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      <channel><title>Stolzverlag.de - Weblog News</title>
<link>http://www.stolzverlag.de/de_blog.html</link>
<description><![CDATA[Wir stellen Ihnen hier die akutellen Informationen aus unserem Weblog zur Verfügung]]></description>
<language>de-de</language>
<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 08:40:00 +0100</pubDate>
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<item><title>Unsere Nationalhymne - einmal anders</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_497.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="20" width="450" align="center"><tbody><tr><td style="background-color: #e3e8e9">Unsere Nationalhymne<br /><br />Virtuose Abwandlungen und meisterhafte Variationen eines Themas (Opus 334, Sammelverzeichnis Pfeif-Sto)<br /><br />Es spielt: die 5 b der Hauptschule H.<br />Ort der Darbietung: Klassenraum der 5 b, erste Etage Neubau <br /><br /><blockquote><strong>Unsere Nationalhymne<br />Unsere Nazinol Lild<br />Unnsere Deutsche Hünde<br />Unsere Natzunahlhunnde<br />Usere Natsonaslhode<br />Unsere Nationhyinde<br />Unser Natzjonalhümde<br />Unsere Natzionalhunde<br />Unsere Nationalbedienen<br />Unsehr Nationalelehodinn<br />Unsäre Nadzunalhymde<br />Unsarenasalhümme<br />Unsar Enasalhimmel<br /></strong></blockquote><br /><br />Anmerkungen zum Vortrag<br /><br />Die 11jährigen Knaben und Mädchen zeigten eine eindrucksvolle Leistung, das darf ohne Übertreibung festgestellt werden. Obwohl sie vierzehn Tage lang vor der Aufführung täglich zum Üben einer einzigen schriftlichen Variante angehalten worden waren, sprühten die Darbietungen geradezu vor Originalität. Mit unverdorbener Begeisterung gingen die Jungen und Mädchen ans Werk. Trotz sturen Vorlagendrills wurde ein unübertroffen hohes Maß an künstlerischem Einfallsreichtum und herzerfrischender Originalität erreicht. Wir staunen über den Mut unserer Kinder, die wie keine Generation zuvor bereit ist, die eigene Meinung vom Schreiben standhaft zu verteidigen. Das läßt voller Zuvertrauen in die Zukunft unserer Nation blicken. <br /><br /></td></tr><tr><td><div style="text-align: center"><br /></div></td></tr></tbody></table></div>  <p> </p>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_497.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_497.html</guid><pubDate>Tue, 31 Jan 2012 08:40:00 +0100</pubDate></item>
<item><title>Wozu Bücher gut sind</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_496.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="5" width="450" align="center"><tbody><tr><td>Der Wert des Buches richtet sich vor allem nach bestimmten Eigenschaften. In Leder gebundene Bücher können beispielsweise beim Abziehen von Rasierklingen unbezahlbare Dienste leisten.<br />Dünne Broschüren dagegen eignen sich vortrefflich dazu, wackelnden Tischchen das Gleichgewicht wiederzugeben. Ein Lexikon ist hervorragend geeignet, einen Einbrecher gefechtsunfähig zu machen. <p><font color="#808080"><em>Mark Twain, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker<br />(1835 - 1910)</em></font></p></td></tr><tr><td><div align="center" style="text-align: center"><img src="../dbgfx/richtext/februar/buch_oeffnen_2.gif" border="0" width="150" height="150" /></div></td></tr><tr><td> </td></tr></tbody></table></div>  <p> </p>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_496.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_496.html</guid><pubDate>Sun, 15 Jan 2012 08:40:00 +0100</pubDate></item>
<item><title>Frank und das Vokabelheft</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_201.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellpadding="10" width="450" align="center"><tbody><tr><td><p><strong><font size="3">Im Unterricht<br /></font></strong>Englisch in der fünften Klasse. Ein kleiner Test steht auf dem Programm. Ich diktiere gerade die erste Aufgabe, da hebt Frank seine Hand. In der Erwartung, er wolle eine Frage zum Test loswerden, rufe ich ihn auf. Er zieht ein kleines Heftchen aus der Tasche, wedelt damit in der Luft herum und fragt: »Kann ich ein neues Vokabelheft anfangen? Das alte ist leer.« (Seltsam, alle meine Schüler sagen, das Heft sei »leer«, wenn sie ausdrücken wollen, es sei »voll« oder »vollgeschrieben«.)  <br />Mein erster Impuls ist ein Gefühl des Ärgers. Was muss Frank das gerade jetzt fragen! Als ob das nicht bis nachher Zeit hätte. Doch besinne ich mich rechtzeitig und sage mit freundlicher Gelassenheit: »Ja.« Dann diktiere ich weiter, und Frank schreibt zufrieden mit. Die Störung ist kurz, kaum wird sie von den anderen registriert.