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 Liebe Leserin, lieber Leser!

Was dem Menschen am Herzen liegt, das möchte er mitteilen! Unser Blog – das Tagebuch »mal ernst, mal heiter« – wächst allmählich aus den Kinderschuhen heraus. Die allererste Eintragung datiert zurück auf den 14. September 2006.

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15. Mai 2012
Über die Dummheit
Kategorien: Humor | Aphorismen

Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß.
(Bertrand Russell)

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(Heinrich Heine)

Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.
(Theodor Fontane)

Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.
(Anatole France)

Je öfter eine Dummheit wiederholt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein der Klugheit.
(Francois Marie Voltaire)

Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit.
(Oscar Wilde)

Die Dummheit ist die sonderbarste aller Krankheiten. Der Kranke leidet niemals unter ihr. Die schmerzhaft leiden, sind die anderen.
(Paul-Henry Charles Spaak)

Die, die sich dumm stellen, sind gefährlicher als die, die dumm sind.
(Manfred Rommel)


 

 

 

 
13. Mai 2012
Aus alten Schulbüchern
Kategorie: Besinnliches

 Mutterhände

Wir hatten einen Aufsatz zu schreiben über die Mutterhände. Den Aufsatz vom Dirndl in Tobl las uns der Lehrer vor. Sie hatte geschrieben:

Mutterhände
Mit der einen Hand macht die Mutter Butter. Mit der anderen hält sie die Bibel auf dem Schoß. Mit der anderen flickt sie Vaters Stalljoppe. Mit der anderen flicht sie mir die Zöpfe, bevor ich in die Schule gehe ... Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
12. Mai 2012
Die Wiederentdeckung des Lehrers
Kategorien: Schule | Besser lernen

Effektiver Frontalunterricht

Vor ein paar Tagen entdeckte ich im Internet folgende Meldung: »Eine bislang im deutschsprachigen Raum kaum bekannt gewordene Unterrichtsstudie der »Hebrew University of Jerusalem« aus dem Jahr 2011 kommt zu dem Schluss, dass Schüler durch zwei Unterrichtsverfahren besonders gefördert werden: Zum einen haben Schüler vor allem Nutzen von der eher als »traditionell«, eventuell sogar als »altmodisch« geltenden Unterrichtsmethode. Das ist die Methode, bei der Lehrer viel Wert auf Verstehen, Wiederholung und Übung legen. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
07. Mai 2012
Achtung, Wortfalle!
Kategorie: Humor

Ein Gast hatte seinen Hund mit ins Wirtshauslokal gebracht.
Als der Wirt ihn auf das Schild aufmerksam machte: »Hunde mitnehmen verboten«, sagte der Besucher: »Ich nehm' ja keinen mit, ich bringe einen.«

 

 

 

 
26. April 2012
Scheiß-Schule!
Kategorie: Anekdoten
Scheiß-Schule!

Aus versicherungsrechtlichen Gründen ist es den Schülern verboten, sich in der Pause vom Schulhof zu entfernen, auch wenn es bloß ein paar Schritte sind. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ein Metzgerladen, Magnet und ewige Versuchung für die hungrigen Buben und Mädchen auf dem Schulhof. In unserem alten Schulgebäude gibt es keine Kantine. Wer sein Pausenbrot zu Hause vergessen hat, muß hungern. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
22. April 2012
Maria Theresia hatte viel zu tun
Kategorie: Humor
Lehrerzimmer, große Pause.
Helmut Sch. hat eine Freistunde und beginnt, den Geschichtstest zu korrigieren, den er in der Stunde zuvor hat schreiben lassen. Plötzlich lacht er laut auf. Die anderen wollen auch was zu lachen haben, also liest Kollege Sch. laut vor.

Frage: Was weißt du über die Teilung Polens?
Antwort: Bei der Teilung Polens war Maria Theresia beteiligt. Maria Theresia hatte viel zu tun, für ihre 16 Kinder blieb ihr nicht viel Zeit.

Haha ... aber ... was gibt es da eigentlich zu lachen?

 

 

 
17. April 2012
Intimitäten
Kategorie: Anekdoten

Schüler und Lehrer: wieviel Vertrautheit darf es geben?

Ich bin auf dem Weg zur 6a im ersten Stock, Englischstunde. Im Flur vor der Klassentür knubbelt sich eine Schülertraube. Kollegin M. löst sich aus dem Gewimmel und kommt auf mich zu. Sie ist blaß und sieht mitgenommen aus. Zwei Mädchen flankieren sie, eines trägt ihre Tasche. Frau M. sagt zu mir: »Ich nehme mir zwei Schülerinnen zum Helfen mit, mir ist so schlecht.«
Mühsam geht sie die Treppe hinunter. Entsetzt frage ich die zurückbleibenden Schüler, was denn los sei mit Lehrerin M. Ein Mädchen sagt: »Ooch, der ist bloß schlecht. Das ist immer so, wenn sie ihre Tage kriegt.« Und ein Junge karrt nach: »Ham se jehört, Frau Pfeiffer? Die hat ihre Periode.« Die anderen stehen herum und grinsen.

Das war im Jahr 1983.
Und wie ist es heute?

Karin Pfeiffer

  
 
14. April 2012
Die Textkultur des Als-Ob
Kategorie: Schule

Inhalt oder Form — was ist wichtiger?
Teil II (Die Textkultur des Als-Ob)

In unseren Bildungsstätten herrsche längst eine Textkultur des Als-Ob, so der Sachverständigengutachter für wissenschaftliche Plagiate, Stefan Weber. Bei der Bewertung umfangreicher Prüfungsarbeiten in höheren Jahrgangsstufen gehe es selten um mehr als „einen ersten flüchtigen Blick“. Das ist paradox, denn in den ersten Schuljahren wird, diametral dazu, gerade auf die Form zu wenig Wert gelegt; Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
06. April 2012
Rechtschreiben lernen: das AuA-Konzept
Kategorie: Besser lernen

Rechtschreiben lernen durch Abschreiben?

Ja, wie denn sonst! Richtig schreiben lernt man durch Nachahmen (Abschreiben) und Üben. Und weil dies so ist, darf jedes Kind zuversichtlich sein, dass es richtig schreiben lernt! Freilich muss eines gesagt werden: Haben durch ungünstige Lehrmethoden sich erst einmal schlechte Schreibgewohnheiten und Rechtschreibfehler verfestigt, dann sind Korrekturen mühsam und verlangen vom Schulkind Geduld und Fleiß. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
24. März 2012
Sich entschuldigen
Kategorie: Anekdoten

An dieser wahren Geschichte aus dem Klassenzimmer mag man erkennen, dass reine Formalismen nichts taugen, wenn das Herz nicht dabei ist. Eine Entschuldigung der mechanischen Art ist so gut wie keine Entschuldigung. Vielleicht ist sie sogar schlimmer.

In den letzten Jahrzehnten bestand zunehmend die Notwendigkeit, sich mit den Schülern über deren Sozialverhalten auseinanderzusetzen. Meist geschah und geschieht dies über Kritik oder auch lehrreiche Lesestücke — verbunden mit moralinsauren Unterrichtsgesprächen. Diesen Beitrag zu Ende lesen »
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