In Köln ist was los!

01.03.2007

Am zweiten Messetag ging es richtig zur Sache. Viele Besucher, viele Fragen, viele Gespräche. (Übrigens habe ich eine Toilette gefunden, an der die Schlangen etwas kürzer sind. Psst, Geheimnis!)
Ich muss es einfach loswerden: die moderne Architektur will beeindrucken, an den Bedürfnissen der Menschen geht das oft vorbei. Ein bisschen ist das wie in der modernen Pädagogik. Die wird nicht von den Lehrern gemacht, sondern von Schreibtischpädagogen, die selten Unterrichtspraxis besitzen. Und diese möchten auch jemand anderen beeindrucken als die Kinder ...

Da fällt die Wahl schwer!

Eine Kundin interessierte sich für das Heft »Weltreligionen«, das für Schüler ab dem 5. Schuljahr konzipiert ist. Es stellte sich heraus, dass sie Erzieherin an einem Kindergarten ist. Früherziehung, wie die Politik es jetzt verlangt, soll überall Fuß fassen. Die Erzieherin war überzeugt, mit dem abstrakten Stoff im Kindergarten arbeiten zu können.
Lasst doch die Kinder spielen! Spielend und handelnd lernen sie, was wichtig für sie ist! Abstraktes Wissen vor praktische Handlung zu setzen ist eine Sünde, die in der Pädagogik leider oft begangen wird. Erinnern wir uns an das weise Wort von Konfuzius, dem chinesischen Philosophen, der rund 500 vor Christus gesagt hat:

Was du mir sagst, das vergesse ich.
Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich.
Was du mich tun lässt, das verstehe ich.

 

Anstehen überall — auch an der Kasse!

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