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      <channel><title>Stolzverlag.de - Weblog News</title>
<link>http://www.stolzverlag.de/de_blog.html</link>
<description><![CDATA[Wir stellen Ihnen hier die akutellen Informationen aus unserem Weblog zur Verfügung]]></description>
<language>de-de</language>
<pubDate>Tue, 15 May 2012 08:40:00 +0200</pubDate>
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<item><title>Über die Dummheit</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_510.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="20" width="450" align="center"><tbody><tr><td style="background-color: #e3e8e9"><p>Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß.<br /><em>(Bertrand Russell)</em></p><p>Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.<br /><em>(Heinrich Heine)</em></p><p>Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.<br />(Theodor Fontane)</p><p>Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit. <br /><em>(Anatole France)</em></p><p>Je öfter eine Dummheit wiederholt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein der Klugheit.<br /><em>(Francois Marie Voltaire)</em></p><p>Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit.<br /><em>(Oscar Wilde)</em></p><p>Die Dummheit ist die sonderbarste aller Krankheiten. Der Kranke leidet niemals unter ihr. Die schmerzhaft leiden, sind die anderen. <br /><em>(Paul-Henry Charles Spaak)</em></p><p>Die, die sich dumm stellen, sind gefährlicher als die, die dumm sind.<br /><em>(Manfred Rommel)</em></p><br /><p align="center"><img src="../media/orig/2012/1-2/tintengeist.gif" border="0" width="137" height="143" /></p><p> </p></td></tr></tbody></table></div>  <p> </p>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_510.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_510.html</guid><pubDate>Tue, 15 May 2012 08:40:00 +0200</pubDate></item>
<item><title>Aus alten Schulbüchern</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_408.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="10" cellpadding="10" width="450" align="center"><tbody><tr><td><p align="center"> <em><font size="5" color="#800000">Mutterhände</font></em></p><p class="bodyText">Wir hatten einen Aufsatz zu schreiben über die Mutterhände. Den Aufsatz vom Dirndl in Tobl las uns der Lehrer vor. Sie hatte geschrieben:</p><blockquote><p>Mutterhände<br />Mit der einen Hand macht die Mutter Butter. Mit der anderen hält sie die Bibel auf dem Schoß. Mit der anderen flickt sie Vaters Stalljoppe. Mit der anderen flicht sie mir die Zöpfe, bevor ich in die Schule gehe ...</p></blockquote><p>»Mit der anderen«, sagte der Lehrer lächelnd. Wir grinsten. »Dirndl, ei, deine Mutter muß wohl tausend Hände haben. So viele Hände! Wieviel denn eigentlich?« Das Dirndl sagte unbeirrt:<br />»Zwei für den Vater. Sechs Kinder haben wir; auch für jedes zwei Hände. Küche, Stall und Feld, auch wieder für jedes zwei. Zwei für die armen Leut'. Und zwei für den Herrgott, wenn sie beten tut.«<br />Wir grinsten nicht mehr. Der Lehrer schaute lange sinnend über uns hinweg. Dann sagte er ernst: »Dirndl, wenn das so ist, dann wird der liebe Gott auch für deine Mutter einmal zwei Hände haben, zwei volle gnadenreiche Segenshände. Und du, du hast den besten Aufsatz geliefert. Note eins mit Stern, vorzüglich. Und grüße mir deine tapfere Mutter daheim.«</p></td></tr><tr><td><p><font face="Arial" color="#808080">Quelle: <br />Die sieben Ähren. Lesebuch für katholische Volksschulen, <br />3. Schuljahr; Pädagogischer Verlag Schwann, Düsseldorf 1954<br />Seite 79</font></p></td></tr><tr><td> </td></tr></tbody></table></div>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_408.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_408.html</guid><pubDate>Sun, 13 May 2012 12:12:00 +0200</pubDate></item>