</p><p><img src="../media/b400-h398/2008/juni-juli/junge-frei.jpg" border="0" width="400" height="398" /><br /><font size="1">foto: pixelio</font><br /><br /><strong><font size="3">Sie sind ganz anders</font></strong><br />Schulkinder sind so ganz anders als Lehrplanmacher, Schulaufsicht und sogenannte Fachleute das wahrhaben wollen. Diese kommen uns Lehrern mit wissenschaftlichen Ansprüchen und romantischen Vorstellungen von Pädagogik, wie sie mit dem Schulalltag nur wenig zu tun haben. Ein paar Superschüler mögen ja mit einem »ideal konstruierten« Unterricht gut zurecht kommen, doch solche sitzen leider nicht vor mir, und schon gar nicht in dieser Klasse. Meine Schüler hier wollen nichts von Modalverben wissen, die brauchen eher meine Entscheidungshilfe bei der Wahl der Farbe zum Unterstreichen von Wörtern, und sie fragen danach, wie viele Zeilen Abstand sie im Heft freilassen sollen unter der Überschrift.</p><p><font size="3"><strong>Die »zerbrochene Schallplatte«<br /></strong></font>Fragen wie die von Frank werden meist dann gestellt, wenn der Lehrer sie am wenigsten erwartet. Das ist ganz und gar nichts Ungewöhnliches. Auch werden immerzu dieselben Fragen gestellt, gelegentlich mehrmals in einer einzigen Unterrichtsstunde. Der Mensch ist eben gewöhnt, nur dann hinzuhören, wenn er selbst es war, der eine bestimmte Frage gestellt hat. Kollektive Erklärungen gelten für alle, also für niemanden. Er will persönlich angesprochen werden, am besten mit dem eigenen Namen. Und deshalb hört er auch nur dann zu, wenn der Lehrer das Wort an ihn persönlich richtet. Anweisungen an das Kollektiv betreffen nun einmal nur das Kollektiv, und wer ist das denn, dieses Kollektiv? Das sind irgendwelche anderen, damit hat man nichts zu tun. Auch der Fernseher spricht mit einem Kollektiv, dem Zuschauerkollektiv. Man kann hinhören, es aber auch sein lassen. Was macht das für einen Unterschied! Und doch: dem Fernsehkasten mit Bildschirm und Lautsprecher ist es schnurz, wenn keiner ihm zuhört. Der Lehrer aber ist ein Mensch aus Fleisch und Blut. Mit all den Wiederholungen an einem Unterrichtsmorgen ähnelt er der »defekten Schallplatte«, bei der gewisse Bruchstücke sich immerzu wiederholen. Und jede Wiederholung schmerzt. Wieviel Ärger häuft sich da an im Laufe der Monate, Jahre, Jahrzehnte ! Aus Perspektive des Schülers ist der Unmut des Lehrers völlig unverständlich: Blöder Pauker! Man wird doch wohl noch fragen dürfen! Aus Perspektive des Lehrers wiederum ist das Verhalten des Schülers nicht nachzuvollziehen, sofern er nicht ein bisschen Psychologieverständnis besitzt. Und selbst wenn: Er ist nur ein Mensch! Keine Schallplatte!</p><p><font size="3"><strong>Nicht nur beim Englischtest</strong></font><br />Frank fragt nicht, weil er seine Lehrerin, ärgern will. Er fragt aus echtem Bedürfnis nach Orientierung. Für die Atmosphäre im Klassenzimmer ist es allemal förderlich, wenn sich der Lehrer auch bei der zehnten Frage um gelassene Freundlichkeit bemüht. Es sei denn, die Schüler wollen ihn mit der Fragerei nerven &mdash; denn auch das gibt es. Den Unterschied sollte ein berufserfahrener Pädagoge kennen.  <br />Oft sind Fragen dieser Art rein rhetorisch. Es geht dem Fragenden dann nicht um die Klärung einer Angelegenheit, sondern um persönliche Zuwendung, die es sich damit »erfragen« kann. Wie geht eine Lehrperson nun damit um? Nun, sie geht am besten darauf ein &mdash; ebenfalls dem Scheine nach, vielleicht mit einem Lächeln auf den Lippen? Auf jeden Fall soll Augenkontakt hergestellt werden. Zugegeben: jeder Lehrer ist zugleich ein Mensch mit Gefühlen jeglicher Art. Aber gerade das ist ja auch die Chance. Das Leiden an den negativen Begleiterscheinungen der Massenschule lässt sich nicht verstandesmäßig und mit guten Vorsätzen wegwischen. Und wenn dem geplagten Lehrer bei der soundsovielten Frage nach irgendwelchen »Kleinigkeiten« schließlich der Kragen platzt, ist es nicht schlimm, wenn er bei der nächsten Gelegenheit in aller Ruhe über die Zusammenhänge spricht. Das verstehen schon Kinder in der Grundschule, und sie werden das ihre dazu beitragen, dass der Unterricht reibungsloser verläuft. <br />Die Dinge sind nun einmal so, wie sie sind. Rahmenbedingungen können wir nicht ändern. Aber im Kleinen, im Mikrobereich, da ist viel zu tun. Und dazu braucht es keiner behördlichen Erlaubnis oder eines Evaluationsplans. Lassen wir uns von dem bürokratischen System der Unpersönlichkeit und des Funktionierenmüssens nicht in unserer Persönlichkeit verbiegen. Üben wir uns in freundlicher Gelassenheit - auch die Schüler leiden zuweilen unter der Massenbeschulung. Geben wir all den Franks in unseren Klassen eine sachlich korrekte Antwort. Jeden Tag aufs neue. Und nicht nur beim Englischtest in einer Fünften. </p><p><em>Verena Katerle</em></p></td></tr><tr><td> </td></tr></tbody></table></div>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_201.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_201.html</guid><pubDate>Sun, 08 Jan 2012 20:59:00 +0100</pubDate></item>
