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mal ernst, mal heiter
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 Liebe Leserin, lieber Leser!

Was dem Menschen am Herzen liegt, das möchte er mitteilen! Unser Blog – das Tagebuch »mal ernst, mal heiter« – wächst allmählich aus den Kinderschuhen heraus. Die allererste Eintragung datiert zurück auf den 14. September 2006.

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23. November 2011
Was ist Geld?
Kategorie: Politik


foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio 

Die mit dem Euro verbundenen Ziele haben sich als Illusion herausgestellt. Inzwischen wurde  vielen bewusst, dass auch der Euro selbst eine Illusion ist, sogar das Wohlstands- und Friedensargument wird durch die aktuelle Entwicklungen in den Mittelmeerländern Lügen gestraft. Allmählich wird sichtbar, dass sich das jetzige Geldsystem sich weder ökonomisch, noch rechtlich, geschweige denn sozial oder moralisch glaubwürdig rechtfertigen lässt.


Über das Wesen, die Entstehung und den Nutzen von Geld
Auszug aus der Neuerscheinung des Buches »Die Euro-Misere«
von Michael von Prollius

Der Staat sorgt für eine stabile Währung. Diese Behauptung ist ungefähr so aussagekräftig wie die Feststellung: Strom kommt aus der Steckdose. Tatsächlich stellt heute weltweit allein der Staat als Monopolist Geld bereit. Konkurrenz für das gesetzliche Zahlungsmittel ist unter Strafandrohung verboten. Gleichwohl ist damit weder gesagt, wie Geld entstanden ist, noch wie Geld in einer »Österreichischen Welt«* wieder entstehen würde.
Für Interessierte haben wir mit der freundlichen Erlaubnis des Autors ein Kapitel des neu erschienenen Buches als pdf-Dokument zum Herunterladen bereitgestellt.
Hier >>>>>

Die Essays des Geldexperten Michael von Prollius beschäftigen sich mit den unser Geld betreffenden grundsätzlichen Fragen und bieten eine alternative Sicht auf dessen Funktionsweise und damit auf die Finanz- und Wirtschaftskrise. Das am Ende des Aufsatzes vorgestellte Buch sei jedem Interessierten empfohlen, dem die oberflächlichen und einseitigen Erklärungen aus den offiziellen Medien nicht genügen.

 

*gemeint ist die Österreichische Schule der Nationalökonomie
eine Denkrichtung, die eine humane und gerechte Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung beschreibt. 

 


 

Ein Lernheft dazu, siehe hier: Macht Geld reich?

und ein Textbeitrag: Gutes Geld und schlechtes Geld

 
22. November 2011
Semantischer Gendersalat
Kategorie: Humor

Mitteilung für Patienten

Bereits die mildeste und häufigste Form der Trennung einer »Rolle des Verantwortungstragens« (Arzt/Ärztin) von einer »Rolle des sich-Anvertrauens und sich-Unterordnens« (Patient/in) reduziert die Eigenverantwortlichkeit, mit der der/die Patient/in Entscheidungen in Bezug auf seine/ihre Gesundheit trifft. Damit wird der/die »beratende Arzt/Ärztin« zum/zur »entscheidenden Arzt/Ärztin«. In bestimmten Situationen haben Patient/in und Arzt/Ärztin natürlich keine andere Wahl (zum Beispiel bei einer Notfallbehandlung eines/einer Bewusstlosen). Doch bereits die Entscheidung, ob ein vom Arzt/Ärztin empfohlener Wahleingriff durchgeführt werden soll, will der/die mündige Patient/in in Eigenverantwortlichkeit selbst treffen. Demgegenüber nimmt der/die unmündige Patient/in seine/ihre Eigenverantwortlichkeit nicht wahr, ohne dass er/sie durch zwingende Gründe daran gehindert würde.

Na, alles auf Anhieb verstanden?
 
 

 

 
18. November 2011
Erziehungsversuche in der Schule
Kategorie: Anekdoten

Radiergummi und Tintenkiller

Erste Elternversammlung zum Schulbeginn einer ersten Klasse. Die Lehrerin legt minutiös dar, welche pädagogischen Intentionen sie verfolgen wird. Beifälliges Nicken unter der Zuhörerschaft.
»Soll ich auch erzieherisch tätig werden?«
»Aber selbstverständlich!«
»Wir bitten darum!«
»Gerne! Wir unterstützen Sie, so gut es geht!«
Freude, ja Begeisterung malt sich in den Gesichtern ab. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
12. November 2011
Das Unsichtbare
Kategorie: Besinnliches

Das Unsichtbare

Fundament und tragende Elemente eines Bauwerks liegen meist verborgen im Inneren. Das Wesen der Dinge ist unsichtbar. Und weil dies so ist, verfallen die Menschen der irrigen Meinung, Wände, Decken und Dach seien aus sich selbst heraus stabil.

Die Menschen lieben Veränderung. Deshalb beginnen sie, die Räume, die sie bewohnen, zu verändern. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
07. November 2011
»Warum machst du denn so etwas?«
Kategorie: Anekdoten

Warum mir Maximilian imponierte

Maximilian, genannt Max, gehört zu jenen Schülern, die ich nach meinem Ausscheiden aus dem Berufsleben noch immer lebhaft vor mir sehe, während andere Gesichter immer mehr verblassen oder bereits vergessen sind. Oft halten ungewöhnliche Situationen die Erinnerung wach, wobei es keine Rolle spielt, ob sie gut sind oder schlecht.

