschreibung den Grundsatz »Bei Varianten die herkömmliche« zu befolgen. Mit dieser Forderung steht sie im Einklang mit der Meinung von Zeitungslesern – auch in Deutschland! – , die sich in Umfragen stets mit überwältigender Mehrheit für die herkömmlichen Varianten ausgesprochen haben. (Ebenfalls eine Tatsache, die unter den Teppich gekehrt wird.) In der Schweiz jedoch nimmt man traditionell das Votum der Bürger ernst. Die Arbeit der SOK wird von verantwortlichen Medienschaffenden und namhaften Politikern aktiv unterstützt. Die Herbstsitzung der SOK in prächtigem Ambiente des alten Zunfthauses war für die SOK ein voller Erfolg. Karin Pfeiffer | Gründungsmitglieder der SOK | Dr. Christoph Stalder, Großratspräsident des Kantons Bern, hält ein beeindruckendes Referat mit dem Titel »Der Staat und die Sprache« 
| Pressemeldung Einheitliche Rechtschreibung für die Deutschschweizer Presse Sprachrichtig und einheitlich – Empfehlungen der SOK zur Rechtschreibung
Zürich, 31. Oktober. Auf ihrer Herbsttagung im Zunfthaus zur Waag in Zürich hat die Schweizer Orthographische Konferenz (SOK) ihre abschliessenden Empfehlungen zur Rechtschreibung vorgelegt. Auf früheren Tagungen hatte die SOK empfohlen, bei Varianten die herkömmliche zu verwenden. In verschiedenen Bereichen hatte sie überdies empfohlen, die neue Rechtschreibung nicht zu verwenden, beispielsweise bei Umlautschreibungen (behände) und falschen Herleitungen (Quäntchen). Auf ihrer jüngsten Tagung empfahl die SOK nun unter anderem, die Tageszeiten (heute morgen) entgegen der neuen Rechtschreibung klein zu schreiben. Die Tagung stimmte einer Resolution zu, die die Zeitungen der Deutschschweiz einlädt, die Empfehlungen der SOK im Sinne einer sprachrichtigen und einheitlichen Rechtschreibung zu übernehmen. Der Grossratspräsident des Kantons Bern, Christoph Stalder, gab eine politische Lagebeurteilung zum Thema Staat und Sprache. Ausgerichtet wurde die Tagung durch den Sprachkreis Deutsch (SKD), die Leitung hatte SOK- und SKD-Präsident Peter Zbinden. Der Ko-Präsident der SOK, Nationalrat Filippo Leutenegger, begrüsste die Teilenehmer über Video. An der Tagung nahmen verschiedene Zeitungen teil wie die NZZ, der Tages-Anzeiger, das St. Galler Tagblatt, die Schaffhauser Nachrichten, der Landbote, der Walliser Bote und die Schweizer Monatshefte. Unter den Teilnehmern waren ferner weitere Vertreter der Politik wie Nationalrätin Kathy Riklin und Kantonsrätin Eva Nietlispach, Schriftsteller, Sprachwissenschaftler und Verleger sowie die Nachrichtenagentur SDA. In der SOK sind Vertreter der Presse, der Literatur und der Sprachwissenschaft vereinigt. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die Sprachrichtigkeit und Einheitlichkeit der Rechtschreibung in Presse und Literatur zu fördern.
|  Peter Müller, Direktor der SDA (Schweizerische Depeschen Agentur) erläutert die Empfehlungen der SOK.
Dr. Urs Breitenstein, Verleger, referiert über »Die Liebe des Verlegers zur Sprache«. 
Prof. Dr. Rudolf Wachter (Universitäten Basel und Lausanne) erklärt in seinem humorvollen Vortrag: »Wie macht man eine Orthographiereform (nicht)?« 
Stefan Stirnemann, Lehrer an einem Gymnasium und Mitglied »Sprachkreis Deutsch« löst ebenfalls Heiterkeit bei der Zuhörerschaft aus. Sein Vortrag handelt »Vom Diktieren«. 