<item><title>Blind</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_486.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="5" width="450" align="center"><tbody><tr><td><!--[if gte mso 9]><xml>  <w:WordDocument>   <w:View>Normal</w:View>   <w:Zoom>0</w:Zoom>   <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone>   <w:PunctuationKerning/>   <w:ValidateAgainstSchemas/>   <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid>   <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent>   <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText>   <w:Compatibility>    <w:BreakWrappedTables/>    <w:SnapToGridInCell/>    <w:WrapTextWithPunct/>    <w:UseAsianBreakRules/>    <w:DontGrowAutofit/>   </w:Compatibility>   <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel>  </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>  <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156">  </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]> <style>  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} </style> <![endif]-->  <p class="MsoNormal"><strong>Haben Sie schon einmal versucht ...</strong></p>  <p class="MsoNormal">... ein kleines Stück Weges mit geschlossenen Augen zurückzulegen? </p>  <p class="MsoNormal">Ist es Ihnen wir mir ergangen: schon nach ein paar Schritten konnte ich mich nicht mehr fortbewegen, weil mich die Zwangsvorstellung plagte, gegen ein Hindernis zu prallen oder eine Untiefe hinabzustürzen. Dabei befand ich mich auf einem schnurgeraden, geschotterten und gut befestigten Weg, zu beiden Seiten von flachem Wiesengelände gesäumt ... Mir hätte nichts passieren können. Absolut nichts! Aber ohne die gewohnten Sinneseindrücke meiner Augen fühlte ich mich orientierungslos verloren, das ängstigte mich mehr, als ich vermutet hatte. </p>  <p class="MsoNormal"><em>Kape</em> </p>  </td></tr><tr><td><div style="text-align: center"><br /></div></td></tr><tr><td> </td></tr></tbody></table></div>  <p> </p>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_486.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_486.html</guid><pubDate>Tue, 20 Dec 2011 08:40:00 +0100</pubDate></item>
<item><title>Abschaffung der Schreibschrift</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_495.html</link><description><![CDATA[<div align="left"><table border="0" width="450" align="center"><tbody><tr><td> </td></tr><tr><td><p align="left"><font size="5" color="#800000"><strong><font size="3" color="#000000">Lasst die Schnörkel leben!</font></strong><br /></font></p></td></tr><tr><td valign="bottom"><p>Auch bei der Süddeutschen macht man sich jetzt Sorgen um den Niedergang der Schreibkultur. Seit der Grundschulverband e.V. konsequent und unbeirrt die Abschaffung der Schreibschrift vorantreibt, Hand in Hand mit der Politik, scheint das Schicksal der Schreibschrift besiegelt zu sein. Ein Containerschiff, das mit Hilfe und Segen der mächtigen Ministerialbürokratie vom Stapel läuft, wird niemand aufhalten können, weder mit Bitten noch mit sachkräftigen Argumenten und Tatsachenbeweisen. Die Bruttoregistertonnen gleiten unbehelligt auf die Weiten der Weltmeere hinaus, und wir haben das Nachsehen.</p><p>Auch wenn es nur eine Art Nachruf sein kann, so sei doch folgendes angemerkt. Die Begründung für die Abschaffung der Schreibschrift ist skurril. Den Kindern solle das "doppelte Schreibenlernen" (Grundschulverband) erspart bleiben. Hat sich noch nie jemand die folgende Frage gestellt, die sich förmlich aufdrängt: </p><p>Wieso "doppelt"? Weshalb müssen Kinder überhaupt eine <em>Druckschrift</em> schreiben lernen? Druckschrift kann man überhaupt nicht schreiben, man kann sie nur, wie der Name schon sagt,  d r u c k e n .<br />Druckschrift ist Maschinenschrift, und zum Lesen da. Wozu sollen Kinder Druckschriftbuchstaben nachzeichnen lernen, als seien sie allesamt kleine Maschinen? Ist nicht DAS die wahre Zeit- und Kraftvergeudung?</p><p>Weshalb nicht gleich so:</p><blockquote><p>1. Lesenlernen mit Druckschrift </p><p>2. Schreibenlernen mit Schreibschrift</p></blockquote><p>Für alle Tätigkeiten gibt es ein passendes Werkzeug. Niemand schlägt den Nagel mit dem Schraubendreher in die Wand und versucht danach, eine Schraube mit dem Hammer einzudrehen! Also laßt die Kinder doch gleich die Schreibschrift lernen, der Schrift, die für die Hand gemacht ist und nicht für die Maschine! </p><p>Aber ja doch, solche Argumente verhallen ungehört, ich weiß schon. Sobald eine in den Amtsstuben ausgebrütete Idee kommerzielle Dimensionen angenommen hat, ist da kein Halten mehr. Im Hintergrund sind längst Verträge geschlossen und lukrative Markstrategien ausgetüftelt, Versprechungen gemacht und Geldbeträge überwiesen worden. Da beißt sich eher die Maus den Schwanz ab, als daß die Bevorteilten von ihren Ideen lassen. <br />Der Schreibschriftabschaffungsdampfer dampft dahin. Wir werden sehen, welche realen Auswirkungen uns ereilen. Denken wir an die unselige Rechtschreibreform, die ebenfalls dank guter Verbindungen der Erfinder mit der Kultusbürokratie einem Millionenvolk von Lesern und Schreibern verordnet wurde, gegen deren ausdrücklichen Wunsch und Willen.</p><p>Was soll's. Noch können Eltern und der Schriftkultur verpflichtete Pädagogen den Kindern das richtige Schreiben beibringen &ndash; so sie das denn für wünschenswert halten.</p><p>Wir aber rufen mit Lothar Müller: <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/grundschrift-versus-schreibschrift-lasst-die-schnoerkel-leben-1.1228434">Lasst die Schnörkel leben!</a> (Link zur Süddeutschen)</p></td></tr><tr><td> </td></tr><tr><td> </td></tr></tbody></table></div>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_495.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_495.html</guid><pubDate>Tue, 13 Dec 2011 13:44:00 +0100</pubDate></item>