Maximilian gehörte zu meiner vierten Klasse, war Brillenträger und wirkte immer etwas eigenbrötlerisch. Er war aber kein Außenseiter, Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
27. Oktober 2011
Schrift und Rechtschreibung gehören zusammen
Kategorien: Schule | Schriftkultur

Es ist eine Binsenweisheit: Schrift und Rechtschreibung sind voneinander getrennt gar nicht denkbar. Schreiben lernen bedeutet deshalb immer auch zugleich Rechtschreiben lernen. Heute wird im ersten Schreibunterricht der Schule die Orthographie vielerorts ausgeklammert. Im eigentlichen Sinne kann dann nicht von Schreibenlernen gesprochen werden. Kinder lernen das Nachzeichnen von Buchstaben, sie üben sich ohne Anleitung im phonetischen Kritzeln — nicht aber im herkömmlichen Schreiben! Schreiben heißt immer auch richtig schreiben. Siehe oben. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
17. Oktober 2011
Der pädagogischen Weisheit letzter Schluss
Kategorie: Humor

»Diktate sind nicht dienlich, um Rechtschreibung zu erwerben.«
»Diktate setzen Schüler unnötig unter Streß«
»Diktate dienen der Selektion.«

Diese Weisheiten sind vor Jahren von hochbezahlten Wissenschaftlern in jahrelanger Forschungsarbeit erarbeitet und der anfangs überraschten Lehrerschaft präsentiert worden. Aber nicht nur das. Dem Kind müsse außerdem Gelegenheit gegeben werden, die Schrift selbst zu entdecken und auszuprobieren, wie diese wohl funktioniere. Je weniger ein Schüler beim Schreibenlernen gegängelt werde, desto besser beherrsche er später die Schriftsprache.

Weil elfenbeintürmelnde Wissenschaft im Vergleich zum profanen Erfahrungswissen besser abschneidet, haben sich die Praktiker beschämt gezeigt und sich alsbald bereiterklärt, das »Freie Schreiben« ohne Diktatstress im Unterricht zu praktizieren. In der Schule sind seither herrliche Zeiten angebrochen! Und es klappt doch wie am Schnürchen, oder was! Ist es daher nicht an der Zeit, die wertvollen Erkenntnisse auch auf andere Gesellschaftsbereiche zu übertragen? Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
09. Oktober 2011
Lesen durch Schreiben
Kategorie: Schriftkultur

Wenn in der Schule Falsches richtig ist

»Toa« statt »Tor«: Viele Grundschüler lernen mit einer Methode Lesen und Schreiben, bei der auf Regeln verzichtet wird. Pädagogen warnen.

Lesen Sie hier weiter >>>>>>>>


Zum Weiterlesen:

Vom Abschreiben
Weshalb wir die Handschrift pflegen sollten (Teil I)
Weshalb wir die Handschrift pflegen sollten (Teil II)
Computer und Lernen
Vereinfachte Ausgangsschrift
Die VA: Eine Schrift aus der Retorte

Zum Verständnis der unsinnigen Reformwut in Schulen:

Wer hat das Sagen in deutschen Klassenzimmern

 
02. Oktober 2011
Was ist Legasthenietraining?
Kategorie: Humor

Ein Vokabeltrainer hilft beim Einüben von Vokabeln.
Ein Mathematiktrainer hilft beim Üben des Rechnens.
Ein Rechtschreibtrainer hilft beim Üben der Rechtschreibung.
Ein Grammatiktrainer hilft beim Üben der Sprachlehre.

Vokabeln, Mathematik, Rechtschreiben, Grammatik — in diesen Fachgebieten hilft der Trainer dem Schüler, sich zu vervollkommnen.

Wozu aber verhilft ein Legasthenietrainer dem Schüler?

 
 

 

 
01. Oktober 2011
Vereinfachte Ausgangsschrift – ein ständiges Ärgernis
Kategorie: Besser lernen
Eine Zuschrift:

Sehr geehrte Frau Pfeiffer!

Mit großem Interesse habe auch ich Ihre Beiträge zu der VA gelesen. Ich selbst bin Realschullehrerin und wurde zunächst durch meine Schüler mit der VA konfrontiert. Als junge Lehrerin fiel mir zunächst nur auf, dass einige Kinder anders schreiben, als ich es gelernt (und mir für meinen Unterricht wieder angeeignet hatte) hatte; ich fand die Schrift "unansehnlich und schwer lesbar"; die Art und Weise, wie manche Schüler, vor allem Jungen, die Buchstaben schrieben fand ich kurios (an erster Stelle nenne ich hier das "e", das viele eben nicht neu ansetzten, sondern von oben her schrieben, so dass der Buchstabe im Wort aussieht wie ein großes "R"; die Reihe der entarteten Buchstaben könnte ich endlos fortsetzten, aber jeder, der sich mit der Schrift befasst, weiß sicher, wovon ich spreche). Im Laufe meiner Lehrtätigkeit habe ich unzähligen Schülern gezeigt, wie man die Buchstaben anders und somit lesbarer gestalten kann. Die Lesbarkeit war eigentlich mein einziges Kriterium damals.
Jetzt bin ich Mutter von zwei Kindern und mein erster Sohn geht nun in die zweite Klasse. Ich werde (leider) zum zweiten Mal mit der VA konfrontiert.
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