Kinderkrankheiten

08.04.2008


foto: pixelio

Kopfschmerz? Oft erster Hinweis auf eine Erkrankung 


Krankheit gilt nach unserem modernen Verständnis als etwas Furchtbares. Ein Feind, der bekämpft wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Nicht nur vertreiben wollen wir ihn, sondern vernichten. Die Krankheit, betrachtet als »wildgewordenes Geschehen« im Körper, hat ja nun auch etwas Verstörendes. Etwas, das es ganz und gar zu vermeiden gilt, weil es nicht normal ist, uns nicht richtig erscheint.#####

Krankheiten aber entstehen nicht aus dem Nichts, sie sind eine Antwort des Körpers auf bestimmte innere Entwicklungen und Einwirkungen von außen. Betrachten wir das Leben und somit alles Geschehen in unserem Körper ganzheitlich, so stellen sich uns völlig neue Fragen. Ärzte machen die Erfahrung, dass nicht jede Krankheit dem Organismus einseitig nur schadet, daraus könnte man schließen, dass nicht jede Krankheit auf Teufel heraus mit Antibiotika oder Impfungen schon im Ansatz unterdrückt werden sollte. Es wäre denkbar, dass durch die Unterdrückung der Symptome – die ja auch Heilungssymptome sein können – eine Verlagerung des Krankheitsgeschehens auf andere Organe stattfindet, eventuell unbemerkt und mit Folgen, die sich erst in ferner Zukunft zeigen.

Was wissen wir schon so Genaues über all die Zusammenhänge? Auffällig sind die heute immer häufiger diagnostizierten chronischen Erkrankungen, deren Ursachen sich die Schulmedizin nicht erklären kann. Könnte hier ein Zusammenhang mit der medizinischen Überfürsorglichkeit bestehen? Haben Kinderkrankheiten eventuell doch einen tieferen Sinn?

Mit dieser Aussage soll kein fatalistisches oder gar menschenfeindliches Denken seinen Ausdruck finden. Niemand wünscht sich krank zu sein. Niemand wird tatenlos zusehen, wenn ein Mitmensch leidet oder gar in Lebensgefahr schwebt. Dennoch gibt es nie nur eine einzige Sichtweise. Alles will, wenn wir intellektuell redlich sein wollen, von mehreren Seiten beleuchtet werden. Ein allzu leichtfertiger und einseitigen »Kampf gegen Krankheiten« könnte uns blind machen für eventuelle negative Folgen. Die derzeitige »Masernepidemie« in Salzburg ist ein anschauliches Beispiel für die Tatsache, wie sich eine der Realität völlig unangemessene Panik unter Eltern ausbreitet, da die Behörden die Situation dramatisieren. Diese Vorgänge belegen, wie sehr wir bereits den Kontakt mit der Natur verloren haben.

Verena Katerle

 
 
Masern sind eine harmlose Kinderkrankheit

Die Krankheit
Kinder machen Masern in aller Regel ohne Komplikationen durch. Heute wird allerdings von Medizinerseite die Krankheit mit den Komplikationen verwechselt und deshalb werden Angst und Schrecken unter den Eltern verbreitet. Kinderkrankheiten wie Masern sollte man homöopathisch begleiten lassen, so lassen sich Komplikationen weitgehend ausschliessen.
Während der Krankheit darf unter keinen Umständen das Fieber gesenkt werden. In Ghana ging die Sterblichkeit nach Masern ganz zurück, nachdem einzig und allein auf fiebersenkende Mittel verzichtet wurde. (Witsenburg, Masernsterblichkeit und Therapie, Der Merkurstab, Stuttgart 1975).
Kinder mit durchgemachten Masern werden selbständiger, Stottern und Bettnässen können verschwinden, und allergische Krankheiten ausheilen (Kummer, Merkurstab, 1992, 3:180-189). Chronische Krankheiten klingen oftmals nach der Krankheit ganz ab, wie z.B. Schuppenflechte. Noch in den sechziger Jahren wurden Kinder mit dem nephrotischen Syndrom in Basel in der Kinderklinik bewusst mit Masern angesteckt, weil danach die Krankheit geheilt war (Chakravati V., Annals of Tropical Paediatrics, 1986, 6:293-294). Multiple Sklerose ist bei Menschen, die Masern durchgemacht haben, viel niedriger (Kesselring, Schweiz. Med. Wochenschrift 1990).

Die Impfung
Eine SSPE (subklinische sklerosierende Panenzephalitis = Zerstörung des Gehirns) kann als Folge der Masernerkrankung aber auch als Folge der Masernimpfung auftreten (Jabbour J T., J Am Med Ass 1972, 220:959-962).
Bei einer SSPE ist bekannt, dass vor allem Kinder gefährdet sind, die Masern mit anderen Viruserkrankungen zusammen haben. Dies kommt allerdings in der Natur so gut wie nie vor. Bei einer Impfung jedoch werden dem Organismus mindestes drei verschiedene Virenarten gleichzeitig verabreicht: Masern, Mumps und Röteln. Und bei einer Morbus-Crohn-Erkrankung ist erwiesen, dass Säuglinge, die in den ersten Lebenswochen Kontakt mit dem Masernvirus hatten, im späteren Leben einem erhöhten Risiko unterliegen, an Morbus Crohn zu erkranken.
In England, USA und Australien werden Zusammenhänge zwischen Autismus, Morbus Crohn und Masernimpfung untersucht.

Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von AEGIS, Schweiz.
(http://www.aegis.ch/neu/masern.html)

Kommentare

Really good sharing this.
– best registry cleaner, 31.07.2010

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