<item><title>Ein Schulhofkrimi</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_494.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="5" width="450" align="center"><tbody><tr><td><p> </p><p class="MsoNormal"><font face="trebuchet ms,geneva"><strong>Die List des Schulleiters<br /></strong></font></p><p class="MsoNormal"><em>Lebensklugheit gepaart mit humorvoller Listigkeit führt im Leben oft weiter als beintrockene Gespräche. Ein Exempel dafür ist folgende Geschichte, die Frau Prasuhn für uns aufgeschrieben hat:<br /></em></p>Vor einiger Zeit erfuhr ich vom Tod des Rektors an meiner ehemaligen Schule. Sofort kamen mir viele Erinnerungen an diesen freundlichen, humorvollen Mann, bei dem kaum ein Tag vergangen war, an dem er uns Kollegen oder seine Schüler nicht zum Lachen gebracht hatte. Für Wortspiele, lustige Verse und vor allem Witze hatte er eine besondere Vorliebe. Nie ging ihm der Vorrat aus, immer hatte er Nachschub auf Lager. Er konnte aber auch streng sein, wenn dies notwendig war. Darum hatten die Schüler durchaus Respekt vor ihm.<p><br />Einige Klassenräume unserer Grundschule waren aus Platzgründen aus dem Hauptgebäude ausgelagert. Das Nebengebäude befand sich mehrere Kilometer entfernt in einem anderen Ortsteil. Dort spielte sich eines Tages ein Vorfall ab, der nicht ganz ungefährlich war. Ein paar Jungen hatten am Nachmittag auf dem Schulgelände gespielt. Aus Übermut steckten sie den Inhalt einer Mülltonne in Brand; diese stand dicht am Gebäude. Man hatte die Übeltäter beobachtet und konnte deshalb eine genaue Beschreibung der Burschen abgeben. Schon am folgenden Tag hatten sie Rede und Antwort zu stehen. Freilich wiesen sie alle Verdächtigungen entschieden zurück. Sie seien überhaupt nicht an der Schule gewesen, nichts von all den Unterstellungen treffe zu, wer auch immer es gewesen sei - sie hätten nichts angestellt. <br />Die Brandstifter blieben bei ihrer Aussage, wohl wissend, daß ihnen nicht beizukommen war, wenn einer des andern Alibi stützte. Schließlich mußte besagter Rektor eingreifen. Vor einer solchen Respektsperson würde der kindliche Widerstand zusammenbrechen, so hofften wir. Die Tat war einfach zu gefährlich als daß man sie auf sich selbst hätte  beruhen lassen dürfen.<br />Und tatsächlich, schon nach kurzer Intervention hatte unser Schulleiter Erfolg. Die Beschuldigten gestanden. <br />&bdquo;Und die haben vor Ihnen alles gleich zugegeben?" fragten wir erstaunt. &bdquo;Was zugegeben?" war die verschmitzte Gegenfrage. &bdquo;Nun, daß sie die Mülltonne angezündet haben." &ndash; &bdquo;Das habe ich gar nicht gefragt", meinte der Rektor. "Ich habe die Burschen nur freundlich begrüßt und dann interessiert wissen wollen, womit sie das gemacht haben &ndash; ob mit Feuerzeug oder Streichhölzern. Und sofort kam als fachkundige Antwort: mit dem Feuerzeug!"</p><p><em>Ursula Prasuhn</em> </p><p> </p></td></tr><tr><td><div style="text-align: center"><img src="../media/orig/2011/november-dezember/feuerzeug00001.gif" border="0" width="63" height="220" /></div></td></tr><tr><td> </td></tr></tbody></table></div>  <p> </p>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_494.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_494.html</guid><pubDate>Tue, 06 Dec 2011 08:40:00 +0100</pubDate></item>
<item><title>Was vor 200 Jahren an den Schulen gelehrt wurde</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_493.html</link><description><![CDATA[<div align="left"><table border="0" cellpadding="10" width="450" align="center"><tbody><tr><td><p><font size="4" color="#000000">Die Seele und Seelenkräfte</font><br /><em><font size="-0"><font size="2" color="#808080">Aus einem Lesebuch für Schulen Anno 1805</font></font></em></p><p>(Diesem Textabschnitt voran stehen Betrachtungen über das Wesen von Pflanzen und Tieren.)</p><p>Ich kann noch mehr, ich kann reden, das kann ein Thier nicht; ich kann die Ursache und Wirkung von etwas begreifen, oder warum etwas so und nicht anders ist; z.B. ich kann begreifen, warum es jetzt warm in der Stube und kalt auf der Straße ist; warum man die Kinder in die Schule schickt, warum man ackert und pflügt, und düngt und sät. Ich begreife, daß man nichts weiß, wenn man nicht lernet, daß manche Menschen arm sind, weil sie nicht arbeiten wollen, daß man gemeiniglich in Verachtung geräth, wenn man sich schlecht aufführt. Wie die Saat, so die Erndte!