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| 28. November 2006 |
| Kategorie: Besinnliches |
Wer die Bibel als Sammlung menschlicher Weisheit (und Torheit) betrachtet, wird sie gelegentlich als Verständnis- und Interpretationshilfe für das eigene Leben heranziehen. Die Erzählungen in der Bibel — besonders jene des Alten Testaments — zeigen uns, wozu der Mensch fähig ist, im Guten wie im Bösen. Die Lektüre kann uns die Augen öffnen, zu Selbsterkenntnis verhelfen und zum Verstehen dessen, was um uns herum vorgeht. Der Bibelleser bekommt ein Geschenk mit auf den Weg: Demut. Demut, die nicht klein macht, sondern groß. Demut, die Würde verleiht. Demut, die ihr Entstehen aus der Quelle der Erkenntnis speist: Wie klein sind wir doch, und wie unmaßgeblich ist unser menschliches Wollen angesichts der ganzen Schöpfung! Demut hilft, das eigene Schicksal anzunehmen, sobald es unnachgiebig und unabwendbar seine Forderungen stellt. Das Gegenteil der Demut sind Anmaßung und Selbstüberhöhung, hervorstechende Eigenschaften der Generäle und Militärs auf der ganzen Welt, welche immer schon alles Leben, das Materielle, die Fauna, die Flora und auch den Menschen nur einem einzigen Zwecke unterordnen: sie besitzen und lenken zu wollen. Daraus entstehen Kriege. Wer sich rücksichtslos und gewaltsam nimmt, was er zu brauchen meint, vergißt, wie lächerlich klein vor Gott der Mensch ist. Aus Druck entsteht Gegendruck, aus Gewalt neue Gewalt. Auch dies kann man in der Bibel lesen. In der Bibel begegnen uns anmaßende und unsittliche Menschen. Dann aber bekommen wir am Beispiel würdevoller Menschen vorgeführt, wie man jeglicher mitmenschlichen Anmaßung mit Demut und Würde begegnen kann. Sie vermögen mehr als das blutige Schwert. Die Bibel erzählt von Männern und Frauen, die ihr Leben geführt haben, so wie wir es führen. Eine „gerechte Sprache" braucht sie nicht; was sie benötigt, ist das rechte Verständnis ihrer eigentlichen Botschaft: Schaut her, so ist das Leben gewesen, so wird es immer sein, und wenn ihr wollt, könnt ihr für euer eigenes Leben daraus lernen. In der Bibel ist die Weisheit der ganzen Menschheit enthalten. Sie kann uns das Denken lehren, das Zusammenführen von Herz und Verstand über die Brust (Lewis). Karin Pfeiffer | | | |
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| 23. November 2006 |
| Kategorien: Politik | Humor |
Der Berliner kann sich nicht unterhalten. Manchmal sieht man zwei Leute miteinander sprechen, aber sie unterhalten sich nicht, sondern sie sprechen nur ihre Monologe gegeneinander. Die Berliner können auch nicht zuhören. Sie warten nur ganz gespannt, bis der andere aufgehört hat, zu reden, und dann haken sie ein.“ Kurt Tucholsky | Berlin ist überall, und wir alle sind Berliner. |
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| 14. November 2006 |
| Kategorien: Schule | Besinnliches |
Wer die Leiter hinauf will, muß mit der untersten Sprosse anfangen. Man lernt eher eine Sprache in der Küche als in der Schule. Zum Lernen ist niemand zu alt. Lerne, so kannst du was vergessen. Lerne beizeiten, So kannst du's bei den Leuten. Lesen und nicht verstehen Ist halbes Müßiggehen. Wer nicht lesen kann, muß Butten tragen. Wer viel liest und nichts behält, ist wie wer jagt und niemals fängt. |
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| 05. November 2006 |
| Kategorie: Besinnliches |
Nur durch Schaden werden wir klug - Leitmotiv der ganzen Evolution. Erst durch unzählige, bis ins Unendliche wiederholte leidvolle Erfahrungen lernt sich das Individuum zum Meister über sein Leben empor. Alles ist Schule. Christian Morgenstern |
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