<item><title>Die Wiederentdeckung des Lehrers</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_509.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="5" width="450" align="center"><tbody><tr><td><p><font face="trebuchet ms,geneva"><strong>Effektiver Frontalunterricht<br /></strong></font></p><p>Vor ein paar Tagen entdeckte ich im Internet folgende Meldung: »Eine bislang im deutschsprachigen Raum kaum bekannt gewordene Unterrichtsstudie der <em><font color="#800000">»Hebrew University of Jerusalem« aus dem Jahr 2011 kommt zu dem Schluss, dass Schüler durch zwei Unterrichtsverfahren besonders gefördert werden: Zum einen haben Schüler vor allem Nutzen von der eher als »traditionell«, eventuell sogar als »altmodisch« geltenden Unterrichtsmethode. Das ist die Methode, bei der Lehrer viel Wert auf Verstehen, Wiederholung und Übung legen. Hier kommt hinzu, dass diese Methode gerade Schülern mit einem sogenannten bildungsfernen Hintergrund viel hilft. Zum anderen schneiden Schüler dann bei Prüfungen bzw. Tests gut ab, wenn der Unterricht das analytische und kritische Denken fördert. Demgegenüber fanden die Unterrichtsforscher um Professor Victor Lavy keine Belege dafür, dass die Schüler durch selbstständiges Lernen, zum Beispiel in Gruppen, überdurchschnittliche Lerngewinne hätten. ...«</font></em> (<a href="http://www.lehrerverband.de/aktuell_Studie_Unterrichtsmethoden.html">Quelle</a>) <br />Das Handelsblatt stieß neulich ins selbe Horn und titelte: Frontalunterricht ist besser als sein Ruf. (<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/nachrichten/wissenswert-frontalunterricht-ist-besser-als-sein-ruf-seite-all/6303860-all.html">Quelle</a>)</p><p><strong>Einmal hü, einmal hott?</strong><br />Das hat gerade noch gefehlt, werden Sie jetzt denken. Die viele Mühe, die man darauf verwendet hat, den Schülern möglichst differenziertes Selbstlernmatierial zur Verfügung zu stellen: das geduldige Zusammentragen von Arbeitsblättern, das Aufbereiten für die Selbstkontrolle, das Kopieren, Schnippeln, Kleben, Ordnen und Organisieren! Und wieviel Geld es gekostet hat, die Lernstationen mit motivierendem Material auszustatten!  <br />Dabei quält uns schon längst ein seltsames Bauchgefühl. Wir lassen es nur nicht hinaufsteigen in den Kopf, denn das hieße, diesem Gefühl Worte zu geben &mdash; etwa diese: Das Erlernen der Kulturtechniken ist ein sozialer, kein isolierter Prozeß. Kulturtechniken sind das Fundament, auf dem Arbeitsteilung, Wohlstand und Frieden gedeihen. Kulturtechniken werden nicht vererbt, jede nachwachsende Generation muß sie lernen und einüben. Der Lehrer unterrichtete, war Quelle des Neuen, zeigte, korrigierte, war kompetent. Heute sollen Kinder ohne Lehrer selbst entdecken, was gelernt werden soll. Welch ein Irrweg! <br />Alles grundlegende Lernen geschieht am Vorbild und ist Nachahmen. Das Kind ahmt Menschen nach, die es bewundert. Ein wenig hat das auch mit Liebe zu tun. Das psychologische Phänomen der positiven <a href="http://www.hinrich-luehmann.de/sch%C3%BCler-und-lehrer/schule-der-%C3%BCbertragung/">Übertragung </a>kommt hier ins Spiel. Ohne Übertragung kann Lernen nicht stattfinden, ohne Übertragung bleibt das soziale Miteinander eine unverbindliche und zeitlich begrenzte Angelegenheit. <br />Wir sollten umdenken. Die mit Papier und Schaubildern vollgestopfte Klassenzimmerecke motiviert den Schülern nicht per se schon zum Lernen. Auch Bildschirme verleiten nicht zum ernsthaften und beharrlichen Lernen. Wer das glaubt, ist hoffnungsloser Romantiker. Die EDV ist zum Spielen da, nicht zum Lernen! Ein wenig Selbstbeobachtung verhilft auch hier zu heilsamer Nüchternheit.</p><p><strong>Die Wiederentdeckung des Lehrers</strong><br />Das »entdeckende Lernen« ist mühsam, die Ergebnisse sind dürftig. Es hängt von der Person des Lehrers ab, welche Lernfortschritte Schüler machen. Hinrich Lühmann ist Wissenschaftler und leidenschaftlicher Pädagoge. 