<br />Ich kann es leicht begreifen, wenn ich über Ursache und Wirkung nachdenke, was nützlich und was schädlich ist &ndash; was man thun und nicht thun soll; was gut und was böse, Recht oder Unrecht ist, d.i. ich habe Vernunft; ein Thier hat keine Vernunft.<br />Ich habe auch einen freien Willen, und kann thun, was mir wohlgefällt. Allein alles, was mir wohlgefällt und angenehm ist, thue ich deswegen doch nicht, weil manches in der Folge schmerzt, Schaden, Reue, Schande etc. bringt; weil manches andern zum Nachteil und mit Recht zuwider wäre etc. Was du nicht willst, daß man dir thu', das füg' auch keinem andern zu. Ich darf nichts thun, was unrecht ist.</p><hr /><br /><p><font color="#808080"><em>Quelle:<br />Neuestes ABC-Buchstabier- und Lesebuch für die Gräflich-Erbach-Schönbergischen Landesschulen;<br />Darmstadt, im Verlag bei Ludwig Karl Wittich, Landgröfl. Hof- und Kanzleibuchdrucker 1805<br />Preiß: 5 1/ Kreuzer - gebunden: 6 Kreuzer</em></font></p></td></tr><tr><td><p> </p></td></tr></tbody></table></div>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_493.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_493.html</guid><pubDate>Tue, 06 Dec 2011 05:54:00 +0100</pubDate></item>
<item><title>Immer mehr Sprachstörungen</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_492.html</link><description><![CDATA[<table border="0" cellspacing="10" cellpadding="10" width="450" align="center"><tbody><tr><td><p><font face="verdana,geneva" size="2"><strong>Sprachstörungen bei deutschsprachigen Kindern</strong></font> </p><p><font face="verdana,geneva" size="2"><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt">Hallo, ich heiße Martha und bin fast 48. Ich unterrichte seit über 20 Jahren an einer Grundschule. Mir fällt auf, dass seit Jahren die Zahl der Kinder zunimmt, die Sprachstörungen verschiedener Art haben. Häufig zu beobachten sind verwaschene Aussprache und Artikulationsprobleme bei diversen Buchstaben. Ich will jetzt hier nicht auf die Einzelheiten eingehen, meine Kolleginnen und Kollegen werden selbst genügend eigene Erfahrungen besitzen. Insgesamt habe ich den Eindruck, als seien immer mehr Kinder in der Sprachentwicklung zurückgeblieben, auch ihr Wortschatz ist bescheiden. Manche Begriffe kennen die Kinder gar nicht mehr. Beim Unterrichten muss man sich das immer vergegenwärtigen, andernfalls kann ein oder das andere Kind nur deshalb seine Aufgaben nicht machen, weil es gar nicht weiß, worum es geht. </span></font><font face="verdana,geneva" size="2"><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt">Eine weitere Schwierigkeit ist, dass einige Kinder am Lernstoff nicht mehr sonderlich interessiert scheinen, gleichgültig, wie interessant ich ihn aufbereite. Diese Kinder sind rein durch gar nichts zu begeistern, und wenn, dann erlischt ihr Interesse von Jetzt auf Gleich. Wir alle wissen, wie schwer es ist, einem Kind das Lesen und Schreiben zu vermitteln, wenn es erstens Sprachstörungen hat und zweitens unter Konzentrationsmangel leidet. </span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></font></p><p><font face="verdana,geneva" size="2"><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt">Aber zurück zum Thema. Kinder mit Sprachstörungen &ndash; ich spreche nur von deutschsprachigen Kindern &ndash; können nicht mit Anlauttabellen arbeiten. Also versuche ich, ihnen mit Hilfe von Sprechübungen und Silbenarbeit ein Gefühl für den Bau der Sprache zu vermitteln. Das ist ungeheuer zeitraubend. Erfolge werden oft erst nach Wochen anstrengender Plackerei sichtbar. Weil ich mich nicht ständig nur auf die sprachgestörten Kinder konzentrieren kann, habe ich diesen &bdquo;Förderunterricht&ldquo; auf die ganze Klasse ausgedehnt mit dem Ergebnis, dass alle begeistert dabei sind und &ndash; ich muss es einfach sagen, dabei viel profitieren. Das aber nur am Rande.</span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></font></p><p><font face="verdana,geneva" size="2"><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt">Nie habe ich mich einfach mit gewissen Gegebenheiten abgefunden. Also suchte ich nach möglichen Ursachen. Woher kommen die Sprachdefizite? Vor kurzem stieß ich auf einen Beitrag im Blog des Stolz Verlags, &bdquo;Der Schnuller macht dumm&ldquo; (24.11.2011). Ein Link führte mich zu den Seiten des medizinischen Sprachheilpädagogen <span>Peter Fischer, dessen Aufsätze ich las. Mir fielen buchstäblich die Schuppen von den Augen! Und noch etwas beobachtet ich: Mutter und Kind scheinen weniger miteinander zu kommunizieren. Jedenfalls nicht, wenn sie draußen unterwegs sind. Das Kind sitzt in Fahrtrichtung und ist angeschnallt, weil die Mutter es nicht beobachten und im gegebenen Fall festhalten kann, und fast immer hat es einen Schnuller im Mund! </span></span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></font></p><p><font face="verdana,geneva" size="2"><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt">Na