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| 12. November 2011 |
| Kategorie: Besinnliches |
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Das Unsichtbare
Fundament und tragende Elemente eines Bauwerks
liegen meist verborgen im Inneren. Das Wesen der Dinge ist
unsichtbar. Und weil dies so ist, verfallen die Menschen der
irrigen Meinung, Wände, Decken und Dach seien aus sich selbst
heraus stabil.
Die Menschen lieben Veränderung. Deshalb
beginnen sie, die Räume, die sie bewohnen, zu verändern.
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| 07. November 2011 |
| Kategorie: Anekdoten |
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Warum
mir Maximilian imponierte
Maximilian, genannt Max, gehört zu
jenen Schülern, die ich nach meinem Ausscheiden aus dem
Berufsleben noch immer lebhaft vor mir sehe, während andere
Gesichter immer mehr verblassen oder bereits vergessen sind. Oft
halten ungewöhnliche Situationen die Erinnerung wach, wobei es
keine Rolle spielt, ob sie gut sind oder schlecht.
Maximilian gehörte zu meiner vierten Klasse, war
Brillenträger und wirkte immer etwas eigenbrötlerisch. Er
war aber kein Außenseiter, Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 27. Oktober 2011 |
| Kategorien: Schule | Schriftkultur |
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Es ist eine Binsenweisheit:
Schrift und Rechtschreibung sind voneinander
getrennt gar nicht denkbar. Schreiben lernen bedeutet
deshalb immer auch zugleich Rechtschreiben lernen.
Heute wird im ersten Schreibunterricht der Schule die Orthographie
vielerorts ausgeklammert. Im eigentlichen Sinne kann dann nicht von
Schreibenlernen gesprochen werden. Kinder lernen das
Nachzeichnen von Buchstaben, sie üben sich ohne Anleitung im
phonetischen Kritzeln — nicht aber im herkömmlichen
Schreiben! Schreiben heißt immer
auch richtig schreiben. Siehe oben. Diesen Beitrag zu Ende lesen
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| 17. Oktober 2011 |
| Kategorie: Humor |
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»Diktate sind nicht dienlich, um Rechtschreibung zu
erwerben.«
»Diktate setzen Schüler unnötig unter
Streß«
»Diktate dienen der Selektion.«
Diese Weisheiten sind vor Jahren von hochbezahlten Wissenschaftlern
in jahrelanger Forschungsarbeit erarbeitet und der anfangs
überraschten Lehrerschaft präsentiert worden. Aber nicht
nur das. Dem Kind müsse außerdem Gelegenheit gegeben
werden, die Schrift selbst zu entdecken und auszuprobieren, wie
diese wohl funktioniere. Je weniger ein Schüler beim
Schreibenlernen gegängelt werde, desto besser beherrsche er
später die Schriftsprache.
Weil elfenbeintürmelnde Wissenschaft im Vergleich
zum profanen Erfahrungswissen besser abschneidet, haben
sich die Praktiker beschämt gezeigt und sich alsbald
bereiterklärt, das »Freie Schreiben« ohne
Diktatstress im Unterricht zu praktizieren. In der Schule sind
seither herrliche Zeiten angebrochen! Und es klappt doch wie am
Schnürchen, oder was! Ist es daher nicht an der Zeit, die
wertvollen Erkenntnisse auch auf andere Gesellschaftsbereiche zu
übertragen? Diesen
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| 09. Oktober 2011 |
| Kategorie: Schriftkultur |
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| 02. Oktober 2011 |
| Kategorie: Humor |
Ein Vokabeltrainer hilft beim Einüben von Vokabeln. Ein Mathematiktrainer hilft beim Üben des Rechnens. Ein Rechtschreibtrainer hilft beim Üben der Rechtschreibung. Ein Grammatiktrainer hilft beim Üben der Sprachlehre. Vokabeln, Mathematik, Rechtschreiben, Grammatik — in diesen Fachgebieten hilft der Trainer dem Schüler, sich zu vervollkommnen. Wozu aber verhilft ein Legasthenietrainer dem Schüler? | | | |
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| 01. Oktober 2011 |
| Kategorie: Besser lernen |
| Eine Zuschrift:
Sehr geehrte Frau
Pfeiffer!