17 Jahre lang leitete er das Humboldt-Gymnasium in Berlin-Tegel. Er schreibt: <em><font color="#800000">»Es gibt Lehrer, die machen einfach alles falsch, sie dozieren Stunde um Stunde, dass es einen graust &mdash; dennoch: die Schüler hängen an ihren Lippen, und nachweisbar ist: sie lernen. Und umgekehrt: Es gibt Lehrer, die machen im Geist der neuen Schule alles richtig: stühleschurrend finden sich ihre Schüler in kompliziert konstruierten Expertengruppen, bilden Außen- und Innenkreise, malen ein Plakat nach dem anderen, es powerpointet, dass die Augen tränen, aber nachweisbar ist: sie lernen nichts. Anscheinend ist es so, dass Lehre weniger der Methode als des Menschen bedarf, der das Wissen mit Ernst verkörpert und einfordert.«</font></em> <br />In einem früheren Katalog des Stolz Verlags erschien ein Beitrag zum Thema <a href="../de_blog_permalink_256.html">»Blickkontakt«</a>. (<a href="../de_blog_permalink_457.html">Siehe auch da>>></a>) Die Augen fungieren als unverzichtbare Brücke zwischen den Menschen. Das blicklose Nebeneinander im modernen Unterricht isoliert Kinder und Lehrer. Es kann kränken, verängstigen, Gefühle der Verlorenheit erzeugen. Vielleicht ist Frontalunterricht auch deshalb so erfolgreich, weil auf diese Weise immer alle Schüler die Möglichkeit haben, in das Gesicht und die Augen des Lehrers zu blicken. Die Kinder werden angeschaut, streng, liebevoll, tadelnd, auffordernd &mdash; doch immer mit einer affektiven Botschaft. Und die lautet: Ich sehe dich. Du bist da. Ich nehme Dich wahr. Du gehörst dazu. Wie oft schon hat ein freundlicher, ein <br />aufmunternder, ein mitfühlender Blick Trost gespendet &mdash; wem wäre das nicht aus eigenem Erleben in Erinnerung? <br />Je jünger die Schulkinder sind, desto mehr benötigen sie einen Lehrer, für den sie lernen dürfen. Grundschulkinder vergöttern oftmals ihre Lehrer. Solche Kinder gehen gern zur Schule! Hier tut sich ein Potential auf, das viel zu wenig beachtet wird! Und diese positive Stimmung ist womöglich das stärkste aller Argumente für die Praxis des Frontalunterrichts, der alle ein- und niemanden ausschließt. Nebenbei bemerkt: welch enormer Zeitaufwand entfiele, wenn der Lehrer darauf verzichten könnte, für seinen individualisierenden Unterricht Fluten von Material zu sammeln und dieses aufzubereiten! Aufwand und Ergebnis stehen wahrlich in keinem Verhältnis ...  </p><p align="justify"><em>Karin Pfeiffer</em><br /> </p></td></tr><tr align="left"><td><div style="text-align: center"><hr width="100%" size="2" /><em><br /></em><hr width="100%" size="2" /></div></td></tr><tr><td><p>Hier gibt es Stoff zum Weiterlesen für jene, deren Wissenshunger wächst, wenn sie versuchen, ihn zu stillen. Hinrich Lühmann, ehemaliger Schulleiter des Berliner Humboldt-Gymnasiums, hat sich des Themas auf kenntnisreiche Weise angenommen. Lesenswert ist der Beitrag über die Ökonomisierung der Schule. Folgen Sie diesem Link: <a href="http://www.hinrich-luehmann.de/bildung-und-schule/betrieb-schule-eine-polemik/">»Betrieb Schule. Eine Polemik«</a>.</p><p><font size="2" color="#808080">Hinrich Lühmann war Schulleiter des Berliner Humboldt-Gymnasiums,  arbeitet seit 1978 auch als Psychoanalytiker und ist Vorsteher der  Bezirksverordnetenversammlung im Berliner Bezirk Reinickendorf. <a href="http://www.hinrich-luehmann.de/">Auf diesen Seiten</a> finden Sie Vorträge und Aufsätze zur schulischen Bildung in Zeiten  der Ökonomisierung und über den »pädagogischen Eros«. Dass jede  literarische Produktion auch als eine Manifestation des Unbewussten anzusehen ist, wird in einer Reihe von Textanalysen gezeigt.  Weitere Texte beschäftigen sich u.a. mit Fremdenhass, Zwangsneurose und  am Beispiel von Hogwarts mit einem Problem jeder Institution. </font></p></td></tr></tbody></table></div>  <p> </p>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_509.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_509.html</guid><pubDate>Sat, 12 May 2012 08:40:00 +0200</pubDate></item>