und? So denken Sie jetzt vielleicht. Die Schnuller sind ja wirklich hübsch, es gibt so viele bunte Motive und Formen. Sie sehen so drollig aus im Mund des Babys. Ich wette, die meisten Mütter kaufen dieses Ding nur deshalb. Als Oma habe ich das wohl auch so gemacht, wie ich nachträglich feststelle. Meine Tochter hatte jedoch das Glück, zu Hause bleiben zu können, und sie hat sich viel mit den Kindern beschäftigt. Anders geht es mancher jungen Mutter, die einer Erwerbsarbeit nachgeht und deshalb wenig Zeit hat. Gerade deshalb wäre es notwendig, dass sie beim Spazierengehen besonders intensiv um das Kind kümmert &ndash; das heißt, mit ihm spricht, scherzt, singt. Sprache entwickelt das Kind nicht durch bloßes Anschauen der verwirrenden, fremden Welt. Sie muss ihm erklärt werden! Es muss liebevolle Augen auf sich fühlen, die Worte der Mutter <em>hören </em>und <em>sehen</em>, wie sie den Mund verlassen. Es muss den Mund frei haben, um zu &bdquo;antworten&ldquo; &ndash; auch wenn dies anfangs nur ein Lallen ist. Lallen und Brabbeln sind notwendige Zwischenstufen beim Sprechenlernen. Der Schnuller verhindert das. Das &bdquo;abwesende&ldquo; Gesicht der Mutter ebenfalls. Halten Sie mich bitte nicht für altmodisch!</span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></font></p><p><font face="verdana,geneva" size="2"><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt">Der Dauergebrauch des Schnullers und das Nicht-Anschauen des Kindes sind ein Übel der modernen Zeit. Ich bezweifle keinesfalls, dass jeder Schnuller wissenschaftlich empfohlen, ergonomisch geformt und kinderärztlich für unbedenklich erklärt worden ist. Aber was heißt das schon! Wir sind heute allzu schnell bereit, jeden Werbeaufdruck für eine göttliche Offenbarung zu halten, auch wenn sie unserem gesunden Bauchempfinden widerspricht. Die Empfehlung, das Kind schon früh mit der optischen Fülle der Welt zu konfrontieren ist ebenso bedenklich, wie die &bdquo;Dauerbeschnullerung&ldquo;. <span> </span>Ohne den Augen- und Sprechkontakt zur Mutter bleibt auch die große, bunte Welt für das Kind stumm. Ich habe einmal gelesen, dass kleine Kinder die Welt nur durch die Augen der Mutter sehen, und sich mit ihrer Hilfe allmählich in sie hineintasten. (Ich schreibe &bdquo;Mutter&ldquo;, weil es einfacher ist. Es kann auch eine andere, enge Bezugsperson des Kleinkindes die Stelle der Mutter einnehmen.)</span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></font></p><p><font face="verdana,geneva" size="2"><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt">Schauen Sie doch ab morgen einmal genau in diese kleinen Gesichter, die Ihnen da unterwegs entgegenrollen. Lese nur ich in den Zügen einiger Babys Überdruss, Freudlosigkeit, Ratlosigkeit? Vergleichen Sie diesen Eindruck mit dem eines Kindes, das mit der Mutter herzen und lachen darf. Wie strahlen da die Augen! </span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt">Jede Mutter wünscht sich Schulerfolg für das eigene Kind. Aber ist den Müttern bewusst, welche Chancen für die sprachliche Entwicklung vertan werden? <span></span>Babys, die außer Nahrung und Körperpflege keine sonstige Zuwendung erhalten, sterben, wie wir wissen. Babys, mit denen wir nicht ausreichend viel sprechen, und deren Mund einen Großteil des Tages mit dem Dauerschnuller verstopft ist, werden sicherlich gesund überleben; aber sie werden Sprachdefizite entwickeln, die den Schulerfolg beeinträchtigen. Eine schlechte Mitgift für das Erwachsenenleben! Ergänzend muss gesagt werden: es sind ja nicht nur die beschriebenen Umstände, die negativ wirken. Da gibt es noch das Fernsehen, die Tonträger, Computer und Internet ...</span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></font></p><p><font face="verdana,geneva" size="2"><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt">Falls ich zu düster sehe, bitte korrigiert mich! <br /></span></font><font face="verdana,geneva" size="2"><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt">Hildegard Brandauer</span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"> </span></font></p><p><font face="verdana,geneva" size="2"><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt"></span><span style="line-height: 150%; font-family: Verdana; font-size: 10pt">PS. Ich danke dem Stolz Verlag für die Bereitschaft, meinen Text zu veröffentlichen.</span></font></p></td></tr><tr><td><hr width="100%" size="2" /></td></tr><tr><td><p><font face="verdana,geneva" size="2">Zum Weiterlesen:</font></p><font face="verdana,geneva" size="2"><a href="../de_blog_permalink_455.html">Der Schnuller macht dumm</a></font><br /></td></tr></tbody></table>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_492.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_492.html</guid><pubDate>Thu, 24 Nov 2011 00:00:10 +0100</pubDate></item>
