20.05.2009
Wenn mein Auto eine Reinigung benötigt, lasse ich, während Schaum und Büsten ihr Werk tun, meine Augen schweifen. Auf der Betriebsanleitung der Waschanlage bleibe ich an dem Satz hängen: »In die Halle einfahren bis Einfahrt Schild STOP zeigt.«
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18.05.2009
Nehmen wir als Beispiel die für den Bildungssektor nicht unmaßgebliche Rechtschreibreform. Dieses nach allen Parametern der Vernunft völlig unnötige Unterfangen kann als wunderbares Beispiel für die Paradoxien der Reformideologie gelten.
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12.05.2009
Es ist Peter Eisenbergs großes Verdienst, den Streit um die Rechtschreibung, den er für beendet erklärt, neu eröffnet zu haben (»Lehrer, euch gehört die Sprache nicht!«, F.A.Z. vom 17. April). Denn die
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08.04.2009
Die Erscheinungsform der gegenwärtigen Orthographie im öffentlichen Raum — und erst recht in den Schulen — ist in einem beklagenswerten Zustand. Welche der möglichen Ursachen auch immer genannt werden, niemand wird der Sache ganz gerecht, wenn die Hauptkalamität
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21.02.2009
Die Politik soll um Gottes Willen die Finger von der Sprache lassen. Sie hat es ja auf katastrophale Weise getan im Zusammenhang mit
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02.02.2009
Alles, was der Mensch lernt, geht durch wiederholtes Üben ins sogenannte »Langzeitgedächtnis« ein. Der Mensch kann
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27.01.2009
Prof. Dr. Dr. Wachter, der an den Universitäten Basel und Lausanne lehrt, verglich gute Rechtschreibung mit einer blankgeputzten Fensterscheibe, durch die man das Landschaftspanorama anschaut. Eine blanke Fensterscheibe
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01.10.2008
Schulkinder machen heute mehr Rechtschreibfehler als noch vor zehn Jahren. Inzwischen belegen Untersuchungen, daß die Rechtschreibreform an dieser Entwicklung nicht unschuldig ist.
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30.09.2008
Orientierungsschwäche im Raum, sei es aus Mangel an Bewegung oder durch organisch bedingte Defekte, kann eine der möglichen
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30.07.2008
Schüler an deutschen Schulen machen seit dem Inkrafttreten der Rechtschreibreform vor zehn Jahren annähernd doppelt so viele Fehler wie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Uwe Grund auf der Jahrestagung der Forschungsgruppe Deutsche Sprache (FDS) am Wochenende in Stuttgart vorstellte.
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