<item><title>Achtung, Wortfalle!</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_508.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="20" width="450" align="center"><tbody><tr><td style="background-color: #e3e8e9"><p>Ein Gast hatte seinen Hund mit ins Wirtshauslokal gebracht. <br />Als der Wirt ihn auf das Schild aufmerksam machte: »Hunde mitnehmen verboten«, sagte der Besucher: »Ich nehm' ja keinen mit, ich <u><em>bringe </em></u>einen.«</p><p align="center"><img src="../media/orig/2012/3-4/hund-wei-.gif" border="0" width="185" height="125" /> </p><p> </p></td></tr></tbody></table></div>  <p> </p>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_508.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_508.html</guid><pubDate>Mon, 07 May 2012 08:40:00 +0200</pubDate></item>
<item><title>Scheiß-Schule!</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_507.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="5" width="450" align="center"><tbody><tr><td><strong>Scheiß-Schule!</strong><p>Aus versicherungsrechtlichen Gründen ist es den Schülern verboten, sich in der Pause vom Schulhof zu entfernen, auch wenn es bloß ein paar Schritte sind. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ein Metzgerladen, Magnet und ewige Versuchung für die hungrigen Buben und Mädchen auf dem Schulhof. In unserem alten Schulgebäude gibt es keine Kantine. Wer sein Pausenbrot zu Hause vergessen hat, muß hungern.<br />Michael hat sich letzte Woche davongeschlichen und kam dann mit einer senfbestrichenen Bulette zurück. Herr Meier hat einen Tadel ins Klassenbuch eingetragen, ihn vor der Klasse zusammengeschissen und eine Stunde nachsitzen lassen. Heute unterrichtet Herr Meier am Schulzentrum, und in der 10-Uhr-Pause habe ich Aufsicht.</p><p> Michael steht vor mir wie aus dem Schulhofpflaster gewachsen und deutet auf den Metzgerladen: »Ich lauf mal eben rüber und hol mir eine Frikadelle, okay?« Dabei zwinkert er mir zu, ein kleines Geheimnis, das wir uns teilen sollen, ganz ohne Herrn Meier. So gern ich es möchte, aber ich darf mich nicht mit dem hungrigen Michael verbünden.<br />»Du weißt doch, daß das verboten ist!« sage ich und schaue ihn mitfühlend an.<br />»Ich bin sofort wieder zurück, keiner sieht es. Bitte, lassen Sie mich gehen!«<br />»Nein, du bleibst da.«<br />»Scheiß-Schule!« brüllt der Junge da lauthals. »Nichts darf man hier! Alles ist verboten!«<br />Wie gestochen rennt er über den Schulhof zu den anderen, mischt dort drüben kräftig mit. Ein infernalischer Lärm herrscht um mich herum.</p><p>In der kleinen 11-Uhr-Pause bleiben wir oben im Klassenraum. Eine Mutter steckt den Kopf zur halbgeöffneten Klassenzimmertür herein. Ich stehe auf und gehe zu ihr, bleibe aber im Türrahmen stehen, damit ich die Kinder mit einem Auge beaufsichtigen kann. Es geht wieder einmal drunter und drüber. Diese fünfte Klasse ist eine Strafe Gottes für jeden Lehrer. Und ich muß es jeden Tag fünf Stunden mit den Kindern aushalten, weil wir in dieses alte Schulhaus ausgelagert sind. Das Schulzentrum selbst platzt aus allen Nähten.<br />Frau K. bittet darum, ihren Sohn Axel für einen Arzttermin am folgenden Tag zwei Stunden vor Unterrichtsschluß gehen zu lassen. Unvermittelt sagt sie: »Dieser Lärm!« Sie schüttelt den Kopf.<br />&bdquo;Daß Sie das aushalten, Frau Pfeiffer." <br />Ich nicke und wundere mich insgeheim auch darüber. <br />»Scheiß-Schule!« sagt Frau K., schiebt aber schnell ein »Entschuldigung!« hinterher.<br />Da müssen wir beide lachen.</p><p><em>Karin Pfeiffer</em> </p></td></tr><tr><td><div style="text-align: center"><br /></div></td></tr></tbody></table></div>  <p> </p>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_507.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_507.html</guid><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:40:00 +0200</pubDate></item>