Peter Zbinden, Vorsitzender des Sprachkreises Deutsch, spricht die Schlußworte. |
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| 17. Oktober 2007 |
| Kategorie: Veranstaltungen |
Das war Frankfurt 2007 | Schon wie im Jahr zuvor ist unser Nachbar ein fröhlicher Verleger von Japanisch-Lehrwerken »Japanisch im Sauseschritt«. Uns »sauste« es aber auch so schon genug. Unbegreiflich, wie schnell die Woche vorbeigerauscht ist! Wo nur ist die Zeit hingekommen? Frankfurt: wie immer inspirierend! Besonders gefreut habe ich mich über anregende Gespräche mit Messebesuchern und Kollegen. Wie wichtig der lebendige Gedankenaustausch ist, spüre ich stets aufs neue: er beflügelt, erheitert, tröstet, macht Mut. Mein Dank an alle Gesprächspartner! | Eins, zwei, drei im Sauseschritt; eilt die Zeit – wir eilen mit! Karin Pfeiffer |
???

| Wer auf der Buchmesse in Ruhe schmökern will, nutzt dazu am besten den Vormittag. An den Nachmittagen — besonders aber am Wochenende — wälzen sich Besuchermassen durch die Gänge. Ein Fortschritt: Wen die Leselust überwältigt, der kann die Bücher seines Verlangens meist gleich an Ort und Stelle käuflich erwerben. |  |  | , | | Was gibt es Neues? Von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt und von den Medien schamhaft verschwiegen wird die Tatsache, dass (daß!) nach wie vor viele Verlage für ihre Neuerscheinungen die gute Rechtschreibung wählen.
Die Leser anspruchsvoller Literatur bevorzugen allgemein die traditionelle Rechtschreibung — aus bekanntem Grunde: Komplexes kann nur mit Hilfe einer differenzierten und allgemeingültigen Rechtschreibung ausgedrückt werden. Der moderne Beliebigkeitsmischmasch eignet sich dazu nicht. Er verwirrt die Sinne und beleidigt das Auge. Welchen Ausweg gäbe es als den, sich der Schreibweisen zu bedienen, welche beim Lesen (und inzwischen wohl auch beim Schreiben) weniger Schwierigkeiten bereiten? Es gab niemanden, der die Reformschreibung als geglückt bezeichnet hätte. Ist nun die einzige Alternative jene, das Mißglückte auf Ewigkeiten tapfer und gehorsam anzuwenden? Weshalb eigentlich? Die das Schreibchaos betreffenden, stets abwertenden Kommentare möchten wir hier nicht wiederholen, jeder kennt sie. Und weil das Problem in der Presse kein Thema mehr ist, denkt der Bürger, das Problem sei abgeschlossen. Mitnichten! (Apropos Presse: Viel spannender als Rechtschreibreformen sind die verschiedenen Ferkel, die zum Gaudium aller guten Menschen unter Hohn und Spott durchs Dorf zu getrieben werden.) Abtrünnige Schweiz ... Weithin unbekannt dürfte zum Beispiel sein, daß sich die Eidgenossen inzwischen von der Reform abgekoppelt haben — für aufmerksame Beobachter ist das keine Überraschung. Maßgebliche Personen aus Presse und Verlagen arbeiten in dem eigens dafür gegründeten Gremium mit, der SOK (Schweizer Orthographie-Konferenz). Man arbeitet sich zurück (oder vor?) zu den traditionellen Formen der klassischen Rechtschreibung. Die Schweizer Agenturen und Zeitungen werden sie übernehmen. Standhaft schweigen deutsche Zeitungen zu dieser mehr als blamablen Entwicklung. Paradoxie eines erzwungenenen Weges: erst die sogenannte Rechtschreibreform hat zu einer (vorher nicht dagewesenen) Spaltung der deutschen Sprachgemeinschaft geführt.
|  | Eine leere Messehalle hat etwas Melancholisches. Rasch eingepackt, und ab nach Hause. Ade, bis zum nächsten Jahr! |
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| 27. März 2007 |
| Kategorie: Veranstaltungen |
Rheinischer Karneval? Fast könnte man das meinen. Kostümierungen, wohin das Auge fällt. Der Tiger vom Nachbarstand (Mildenberger Verlag) ist uns auch ans Herz gewachsen. ... davon weiter unten mehr.
