So hat es die Schöpfung nun einmal eingerichtet
Früh krümmt sich, was einmal ein Häkchen werden will. So hießt es früher. Wenn der Nachwuchs das partout nicht einsehen wollte, gab\'s von den Eltern schon mal eins „hinter die Horchlappen“.
Früh krümmt sich, was einmal ein Häkchen werden will. So hießt es früher. Wenn der Nachwuchs das partout nicht einsehen wollte, gab\'s von den Eltern schon mal eins „hinter die Horchlappen“.
Bei Lesen durch Schreiben dürfen die Schüler zunächst die Wörter so schreiben, wie sie sie hören, d. h. so ungenau oder undeutlich, wie sie jeweils in ihrer Klasse verwendet werden. Zentrales Hilfsmittel ist eine „Anlaut- oder Buchstabentabelle“, die mit Bildern arbeitet.
Geduld ist eine Haltung und zugleich Handlung. Sie muss erworben werden und ist ein stetiger Akt der Selbstüberwindung, sagt Peter Heintel in seinem Buch „Innehalten\"
Wir Erwachsenen sind geübt darin, die Zahlen richtig herum zu setzen, dass uns die Schwierigkeit nicht mehr bewusst wird. Für manche Kinder ist das aber eine Falle, die sich auftut, wenn nicht von Anfang an konsequent das Ziffernschreiben geübt wird.
Die tagelang andauernden, heftigen Regenfälle zum Beginn des Monats Juni 2013 führen zu Überschwemmungen in vielen Regionen Mitteleuropas. Flüsse treten über die Ufer, Kanäle laufen über, der Grundwasserpegel steigt.
Vermeintlicher oder echter Mangel an Zeit verführt beim schulischen Lernen zu flatterhafter Neugier, aus der kein bleibendes Interesse erwächst. Beharrlichkeit ist die Voraussetzung für Lernen. Es gibt dabei nur ein Problem: die Zuwendung zu einer Sache, der wir uns mit dauerhaftem Interesse widmen, kostet Zeit. Ist diese Zeit wirklich nicht vorhanden?
Es war im September 1956, die Schule hatte gerade wieder begonnen. Als wir am Mittag nach Hause kamen, stand das Essen bereits auf dem Tisch. Es gab Erbseneintopf. Noch während wir aßen, sagte der Vater: „Morgen geht ihr in den Nachbarort und holt drei Hendl ab.\" Und Mutter fügte hinzu: „Der Bauer hat uns am Vormittag besucht, mit dem haben wir es ausgemacht.\"
„Nichts wird so oft überflüssigerweise geöffnet wie der Mund“, sagt ein Sprichwort. Wo allzuviel geredet wird, hört niemand mehr zu. Gelegentliches Schweigen erst gibt den Worten einen Sinn. Ein Mensch, der gut zuhören kann, wird allgemein geschätzt.
Gemessen an den 60er Jahren ist die Rechtschreibung deutlich schlechter geworden. Es gibt dafür klare Hinweise. Es gibt keinen fehlerfreien Aufsatz mehr, auch nicht bei den besten Schülern.
Keinen Augenblick lang herrscht in unserem Kopf Schweigen. Immerzu spricht es, das ist uns meist gar nicht bewusst. Wenn ein anderer Menschen mit uns redet und wir aufmerksam zuhören, wiederholen wir die gehörten Worte im Geiste. Auf diese Weise eignen wir uns einen Teil des Gesagten an.