<item><title>Maria Theresia hatte viel zu tun</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_506.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="20" width="450" align="center"><tbody><tr><td style="background-color: #e3e8e9">Lehrerzimmer, große Pause.<br />Helmut Sch. hat eine Freistunde und beginnt, den Geschichtstest zu korrigieren, den er in der Stunde zuvor hat schreiben lassen. Plötzlich lacht er laut auf. Die anderen wollen auch was zu lachen haben, also liest Kollege Sch. laut vor.<p>Frage: Was weißt du über die Teilung Polens?<br />Antwort: Bei der Teilung Polens war Maria Theresia beteiligt. Maria Theresia hatte viel zu tun, für ihre 16 Kinder blieb ihr nicht viel Zeit.</p><p>Haha ... aber ... was gibt es da eigentlich zu lachen?</p></td></tr></tbody></table></div>  <p> </p>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_506.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_506.html</guid><pubDate>Sun, 22 Apr 2012 08:40:00 +0200</pubDate></item>
<item><title>Intimitäten</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_505.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="5" width="450" align="center"><tbody><tr><td><p><strong>Schüler und Lehrer: wieviel Vertrautheit darf es geben?</strong></p><p>Ich bin auf dem Weg zur 6a im ersten Stock, Englischstunde. Im Flur vor der Klassentür knubbelt sich eine Schülertraube. Kollegin M. löst sich aus dem Gewimmel und kommt auf mich zu. Sie ist blaß und sieht mitgenommen aus. Zwei Mädchen flankieren sie, eines trägt ihre Tasche. Frau M. sagt zu mir: »Ich nehme mir zwei Schülerinnen zum Helfen mit, mir ist so schlecht.« <br />Mühsam geht sie die Treppe hinunter. Entsetzt frage ich die zurückbleibenden Schüler, was denn los sei mit Lehrerin M. Ein Mädchen sagt: »Ooch, der ist bloß schlecht. Das ist immer so, wenn sie ihre Tage kriegt.« Und ein Junge karrt nach: »Ham se jehört, Frau Pfeiffer? Die hat ihre Periode.« Die anderen stehen herum und grinsen.</p><p>Das war im Jahr 1983.<br />Und wie ist es heute?</p><p><em>Karin Pfeiffer</em> </p></td></tr></tbody></table></div>   ]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_505.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_505.html</guid><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 08:40:00 +0200</pubDate></item>
<item><title>Die Textkultur des Als-Ob</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_504.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="5" width="450" align="center"><tbody><tr><td><p class="MsoNormal"><font face="trebuchet ms,geneva"><strong>Inhalt oder Form &mdash; was ist wichtiger?<br /></strong>Teil II (Die Textkultur des Als-Ob)<strong><br /></strong></font></p><p align="justify">In unseren Bildungsstätten herrsche längst eine Textkultur des Als-Ob, so der Sachverständigengutachter für wissenschaftliche Plagiate, Stefan Weber. Bei der Bewertung umfangreicher Prüfungsarbeiten in höheren Jahrgangsstufen gehe es selten um mehr als &bdquo;einen ersten flüchtigen Blick&ldquo;. Das ist paradox, denn in den ersten Schuljahren wird, diametral dazu, gerade auf die Form zu wenig Wert gelegt; die Schüler dürfen vielfach schreiben, wie sie wollen. Neuerdings entsteht ein Trend, fort von der Schreibschrift und hin zu einer Druckschrift, bei der die Kinder anfangs sogar die Schreibrichtung frei wählen dürfen:  von oben nach unten oder umgekehrt, von links nach rechts oder von rechts nach links &ndash; alles ist &bdquo;gleich-gültig&ldquo;. <br />Wie geht dies zusammen? Da ist im akademischen Bereich die komplette Fixierung auf die Form unter Vernachlässigung des Inhalts, und in der Schule geht es um die Produktion von Inhalt ohne herkömmliche  Form! </p><p align="justify">Mit dem aktuellen Newsletter ist nun auch <a href="../dbdocs/doc474-inhalt-und-form-2.pdf">der zweite Teil</a> des Beitrages verschickt. Teilen Sie uns dazu Ihre persönlichen Erfahrungen mit! Darüber freut sich Ihre</p><p