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Eine Zuschrift:
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Antwort: Sehr geehrte Frau Aulich, die Mitteilung Ihrer Beobachtungen ist mir sehr wichtig, herzlichen Dank! Das allgemein übliche Schweigen über pädagogisch Unpraktikables verunsichert und führt zur kollektiven Verdrängung von Problemen, die gelöst werden müssen, um weiteren Schaden zu vermeiden. Die meisten denken irritiert: Bin ich der einzige, der es anders sieht? Alle kommen damit zurecht, nur ich nicht ... also muß ich mich irren.##### Es ist immer wieder dasselbe: Sobald die öffentliche Meinung — intensiv gestützt durch Medien und Behördenpropaganda — von der privaten Meinung abweicht, steht letztere auf wackligen Beinen, obwohl sie sich aus Erfahrungsquellen speist. Dabei ist es völlig unerheblich, wie die Wirklichkeit beschaffen ist, die künstliche Wahnwelt der »Wissenschaft« obsiegt, jedenfalls zum Schein. Wenn die offizielle Meinung lautet, daß die Schwerkraft aufgehoben sei, wagt es niemand mehr, anderes zu sagen als: Ja, der Stein fällt jetzt von unten nach oben, wir haben eben eine neue Zeit, und da müssen wir uns alle anpassen, Steine inclusive. Um so schlimmer für den Stein, der uns dann auf den Fuß fällt und uns beim Aufprall Schmerzen bereitet. Diese paradoxe Situation zwischen Wirklichkeit und Propagandaglauben haben wir bei der VA, wir haben sie bei schulischer Gruppenarbeit und Stationenlernen, bei integrativem Lernen und Lernen mit PC. Wir haben sie bei der Rechtschreibung, in der Mathematik, beim Problem Gesamtschulen, bei der Notengebung. Die Aufzählung ließe sich bildschirmseitenweise fortsetzen. Und überall befindet sich die offiziöse Meinung im genauen Gegensatz zu den praktischen Alltagserfahrungen von Lehrern und Eltern. Darf ich Ihre Zuschrift bei mir ins Netz stellen? Sicher kennen Sie meine provozierenden Beiträge auf unserer Homepage. Ich hoffe, damit diejenigen wachrütteln zu können, die den Spagat zwischen öffentlich erwünschter Meinung und eigenen Erfahrungen als schmerzhaft empfinden. Ich möchte die Leser ermutigen, die Denkblockade zu durchbrechen: Wage, dich deines Verstandes zu bedienen! Alles Gute für die kommenden, schwierigen Zeiten! Karin Pfeiffer |
Zum Weiterlesen: • Vom Abschreiben Zum Verständnis der unsinnigen Reformwut in Schulen: |

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