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Buchmesse endet mit Besucherrekord | Mit neuem Besucherrekord ist die Buchmesse in Leipzig zu Ende gegangen. 127.000 Besucher zog die Veranstaltung in ihren Bann. Das sind etwa 1.000 mehr als im Vorjahr, teilte die Messegesellschaft mit.
| | Auf wachsendes Interesse stießen auch die Themen Bildung und Erziehung. Dieser Schwerpunkt soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. | | | | | | Seit der Jahrtausendwende haben Manga auf etablierten deutschen Literaturveranstaltungen wie der Frankfurter Buchmesse und der Leipziger Buchmesse eigene Messebereiche. Manga, was ist denn das??
| | | | | |  | Jeden Morgen kurz nach zehn stürmten die ersten Jugendlichen die Messehallen. Schon von weitem kündigte sich das Nahen der Horden an: phantasievoll bis schrill verkleidete Mädchen und Jungen rannten lachend und rufend die Gänge entlang. Jeder wollte zuerst im Hallenbereich für Comics und Mangas sein: ein Eldorado für Beobachter und Fotografen. |  |  |  | Mangas sind Comics, ursprünglich aus Japan. Mittlerweile wird der Begriff aber vor allem von Comic-Verlagen auch zunehmend für Comics aus anderen Ländern verwendet, die sich am Stil japanischer Produktionen orientieren. Viele Jugendliche sind begeistert von Mangas. Die Kostüme sind teilweise Nachempfindungen von Manga-Figuren. Verblüffend viel Arbeit und Mühe wird in die Herstellung dieser Kostüme gesteckt — man hat den Eindruck, dass monatelang daran gearbeitet wird. | |
Und hier ist der liebe Tiger. Sichtbare Begeisterung bei groß und klein.
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| 24. März 2007 |
| Kategorie: Veranstaltungen |
Und das war unser Samstag:
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| 04. März 2007 |
| Kategorie: Veranstaltungen |

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| Samstag, 3. März, acht Uhr dreißig: Noch ist alles leer und still und friedlich. |
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| Zwei Stunden später, halb zehn: Das Bild hat sich eindrucksvoll verändert. |
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|  |  | | An der Kasse gibt es viel zu tun. Kein Wunder, bei diesen tollen Angeboten zu Messepreisen! | | | |  | | Die Kassenschlange reißt nicht ab. Ein spezielles Lob für die geduldigen Kunden! | | | |  | Draußen auf dem Messeboulevard haben die Kleinen ihren Spaß mit »DER MAUS«. Diese kann mit ihren großen Kulleraugen zwinkern und wirkt ganz und gar lebendig. | | | | Etwas weniger Spaß haben jene, die mal müssen. Die Toilettenschlangen sorgen vor allem unter den Ausstellern für wenig Heiterkeit. Liebe Betreiber der Köln-Messe: bitte dringend Abhilfe schaffen! |  |  |  | Drei Stunden nach Torschluss der Bildungsmesse: 21 Uhr, fast alles ist eingepackt. Eine gute Messe ist zu Ende. Nächstes Jahr sehen wir uns in Stuttgart! Bis dann ... 
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| 03. März 2007 |
| Kategorie: Veranstaltungen |
Diese Messe wird als "Lärm-Messe" in meine Erinnerung eingehen. Der Ausstellerabend im Theater am Tanzbrunnen war eine einzige Lärmorgie. Was veranlaßt die Menschen heute, Musik so laut aufzudrehen, daß der Körper selbst zum bebenden Resonanzkörper wird? Die Schmerzgrenze wird bereits überschritten, eine Steigerung scheint nicht mehr möglich. Weshalb macht der Mensch Lärm? Wie ist es um eine Gesellschaft bestellt, deren Mitglieder meinen, sich nur noch durch lärmendes Auftreten bemerkbar zu machen? Ist Lärm ein Kennzeichen der amorphen Masse, die die Richtung verloren hat?