align="justify"><em>Karin Pfeiffer</em><br /> </p><p><a href="../dbdocs/doc472-inhalt-und-form-1.pdf">Teil I zum Herunterladen >>></a> </p><p><font color="#800000"><a href="../dbdocs/doc474-inhalt-und-form-2.pdf">Teil II zum Herunterladen >>> </a>   </font></p></td></tr><tr align="left"><td><div style="text-align: center"><hr width="100%" size="2" /><em><br /></em><hr width="100%" size="2" /></div></td></tr><tr><td><p>Hier gibt es Stoff zum Weiterlesen für jene, deren Wissenshunger wächst, wenn sie versuchen, ihn zu stillen. Hinrich Lühmann, ehemaliger Schulleiter des Berliner Humboldt-Gymnasiums, hat sich des Themas auf kenntnisreiche Weise angenommen. Lesenswert: »Betrieb Schule. Eine Polemik«.<br />Den Beitrag finden Sie über den folgenden Link:  </p><p><a href="http://www.hinrich-luehmann.de/bildung-und-schule/betrieb-schule-eine-polemik/">Die Ökonomisierung der Schule</a></p><p><font size="2" color="#808080">Hinrich Lühmann war Schulleiter des Berliner Humboldt-Gymnasiums,  arbeitet seit 1978 auch als Psychoanalytiker und ist Vorsteher der  Bezirksverordnetenversammlung im Berliner Bezirk Reinickendorf. <a href="http://www.hinrich-luehmann.de/">Auf diesen Seiten</a> finden Sie Vorträge und Aufsätze zur schulischen Bildung in Zeiten  der Ökonomisierung und über den »pädagogischen Eros«. Dass jede  literarische Produktion auch als eine Manifestation des Unbewussten anzusehen ist, wird in einer Reihe von Textanalysen gezeigt.  Weitere Texte beschäftigen sich u.a. mit Fremdenhass, Zwangsneurose und  am Beispiel von Hogwarts mit einem Problem jeder Institution. </font></p></td></tr><tr><td> </td></tr></tbody></table></div>  <p> </p>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_504.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_504.html</guid><pubDate>Sat, 14 Apr 2012 08:40:00 +0200</pubDate></item>
<item><title>Rechtschreiben lernen: das AuA-Konzept</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_503.html</link><description><![CDATA[<table border="0" cellspacing="10" cellpadding="10" width="450" align="center"><tbody><tr><td><p><strong>Rechtschreiben lernen durch Abschreiben?</strong></p><p>Ja, wie denn sonst! Richtig schreiben lernt man durch Nachahmen (Abschreiben) und Üben. Und weil dies so ist, darf jedes Kind zuversichtlich sein, dass es richtig schreiben lernt! Freilich muss eines gesagt werden: Haben durch ungünstige Lehrmethoden sich erst einmal schlechte Schreibgewohnheiten und Rechtschreibfehler verfestigt, dann sind Korrekturen mühsam und verlangen vom Schulkind Geduld und Fleiß. <br />Es gibt ein einfaches Übungskonzept zur Behebung von Lese- und Rechtschreibstörungen. Es ist derart einfach, dass man es kaum für möglich hält. (Wir Menschen sind schon komisch. Wir glauben, schmerzhafte Krankheiten seien nur durch geheimnisvolle Medizin zu heilen, und für manches Problem wollen wir nicht die einfachste Lösung, sondern die komplizierteste.) </p><p><strong>Aufmerksames Abschreiben (AuA)</strong> <br />Das aufmerksame Abschreiben von kurzen Texten über einen längeren Zeitraum hinweg wird mit deutlich besserer Rechtschreibung belohnt. Dieses Rezept geht aber nur auf, wenn die Übungspraxis konsequent beibehalten wird. Der Zeitaufwand hingegen ist klein. Der Zeitraum für das tägliche Üben sollte einen Zeitraum von 10 Minuten nicht überschreiten. <br />Hingegen soll die Übungsphase fest in den Tagesablauf eingeplant werden und zu einer bestimmten Uhrzeit stattfinden, damit das Lernen nicht eventuellen Launen oder dem wohlbekannten inneren Schweinehund zum Opfer fällt. Vieles im Leben ist Konsequenz, und gute Gewohnheiten sind schließlich Geburtshelfer des Erfolgs. <br />Aufmerksames Abschreiben heißt, nicht einfach nur Buchstaben- und Wortformen gedankenlos nachzukritzeln. Vielmehr soll auch der Inhalt ins Bewusstsein steigen. Das übende Kind speichert Silben, Wörter und Teilsätze im Gedächtnis ab und schreibt sie frei nieder. Buchstabenstottern hingegen ist ohne therapeutischen Wert und deutet auf Überforderung des Kindes oder seinen Unwillen. Das Geschriebene ist im Anschluss stets zu überprüfen, auf Korrekturen darf nicht verzichtet werden.