<item><title>Was ist Geld?</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_491.html</link><description><![CDATA[<div align="left"><table border="0" cellpadding="10" width="450" align="center"><tbody><tr><td><p align="center"><img src="../media/b200-h160/2011/november-dezember/eurogeld2.jpg" border="1" width="200" height="160" /><br /><font size="3" color="#800000"><font size="1">foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio </font></font></p><p align="left"><font size="3" color="#800000"></font></p><p align="left"><!--[if gte mso 9]><xml>  <w:WordDocument>   <w:View>Normal</w:View>   <w:Zoom>0</w:Zoom>   <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone>   <w:PunctuationKerning/>   <w:ValidateAgainstSchemas/>   <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid>   <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent>   <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText>   <w:Compatibility>    <w:BreakWrappedTables/>    <w:SnapToGridInCell/>    <w:WrapTextWithPunct/>    <w:UseAsianBreakRules/>    <w:DontGrowAutofit/>   </w:Compatibility>   <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel>  </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>  <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156">  </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]> <style>  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} </style> <![endif]-->  </p><p class="MsoNormal" align="justify"><font face="times new roman,times" size="3" color="#333399">Die mit dem Euro verbundenen Ziele haben sich als Illusion herausgestellt. Inzwischen wurde<span>  </span>vielen bewusst, dass auch der Euro selbst eine Illusion ist, sogar das Wohlstands- und Friedensargument wird durch die aktuelle Entwicklungen in den Mittelmeerländern Lügen gestraft. Allmählich wird sichtbar, dass sich das jetzige Geldsystem sich weder ökonomisch, noch rechtlich, geschweige denn sozial oder moralisch glaubwürdig rechtfertigen lässt.</font></p><hr /><p><font size="4" color="#000000">Über das Wesen, die Entstehung und den Nutzen von Geld</font><br /><em><font size="-0"><font size="2" color="#808080">Auszug aus der Neuerscheinung des Buches »Die Euro-Misere«<br />von Michael von Prollius</font></font></em><font color="#808080"></font></p><p><font color="#800000"><font color="#333333">Der Staat sorgt für eine stabile Währung. Diese Behauptung ist ungefähr so aussagekräftig wie die Feststellung: Strom kommt aus der Steckdose. Tatsächlich stellt heute weltweit allein der Staat als Monopolist Geld bereit. Konkurrenz für das gesetzliche Zahlungsmittel ist unter Strafandrohung verboten. Gleichwohl ist damit weder gesagt, wie Geld entstanden ist, noch wie Geld in einer »Österreichischen Welt«* wieder entstehen würde.</font><br /><font color="#808080">Für Interessierte haben wir mit der freundlichen Erlaubnis des Autors ein Kapitel des neu erschienenen Buches als pdf-Dokument zum Herunterladen bereitgestellt.</font> </font><a href="../dbdocs/doc466-prollius-Gutes-Geld-kommt-vom-Markt.pdf">Hier >>>>></a></p><p class="MsoNormal">Die Essays des Geldexperten Michael von Prollius beschäftigen sich mit den unser Geld betreffenden grundsätzlichen Fragen und bieten eine alternative Sicht auf dessen Funktionsweise und damit auf die Finanz- und Wirtschaftskrise. Das am Ende des Aufsatzes vorgestellte Buch sei jedem Interessierten empfohlen, dem die oberflächlichen und einseitigen Erklärungen aus den offiziellen Medien nicht genügen.</p> <p> </p><p>*<font size="2">gemeint ist die <strong>Österreichische Schule der Nationalökonomie</strong><br />eine Denkrichtung, die eine humane und gerechte Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung beschreibt.  </font></p></td></tr><tr><td><p> </p><hr width="100%" size="2" /><p> </p><p>Ein Lernheft dazu, siehe hier: <a href="../de_shop_57_1_809_1_macht-geld-reich-.html">Macht Geld reich?</a></p><p>und ein Textbeitrag: <a href="../dbdocs/doc444-gutes-geld-schlechtes-geld.pdf">Gutes Geld und schlechtes Geld</a> </p></td></tr></tbody></table></div>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_491.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_491.html</guid><pubDate>Wed, 23 Nov 2011 05:54:00 +0100</pubDate></item>
<item><title>Semantischer Gendersalat</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_488.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="20" width="450" align="center"><tbody><tr><td style="background-color: #e3e8e9"><p>Mitteilung für Patienten</p><p>Bereits die mildeste und häufigste Form der Trennung einer »Rolle des Verantwortungstragens« (Arzt/Ärztin) von einer »Rolle des sich-Anvertrauens und sich-Unterordnens« (Patient/in) reduziert die Eigenverantwortlichkeit, mit der der/die Patient/in Entscheidungen in Bezug auf seine/ihre Gesundheit trifft. Damit wird der/die »beratende Arzt/Ärztin« zum/zur »entscheidenden Arzt/Ärztin«. In bestimmten Situationen haben Patient/in und Arzt/Ärztin natürlich keine andere Wahl (zum Beispiel bei einer Notfallbehandlung eines/einer Bewusstlosen). Doch bereits die Entscheidung, ob ein vom Arzt/Ärztin empfohlener Wahleingriff durchgeführt werden soll, will der/die mündige Patient/in in Eigenverantwortlichkeit selbst treffen. Demgegenüber nimmt der/die unmündige Patient/in seine/ihre Eigenverantwortlichkeit nicht wahr, ohne dass er/sie durch zwingende Gründe daran gehindert würde. </p></td></tr><tr><td>Na, alles auf Anhieb verstanden?