Kinderkrankheiten
Kopfschmerz? Oft erster Hinweis auf eine Erkrankung Krankheit gilt nach unserem modernen Verständnis als etwas Furchtbares. Ein Feind, der bekämpft wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Nicht nur vertreiben wollen wir ihn, sondern vernichten. Die Krankheit, betrachtet als »wildgewordenes Geschehen« im Körper, hat ja nun auch etwas Verstörendes. Etwas, das es ganz und gar zu vermeiden gilt, weil es nicht normal ist, uns nicht richtig erscheint.##### Krankheiten aber entstehen nicht aus dem Nichts, sie sind eine Antwort des Körpers auf bestimmte innere Entwicklungen und Einwirkungen von außen. Betrachten wir das Leben und somit alles Geschehen in unserem Körper ganzheitlich, so stellen sich uns völlig neue Fragen. Ärzte machen die Erfahrung, dass nicht jede Krankheit dem Organismus einseitig nur schadet, daraus könnte man schließen, dass nicht jede Krankheit auf Teufel heraus mit Antibiotika oder Impfungen schon im Ansatz unterdrückt werden sollte. Es wäre denkbar, dass durch die Unterdrückung der Symptome – die ja auch Heilungssymptome sein können – eine Verlagerung des Krankheitsgeschehens auf andere Organe stattfindet, eventuell unbemerkt und mit Folgen, die sich erst in ferner Zukunft zeigen. Was wissen wir schon so Genaues über all die Zusammenhänge? Auffällig sind die heute immer häufiger diagnostizierten chronischen Erkrankungen, deren Ursachen sich die Schulmedizin nicht erklären kann. Könnte hier ein Zusammenhang mit der medizinischen Überfürsorglichkeit bestehen? Haben Kinderkrankheiten eventuell doch einen tieferen Sinn? Mit dieser Aussage soll kein fatalistisches oder gar menschenfeindliches Denken seinen Ausdruck finden. Niemand wünscht sich krank zu sein. Niemand wird tatenlos zusehen, wenn ein Mitmensch leidet oder gar in Lebensgefahr schwebt. Dennoch gibt es nie nur eine einzige Sichtweise. Alles will, wenn wir intellektuell redlich sein wollen, von mehreren Seiten beleuchtet werden. Ein allzu leichtfertiger und einseitigen »Kampf gegen Krankheiten« könnte uns blind machen für eventuelle negative Folgen. Die derzeitige »Masernepidemie« in Salzburg ist ein anschauliches Beispiel für die Tatsache, wie sich eine der Realität völlig unangemessene Panik unter Eltern ausbreitet, da die Behörden die Situation dramatisieren. Diese Vorgänge belegen, wie sehr wir bereits den Kontakt mit der Natur verloren haben. Verena Katerle |
| Masern sind eine harmlose Kinderkrankheit Die Krankheit Die Impfung Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von AEGIS, Schweiz. |


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