Tagebuch: mal ernst, mal heiter
Hannes und die Staatsknete
Papa fährt Hannes in den Kindergarten. Im Radio berichten sie schon wieder von einem neuen Rettungspaket, das für eine die XY-Bank geschnürt werde. Davon ist jetzt fast täglich die Rede. Es werden immer mehr, die »gerettet« werden wollen.
Newsletter Nr. 26 – November 2008
Die drei Söhne
Drei Frauen kommen an einen Brunnen, um Wasser zu schöpfen. Sie sprechen von ihren Söhnen. »Meinen Sohn solltet ihr singen hören«, sagt die erste, »das tönt so schön, als wenn eine Nachtigall singen würde.«
Wie die Leute sind
Der alte Fabeldichter Aesop saß eines Tages am Rand der Straße nach Athen, als ihn ein Reisender fragte: »Welche Art von Leuten lebt denn in Athen?« Aesop entgegnete: »Sagt mir erst, woher ihr kommt und was dort für Leute leben.«
Begierde
Ein Hund trug ein Stück Fleisch durch einen Fluss. Der Wasserspiegel zeigte ihm sein Bild.
»Da schwimmt ein anderer Hund mit Beute«, glaubte er und wollte sie schnappen.
Von Maschinen und Menschen
Anstatt miteinander zu sprechen, wenden die Menschen heute ungeheuer viel Zeit und Energie dafür auf, Maschinen in Gang zu setzen, die an ihrer statt mit dem anderen kommunizieren sollen. Inzwischen wiedmen viele Personen der
Extra-Njuuslätta Nr. 17 – November 2008
didacta Basel
In der letzten Oktoberwoche fand die Bildungsmesse didacta in Basel statt. Der Stolz Verlag war mit seinem altmodischen Papierkram inmitten körperloser Technik plaziert: links ein
Voraussetzungen
Nicht in allen Lebensbereichen geht es so gerecht zu