Gerade Lehrpersonen sind einem hohen Maß an Lärm ausgesetzt und wissen, daß Lärm die Seele verletzen kann. Wo es laut ist, kann man nicht mehr denken. Wo es ständig laut ist, wird man das Denken gar nicht erst lernen. Ist Lärm also ein Kennzeichen von Unbildung? Ich werde mir über Lärm in den nächsten Tagen Gedanken machen und wäre neugierig darauf, was andere darüber denken ... |
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| 01. März 2007 |
| Kategorie: Veranstaltungen |
Am zweiten Messetag ging es richtig zur Sache. Viele Besucher, viele Fragen, viele Gespräche. (Übrigens habe ich eine Toilette gefunden, an der die Schlangen etwas kürzer sind. Psst, Geheimnis!) Ich muss es einfach loswerden: die moderne Architektur will beeindrucken, an den Bedürfnissen der Menschen geht das oft vorbei. Ein bisschen ist das wie in der modernen Pädagogik. Die wird nicht von den Lehrern gemacht, sondern von Schreibtischpädagogen, die selten Unterrichtspraxis besitzen. Und diese möchten auch jemand anderen beeindrucken als die Kinder ... |  | Da fällt die Wahl schwer!
| Eine Kundin interessierte sich für das Heft »Weltreligionen«, das für Schüler ab dem 5. Schuljahr konzipiert ist. Es stellte sich heraus, dass sie Erzieherin an einem Kindergarten ist. Früherziehung, wie die Politik es jetzt verlangt, soll überall Fuß fassen. Die Erzieherin war überzeugt, mit dem abstrakten Stoff im Kindergarten arbeiten zu können. Lasst doch die Kinder spielen! Spielend und handelnd lernen sie, was wichtig für sie ist! Abstraktes Wissen vor praktische Handlung zu setzen ist eine Sünde, die in der Pädagogik leider oft begangen wird. Erinnern wir uns an das weise Wort von Konfuzius, dem chinesischen Philosophen, der rund 500 vor Christus gesagt hat:
Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich.
|  | Anstehen überall — auch an der Kasse!
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| 28. Februar 2007 |
| Kategorie: Veranstaltungen |
Zweiter Messetag
Die Didacta findet in den neu gebauten Messehallen statt. Erster Eindruck: Großzügigkeit, viel Platz, breite Gänge. Aber auch: weite Wege. Das neue Kölner Messegelände wird schön, aber es nichts für Fußfaule. Und für Blasenschwache. Denn vor der Toilette heißt es regelmäßig anstehen. Als ich um halb neun zum Eingang Süd eile, streben schon etliche Besucher die breite Freitreppe hinauf. Sie wirken vor dem gigantischen, vierkantigen Eingangsgewölbe des modernen Messekomplexes wie Ameisen. Größe ist ja etwas Relatives — alles ist relativ, das haben wir von Einstein gelernt. Ich fühle mich recht klein, als ich durch die was-weiß-ich-wie-hohe Tür in die Vorhalle eintrete, ich fühle mich auch noch sehr klein, während ich durch die gewaltig hohen Gänge und Hallen treppauf-treppab der Messehalle 6 zustrebe (verdammt, wie weit ist das denn noch???); aber in dem Moment, da ich endlich an unserem Stand ankomme, wachse ich ein Stück. Unser Stand ist ja — relativ — klein. Keine beängstigenden Größenverhältnisse also. Rasch die Tür zur Kabine aufgeschlossen, den Mantel an den Haken, und mit der Arbeit begonnen. Es ist Viertel vor neun, gleich öffnen sich die Schranken für die Besucher. Ringsum hektisches Treiben, Staubsauger heulen und summen in allen Tonlagen, eine Motorensenate. Geraschel, ein vorsichtiges Lachen, eilige Geschäftigkeit. Standlichter flammen auf, eine Messehostess verteilt Informationen. Kurz nach neun sind die ersten Messebesucher da. Ein langer Messetag beginnt. Ich freue mich auf gute Gespräche. Und die Kunden freuen sich über die geldbeutelschonenden Messepreise an unserem Stand. (Fortsetzung folgt) ______________________
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