</p><p><strong>Was wird durch AuA bewirkt?<br /></strong>Silben und Wortbilder prägen sich beim wiederholten Lesen und Schreiben ein. Der Umfang des aktiven Wortschatzes nimmt dadurch zu. Das Einschleifen richtiger Wortmuster durch ständige Wiederholung führt schließlich zur Könnerschaft. Tüchtigkeit ist immer das Ergebnis harter Arbeit. Ohne Fleiß &mdash; ohne Übung &mdash; geht es nicht. Nirgendwo im Leben. Das ist der heimliche Lehrplan und die härteste aller Schulen.</p><p>Wer moderne Lernhilfen studiert, bekommt den Eindruck, als stelle sich der Lernerfolg schon ein, wenn ein Wort nur betrachtet wird, wenn Buchstaben in Lücken eingesetzt oder Lernwörter unter vielen anderen Wörtern aus einer Tabelle herausgesucht werden, wenn Buchstaben angemalt, Rätsel gelöst und zwischendurch ein paar Regeln gelesen werden. Es tut mir leid sagen zu müssen: richtiges Schreiben ist auf diese Weise nicht zu erlernen! Auch das beliebte Hantieren mit Karteikarten und Wortlisten zeitigt nur mäßigen Erfolg. Vom Lernen mit Computerprogrammen ist völlig abzuraten. Der Reiz des Neuen ist rasch verflogen, Erfolg und Freude wollen sich nicht einstellen, dafür aber Resignation und Überdruss. Das Üben mit amüsanten, aber inhaltlich zusammenhanglosen Textfragmenten kann nicht durchgehalten werden, weil langfristige Erfolge ausbleiben und damit den Sinn der Anstrengung in Frage stellen. </p><p><strong>Wie wird mit AuA gelernt?<br /></strong>Seit vielen Jahren bringt der Stolz Verlag einfaches Material für erfolgreichen Rechtschreibunterricht heraus. Sehr beliebt sind die <a href="../page.php?pcode=suche&f_search=5-minuten-diktate">5-Minuten-Diktate</a>, ein klassisches Übungsprogramm, das schon unzähligen Kindern zu Schreiberfolg verholfen hat. <br />Neu erschienen ist nun eine Serie, mit der zu Hause (oder im schulischen Förderunterricht) erfolgreicher Rechtschreibunterricht praktiziert werden kann: <a href="../page.php?pcode=suche&f_search=kurze+texte+zum+abschreiben">siehe hier</a>. Eine überaus wirksame Medizin für »rechtschreibkranke« Kinder: aufmerksames Abschreiben, Sätze mit Lernwörtern bilden, Text nach Diktat schreiben. Wer mit Sorgfalt und Aufmerksamkeit übt, wird sich in der Rechtschreibung verbessern. Und gute Rechtschreibung ist auch im Zeitalter von SMS, Twitter und elektronischer Korrekturprogramme unentbehrlich, sofern nach Abschluss der Pflichtschulzeit ein anspruchsvoller Beruf angestrebt wird. </p><p><em><font color="#808080">Karin Pfeiffer </font></em></p></td></tr><tr><td><a href="../page.php?pcode=suche&f_search=kurze+texte+zum+abschreiben">Das Rechtschreibtraining!<br />Kurze Texte zum Abschreiben<br />Schuljahre 1 bis 6</a></td></tr></tbody></table>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_503.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_503.html</guid><pubDate>Fri, 06 Apr 2012 00:00:10 +0200</pubDate></item>
<item><title>Sich entschuldigen</title><link>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_502.html</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" cellspacing="5" cellpadding="5" width="450" align="center"><tbody><tr><td><p class="MsoNormal"><em><font color="#808080">An dieser wahren Geschichte aus dem Klassenzimmer mag man erkennen, dass reine Formalismen nichts taugen, wenn das Herz nicht dabei ist. Eine Entschuldigung der mechanischen Art ist so gut wie keine Entschuldigung. Vielleicht ist sie sogar schlimmer.</font><br /></em></p>In den letzten Jahrzehnten bestand zunehmend die Notwendigkeit, sich mit den Schülern über deren Sozialverhalten auseinanderzusetzen. Meist geschah und geschieht dies über Kritik oder auch lehrreiche Lesestücke &mdash; verbunden mit moralinsauren Unterrichtsgesprächen.