<br /></td></tr><tr><td><div style="text-align: center"><img src="../media/orig/2011/november-dezember/vogelscheuche.gif" border="0" width="261" height="270" /></div></td></tr><tr><td> </td></tr></tbody></table></div>  <p> </p>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_488.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_488.html</guid><pubDate>Tue, 22 Nov 2011 08:40:00 +0100</pubDate></item>
<item><title>Erziehungsversuche in der Schule</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_490.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="5" width="450" align="center"><tbody><tr><td><p class="MsoNormal"><font face="trebuchet ms,geneva"><strong>Radiergummi und Tintenkiller</strong></font></p><p>Erste Elternversammlung zum Schulbeginn einer ersten Klasse. Die Lehrerin legt minutiös dar, welche pädagogischen Intentionen sie verfolgen wird. Beifälliges Nicken unter der Zuhörerschaft. <br />»Soll ich auch erzieherisch tätig werden?« <br />»Aber selbstverständlich!« <br />»Wir bitten darum!«<br />»Gerne! Wir unterstützen Sie, so gut es geht!«<br />Freude, ja Begeisterung malt sich in den Gesichtern ab.</p><p>Die ersten Schulwochen gehen ruhig ins Land. Anfängliche Schreibversuche und Lockerungsübungen werden auf einer kleinen Plastiktafel absolviert. Alle sind mit Eifer dabei, Fortschritte im Können machen Freude! Die kleinen Finger sind schon recht gelenkig.</p><p>Dann kommen die ersten Bewährungsproben. Für die Lehrerin.<br />»Kinder, ab morgen fangen wir an, mit dem Bleistift ins Heft zu schreiben!«<br />Die Kinder freuen sich wie toll. Die Lehrerin dämpft den Jubel etwas, denn sie will ja, eingedenk ihres Versprechens, erzieherisch tätig werden: »Der Radiergummi bleibt im Mäppchen, den brauchen wir nicht.«<br />Melanie wundert sich: »Warum brauchen wir den Radiergummi nicht?«<br />»Wenn man beim Schreibenlernen immer wieder radiert, lernt man es nicht so gut. Frage deine Mama. Ich habe das bei der Elternversammlung genau erklärt.«<br />Melanie nickt. Es gibt eine kleine Hausaufgabe. Mit Bleistift ins Heft zu schreiben. </p><p>Am nächsten Tag schaut die Lehrerin die Hefte an. Jasmin, Stefan, Gabi, Melanie &ndash; sie alle haben radiert. Bis zur Papierverdünnung.<br />»Aber ihr wisst doch ...«<br />Jasmin guckt unschuldig: »Meine Mama hat das gemacht.«<br />Stefan sagt: »Die Mama hat gesagt, ich soll den Fehler ausradieren.«<br />Gabi sagt: »Mutti hat es mir erlaubt.«<br />Melanie sagt: »Papa hat gesagt, ich soll radieren, wenn ich Fehler mache.«</p><p>Einige Wochen später dürfen die Kinder im Unterricht mit dem Füller schreiben. Wieder Jubel. Endlich gehört man zu den alten Schreibhasen. »Keinen Killer!« warnt die Lehrerin. Auf Erklärungen wie beim Radiergummi verzichtet sie schon. <br />Der erste Killer taucht bei Stefan auf. Danach folgen Melanie, Jasmin, Gabi, Stefan, Rika, Felix und die anderen. Die Lehrerin schreibt einen Brief, sauber vervielfältigt, mit liebevoller Unterschrift versehen. »Der Tintenkiller ... der Schreibfluss ... die Ästhetik ... und überhaupt: die Erziehung und so weiter.« </p><p>Am folgenden Tag steht Frau B. in der großen Pause vor dem Lehrerzimmer. Der Stefan, der Radiergummi, und schließlich tue das doch jeder. Radieren. Und so fort. Die Lehrerin erklärt und redet sich den Mund in Fransen. Sie fühlt sich unbehaglich, weiß aber nicht, weshalb.<br />Beim nächsten Diktat gibt es Killergeschmiere. Und in Stefans Heft ist ein Loch. Ein richtiges Loch zum Durchgucken. Einer der Buchstaben - wer kann schon wissen, welcher &ndash; ist radikal verschwunden. Die Lehrerin seufzt und tut, was sie erzieherisch für richtig hält.</p><p>Kommt eine empörte Frau B. am folgenden Tag, diesmal nach der vierten Unterrichtsstunde. »Das geht nun doch zu weit, dass Sie dem Stefan einen Fehler im Diktat berechnen!«<br />Die Lehrerin hat daraufhin nie mehr etwas gegen Radiergummis oder Tintenkiller unternommen. Und Löcher im Papier als Joker betrachtet. Leerstellen, in die mit einiger Phantasie so gut wie alles hineininterpretiert werden kann.</p><p><font color="#808080"><em>Christine Cremer</em></font></p></td></tr><tr><td><div style="text-align: center"><img src="../media/orig/2011/november-dezember/schule217.gif" border="0" width="200" height="160" align="middle" /></div></td></tr><tr><td> </td></tr></tbody></table></div>  <p> </p>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_490.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_490.html</guid><pubDate>Fri, 18 Nov 2011 08:40:00 +0100</pubDate></item>

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