Was man sieht, und was man nicht sieht
Da sitzen Kinder rund um einen Tisch, vor sich Schüsseln mit der köstlichen Mahlzeit, die sie zu sich nehmen. Da tritt ein Knabe dem neben ihm sitzenden Kind unter dem Tisch gegen das Schienbein.
Da sitzen Kinder rund um einen Tisch, vor sich Schüsseln mit der köstlichen Mahlzeit, die sie zu sich nehmen. Da tritt ein Knabe dem neben ihm sitzenden Kind unter dem Tisch gegen das Schienbein.
Vor etwa zweihundert Jahren wurden Kinder als kleine Erwachsene begriffen, und man steckte sie in Erwachsenenkleider. Was die Kleidung betrifft, hat sich vieles geändert, bequem, pflegeleicht und kindgerecht sind die Sachen zum Anziehen.
In unserer Sprachkultur entscheidet nicht die körperliche Gewalt, sondern es regieren die Worte. Am besten behauptet sich, wer möglichst viele Begriffe im aktiven Wortschatz bevorratet. Passives Sprachverständnis ist zwar besser als gar nichts zu verstehen, doch entscheidend
Manch einer verdirbt sich das Leben, weil er nicht warten kann. Zum Warten gehören Mut und das Vertrauen, dass es sich zu warten lohnt. Der Gedanke, das man etwas verpassen könnte, ist unerträglich. Doch diesen Zwiespalt muss aushalten, wer warten will.
Entschleunigung ist die einzig wirksame Medizin zur Heilung von Überaktivität und Konzentrationsstörungen. Die Maßnahmen wirken jedoch nicht sofort, sie bedürfen der geduldigen Praxis über längere Zeiträume hinweg. Das ist mühevoll, we
Dieser Tage erreichte uns ein Brief aus Neuseeland. Das eigentliche Anliegen des Schreibens verblaßte angesichts
Es ist kurz nach eins. Am Schulgebäude gibt es eine kleine Bedarfshaltestelle für den Schulbus, neu eingerichtet für ein halbes Dutzend Kinder, deren Eltern (noch) nicht bereit sind, sie im Auto zu kutschieren.
Im Newsletter Nr. 25 vom Oktober 2008 konnten Sie in der Rubrik »Nachrichten aus Lendersdorf« einen Beitrag lesen, den wir aus aktuellem Anlaß unten noch einmal einstellen.
Tüchtigkeit erlangt man, indem man häufig entsprechend handelt. Das gilt für handwerkliches und künstlerisches Können ebenso wie für moralische Tüchtigkeiten. Schon Aristoteles dachte darüber nach. Dessen Erkenntnisse
Wir beklagen die kindlichen Konzentrationsstörungen und übersehen dabei gern, dass die Bedingungen für geistige Sammlung und Merkfähigkeit durch die moderne Lebensführung