Tagebuch: mal ernst, mal heiter

Extra-Njuuslätta Nr. 23 - Mai 2009 (ß-Schreibung)

13.05.2009

Heute will ich eine Episode schildern, welche sich erst vor wenigen Wochen genauso abgespielt hat. Ich besuchte den Sonntagsgottesdienst. In unserer kleinen Kirche befindet sich bei der letzten Sitzreihe eine Holzbox mit zahlreichen bunten Bilderbüchern, damit den jüngsten Kirchenbesuchern die Zeit nicht so lange werde.

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Neuer Streit um die Rechtschreibreform

12.05.2009

Es ist Peter Eisenbergs großes Verdienst, den Streit um die Rechtschreibung, den er für beendet erklärt, neu eröffnet zu haben (»Lehrer, euch gehört die Sprache nicht!«, F.A.Z. vom 17. April). Denn die

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Zusatzstoffe in unserer Nahrung

07.05.2009

Farbstoffe in Lebensmitteln haben lediglich eine kosmetische Funktion. Sie sollen den veränderten Lebensmitteln wieder ihren Originalfarbton zurückgeben, den Appetit anregen oder wie bei Süßigkeiten, Limonaden und Eis den Käufer anlocken. ...

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Newsletter Nr. 31 – Mai 2009

05.05.2009

Im vergangenen Jahr quälte mich wochenlang ein Schmerz, der im rechten Gesäß seinen Ausgang nahm und bis in den Oberschenkel hineinstrahlte. Als Ursache entpuppte sich nicht etwa ein Bandscheibenschaden, sondern ein kleiner

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Kinder: überfordert und unterfordert zugleich

28.04.2009

Vor etwa zweihundert Jahren wurden Kinder als kleine Erwachsene begriffen, und man steckte sie in Erwachsenenkleider. Was die Kleidung betrifft, hat sich vieles geändert, bequem, pflegeleicht und kindgerecht sind die Sachen zum Anziehen.

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Notausgang Sprache

24.04.2009

In unserer Sprachkultur entscheidet nicht die körperliche Gewalt, sondern es regieren die Worte. Am besten behauptet sich, wer möglichst viele Begriffe im aktiven Wortschatz bevorratet. Passives Sprachverständnis ist zwar besser als gar nichts zu verstehen, doch entscheidend

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Vom Wartenkönnen

22.04.2009

Manch einer verdirbt sich das Leben, weil er nicht warten kann. Zum Warten gehören Mut und das Vertrauen, dass es sich zu warten lohnt. Der Gedanke, das man etwas verpassen könnte, ist unerträglich. Doch diesen Zwiespalt muss aushalten, wer warten will.

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Vorschläge zur Entschleunigung des Lebens

16.04.2009

Entschleunigung ist die einzig wirksame Medizin zur Heilung von Überaktivität und Konzentrationsstörungen. Die Maßnahmen wirken jedoch nicht sofort, sie bedürfen der geduldigen Praxis über längere Zeiträume hinweg. Das ist mühevoll, we

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Extra-Njuuslätta Nr. 22 – März 2009

15.04.2009

Als Dornröschen 100 Jahre schlief
Wer aus kurzsichtigen Beweggründen - ganz ohne böse Absicht, eben nur unbedacht - einen wesentlichen Aspekt im Leben nicht berücksichtigt, wird auf lange Sicht mit Folgen konfrontiert, die durch Vorkehrungen aller Art nicht aus der Welt zu schaffen sind. Die dreizehnte Weise wird nur aus dem Grunde nicht ins Königsschloss geladen, weil nur zwölf goldene Teller

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Zuerst den Schnee wegfegen!

08.04.2009

Eine Frau hatte gehört, daß ein Einsiedler im Wald unter dem Schnee reife Erdbeeren habe. Da gab sie ihrer ältesten Tochter den Auftrag, in den Wald zu gehen und von den Erdbeeren zu holen.

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