Mit großem Interesse habe auch ich
Ihre Beiträge zu der VA gelesen. Ich selbst bin
Realschullehrerin und wurde zunächst durch meine Schüler
mit der VA konfrontiert. Als junge Lehrerin fiel mir zunächst
nur auf, dass einige Kinder anders schreiben, als ich es gelernt
(und mir für meinen Unterricht wieder angeeignet hatte) hatte;
ich fand die Schrift "unansehnlich und schwer lesbar"; die Art und
Weise, wie manche Schüler, vor allem Jungen, die Buchstaben
schrieben fand ich kurios (an erster Stelle nenne ich hier das "e",
das viele eben nicht neu ansetzten, sondern von oben her schrieben,
so dass der Buchstabe im Wort aussieht wie ein großes "R";
die Reihe der entarteten Buchstaben könnte ich endlos
fortsetzten, aber jeder, der sich mit der Schrift befasst,
weiß sicher, wovon ich spreche). Im Laufe meiner
Lehrtätigkeit habe ich unzähligen Schülern gezeigt,
wie man die Buchstaben anders und somit lesbarer gestalten kann.
Die Lesbarkeit war eigentlich mein einziges Kriterium damals.
Jetzt bin ich Mutter von zwei Kindern und mein erster Sohn geht nun
in die zweite Klasse. Ich werde (leider) zum zweiten Mal mit der VA
konfrontiert.
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| 23. September 2011 |
| Kategorien: Schule | Erziehung |
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| Darüber reden ist nicht dasselbe wie ... |
... es zu tun. |
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Reden, reden, reden
In der modernen Schule wird viel Zeit darauf verwendet, über
richtige Einstellungen und erwünschtes Verhalten zu sprechen.
So wurde zum Beispiel das Fach Ethik in den Stundenplan
eingegliedert. Wozu dies? Glauben wir, das wohlmeinende Appellieren
an den Verstand der Schüler brächte irgendwelche
tatsächlichen Verhaltensänderungen mit sich? Wir tun so,
als könnten wir Diesen
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| 07. September 2011 |
| Kategorie: Humor |
In einem Gartenblog war folgende Frage zu lesen: Ich habe viel Freude an meinem Garten. Nur beim Jäten habe ich manchmal das Problem, dass ich nicht so genau weiß, ob da ein Unkraut rauskommt, oder ob es eine Kulturpflanze ist. Gibt es ein Mittel, das nur Unkraut vernichtet und alles andere stehenlässt? Oder gibt es ein allgemeingültiges Merkmal allen Unkrauts? Die Antwort lautete wie folgt: Ja, es gibt ein allgemeingültiges Merkmal von Unkraut. Reißen Sie alle Pflanzen aus! Was wiederkommt, ist das Unkraut. | | | |
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| 30. August 2011 |
| Kategorie: Besinnliches |
Abkühlung Der kleine Bub klettert behende auf allen Vieren die hohe Steintreppe zur Haustür hoch. Oben angekommen, richtet er sich schwankend auf. Seine noch ungeschickten Händchen greifen nach den Blüten, die an langen Stengeln aus einem Trog herabhängen. Die junge Frau tritt aus der Haustür, erblickt das Kind und ruft: »Mama, der Jimmy!« Die ältere Frau humpelt aus dem Garten um die Hausecke. Sie erschrickt sichtbar: »Jimmy!« Oben steht hoch aufgerichtet die junge Frau. Sie fährt sich mit der Linken durch das schulterlange Haar, wirft kokett den Kopf zurück, rückt mit der Rechten den Riemen der zierlichen Handtasche zurecht. Die ältere Frau steht unten. »Bring ihn mit herunter«, bittet sie. Die jüngere wirft die Haustür hinter sich ins Schloß. Schon setzt sie den Fuß auf die erste Treppenstufe. Ein kühler Wind streicht um die Hausfront an diesem heißen Sommertag, als sie sagt: »Hol ihn gefälligst selbst.« Karin Pfeiffer | foto: Daroom / pixelio | | |
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