<p>In meiner Klasse ging es eines Tages wiederholt um das Thema »Sich entschuldigen«. Anlass dazu gab ein Streit während der Pause, bei dem sich eins der Kinder zu Unrecht angegriffen fühlte und mir anschließend das Erlebnis brühwarm vorklagen wollte. Sein Gegner krähte aber schon bald dazwischen: »Ich habe mich längst bei Björn entschuldigt, aber er hat meine Entschuldigung nicht angenommen.«  Eins der anwesenden Kinder bestätigte diese Aussage. Björn bestritt sie jedoch lautstark: »Das ist nicht wahr, Jens hat sich nicht entschuldigt, jedenfalls nicht so richtig! Er hat mich sogar noch mehr geärgert.«</p><p>Ich forderte den Beschuldigten auf, er möge seine Entschuldigung doch noch einmal wiederholen. Er tat dies, und Björn schien zwar etwas besänftigt, aber auch hin- und hergerissen. Nach kurzem Zögern meinte er: »So war das vorhin aber nicht, da hast du das nicht so gesagt!«<br />Die Sachlage war klar und mir kam eine Idee. Ich ging wortlos zu einem der Tafelflügel und schrieb verdeckt auf seine Rückseite drei Schülernamen. Dann erklärte ich den Kindern, dass ich mit ihnen etwas spielen wolle. Sie sollten sich vorstellen, dass ich ihnen Unrecht getan hätte &mdash; welcher Art sei in diesem Zusammenhang unwichtig &mdash; und mich jetzt bei zehn von ihnen dafür entschuldigen wolle. Diese zehn sollten auf die Form der Entschuldigung achten und danach ehrlich entscheiden, ob sie mir verzeihen wollten.</p><p>Nun ging ich von einem zum anderen, schaute jenen Kindern, bei denen ich mich überzeugend entschuldigen wollte, reumütig in die Augen, säuselte tiefes Bedauern mit entsprechender Mimik und streckte ihnen mit der eindringlichen Bitte um Entschuldigung die Hand hin. Sie alle verziehen mir auf der Stelle. Bei drei Kindern hielt ich nur kurz an, knurrte ihnen ohne Blickkontakt ein zerknautschtes »Tschuldigung« zu und wendete mich dann schnell wieder ab. Diese Kinder äußerten sofort energisch, dass sie meine  Entschuldigung nicht annähmen.<br />Die Schüler, die der Szene als Beobachter beiwohnten, sollten jetzt ihre Meinung kundtun. Sie kamen zu demselben Ergebnis wie die betroffenen Kollegen und erklärten auch warum. Eifrig und treffsicher fanden alle heraus, welche Verhaltensweisen zu einer ehrlichen und überzeugenden Entschuldigung gehören.</p><p>Jetzt klappte ich die Tafel auf und zeigte auf die drei Namen. Es waren exakt jene Kinder, die meine Entschuldigung nicht angenommen hatten. Ohne, dass wir noch eingehend darüber reden mussten, war jedem klar, dass man schon im Vorfeld wissen kann und auch weiß, wie die Art einer Entschuldigung auf andere wirkt. <br />An dieser Stelle machte ich eine kurze Pause und sah eindringlich zu den beiden Streithähnen Björn und Jens. Die Klasse folgte meinem Blick und es kam zu gespannter Ruhe. Während der eine Junge befriedigt lächelte, wich der andere meinem Blick aus und fummelte nervös an seiner Federtasche herum. Schließlich gab Jens dem Erwartungsdruck nach und räumte ein: »Ja, es stimmt, ich habe mich nicht richtig entschuldigt. Aber ich war auch wütend auf Björn, weil ... Und weil wir uns immer entschuldigen sollen, hab' ich's dann auch gemacht. Ich wollte nicht, dass er sich nach der Pause beschwert.«</p><p>Ich nickte zum Zeichen des Verstehens. Auch die Mitschüler hakten nicht weiter nach, weil jeder die Situation offenbar nachempfinden konnte. Auf jeden Fall war sie jetzt endgültig bereinigt.</p><p><em>Ursula Prasuhn</em> </p></td></tr><tr><td><div style="text-align: center"><br /></div></td></tr></tbody></table></div>  <p> </p>]]></description><comments>http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_502.html</comments><guid isPermaLink="true">http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_502.html</guid><pubDate>Sat, 24 Mar 2012 08:40:00 +0100</pubDate></item>

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