Über die Dummheit
Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß.
Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß.
Wir hatten einen Aufsatz zu schreiben über die Mutterhände. Den Aufsatz vom Dirndl in Tobl las uns der Lehrer vor. Sie hatte geschrieben:
Wir sollten umdenken. Die mit Papier und Schaubildern vollgestopfte Klassenzimmerecke motiviert den Schülern nicht per se schon zum Lernen. Was die freien Formen des Lernens deutlich an Effizienz überragt, ist - der gute alte Frontalunterricht!
Ein Gast hatte seinen Hund mit ins Wirtshauslokal gebracht.
Als der Wirt ihn auf das Schild aufmerksam machte: »Hunde
Aus sicherheitsrechtlichen Gründen ist es den Schülern verboten, sich in der Pause vom Schulhof zu entfernen, auch wenn es bloß ein paar Schritte sind. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ein Metzgerladen, Magnet und ewige Versuchung für die hungrigen Buben und Mädchen auf dem Schulhof. In unserem alten Schulgebäude gibt es keine Kantine. Wer sein Pausenbrot zu Hause vergessen hat, muß hungern.
Lehrerzimmer, große Pause.
Helmut Sch. hat eine Freistunde und beginnt, den Geschichtstest zu korrigieren, den er in der Stunde zuvor hat schreiben lassen. Plötzlich lacht er laut auf. Die anderen wollen auch was zu lachen haben, also liest Kollege Sch. laut vor.
Ich bin auf dem Weg zur 6a im ersten Stock, Englischstunde. Im Flur vor der Klassentür knubbelt sich eine Schülertraube. Kollegin M. löst sich aus dem Gewimmel und kommt auf mich zu. Sie ist blaß und sieht mitgenommen aus. Zwei Mädchen flankieren sie, eines trägt ihre Tasche. Frau M. sagt zu mir: »Ich nehme mir zwei Schülerinnen zum Helfen mit, mir ist so schlecht.«
In unseren Bildungsstätten herrsche längst eine Textkultur des Als-Ob, so der Sachverständigengutachter für wissenschaftliche Plagiate, Stefan Weber. Bei der Bewertung umfangreicher Prüfungsarbeiten in höheren Jahrgangsstufen gehe es selten um mehr als „einen ersten flüchtigen Blick“. Das ist paradox, denn in den ersten Schuljahren wird,
Rechtschreiben lernen durch Abschreiben?
Ja, wie denn sonst! Richtig schreiben lernt man durch Nachahmen (Abschreiben) und Üben. Und weil dies so ist, darf ein jeder zuversichtlich sein, dass er das lernt! Freilich muss eines gesagt werden: Haben durch ungünstige Lehrmethoden sich erst einmal schlechte Schreibgewohnheiten und Rechtschreibfehler häuslich eingenistet, dann sind Korrekturen mühsam und verlangen vom Schulkind Geduld und Fleiß.
In den letzten Jahrzehnten bestand zunehmend die Notwendigkeit, sich mit den Schülern über deren Sozialverhalten auseinanderzusetzen. Meist geschah und geschieht dies über Kritik oder auch lehrreiche Lesestücke — verbunden mit moralinsauren Unterrichtsgesprächen.